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Jahresrückblick I: Januar bis März 2021

Geschrieben von Petra , in Jahresrückblick 28 December 2021 · 197 Aufrufe

Jahresrückblick
Tschau 2021, das war's ja wohl schon fast. Bleibt nur noch, ein bisschen zurückzublicken und meine Lesefrüchte Revue passieren zu lassen.
Kurz ein noch persönliches Resümee: Ich bin gesund, vollständig geimpft und geboostert, bin gut durch die Pandemie gekommen und hatte auch keinen Krankenhausaufenthalt, wie einige von euch nach Lektüre meines Weihnachtsmärchens "Die Botschaft" befürchteten. Die einzigen Spuren, die Corona an meinem Körper hinterlassen hat, sind meine extrem langen Haare - ich als bekennende Stoppelputzfrau war nämlich pandemiebedingt fast zwei Jahre lang nicht mehr beim Friseur ...
Ich schreibe immer noch für die Goslarsche Zeitung, die schönste Zeitung der Welt, dank der ich mir dieses Jahr sogar meinen alten Wunschtraum erfüllen konnte, einmal in einer Buchhandlung zu übernachten und darüber eine Reportage zu schreiben.
Was habe ich literarisch geleistet? Anfang Dezember habe ich meinen Indianerroman "Der Flug des Jungen Adlers" fertiggeschrieben. Jetzt muss ich das alles nur noch abtippen und einen Verlag dafür finden. Ansonsten habe ich eine neue Movenna-Geschichte verfasst, die nächstes Jahr in einer Anthologie über Met erscheinen soll. Meine Veröffentlichungen waren dieses Jahr überschaubar: Die Geschichte "Geisterreiter" erschien in der Anthologie "Tod des Helden", und das war's auch schon. Zurzeit läuft ein supertolles Projekt mit Thomas Hofmann und Ernst Wurdack, auch hier muss noch etwas abgetippt werden, hoffentlich hauen die beiden mich nicht, weil es so lange dauert ...
In der Hildesheimer Allgemeinen ist ein großer Artikel über mich erschienen.
Ich hatte in diesem Jahr neun Lesungen. Meist mit kleinem Publikum, aber vielleicht war es gerade deshalb so schön.
Ich habe meinen Twitter-Account verloren. Das tut immer noch weh, ging aber nicht anders.
Mein Blog hat die Zwei-Millionen-Aufrufe-Marke geknackt. Und ich habe jetzt eine Gastrezensentin: Meine Schwester Yvonne stellt in der Abteilung "Wonnes Welt" Bücher vor.

Schauen wir nun auf meine Leseliste des ersten Quartals 2021. Ich habe mich schwerpunktmäßig drei Kinder-Klassiker-Serien gewidmet: Ich setzte meine 2020 begonnene Lektüre der OZ-Bände fort, habe mir die Gesamtausgabe der "Fünf Freunde" von Enid Blyton zugelegt und lese mich nach und nach durch die Prinz-Eisenherz-Gesamtausgabe von Bocola hindurch. Spoiler: Die beiden letztgenannten Serien habe ich dieses Jahr noch nicht komplett geschafft. Man wächst mit seinen Aufgaben. Ansonsten gibt es wieder etwas Phantastik, Lyrik, Aufklärung, Helgoland und Indianerromane. Schaut doch mal rein, vielleicht ist etwas für euch dabei. :-D


Hinweis:
Etwaige blau markierte Texte sind herausragende Spitzenbücher, rot steht für absoluten Mist, ein (e) hinter dem Titel bedeutet, dass ich den betreffenden Text in der eBook-Version gelesen habe, und hinter den Links verbergen sich ausführlichere Besprechungen innerhalb dieses Blogs.


Januar (14)

L. Frank Baum: OZ, Complete Edition 6: The Emerald City of Oz (e)
In dieser Geschichte bricht das materielle Elend der realen Welt in den Erzählkosmos Baums ein. Die Farm, auf der Dorothy mit ihrem Onkel und ihrer Tante lebt, ist überschuldet, die Familie muss den Hof aufgeben. In dieser Notlage beschließt Dorothy, die beiden alten Leute, die nie an Oz geglaubt haben, mit in ihre Wunderwelt zu nehmen. Den beiden gehen die Augen über, als sie die Smaragdstadt sehen. Allerdings, das Hofleben ist nichts für die beiden einfachen alten Herrschaften. Sie möchten gern arbeiten, was ihnen aber in Ozmas Palast abgenommen wird. So macht sich eine gewisse Schwermut unter ihnen breit. Ozma will sich etwas für die beiden ausdenken und schickt Dorothy und ihre beiden Angehörigen samt einiger altbekannter Begleiter zu einer Rundfahrt durch einige interessante Orte ihres Landes aus. Sie besuchen unter anderem eine Stadt, die von Papierpuppen bewohnt ist, die beim leisesten Windhauch davonfliegen, und sie treffen auf das Volk der Rigmaroles, das für seine extrem geschraubte Sprache bekannt ist. Anstatt einfach "Ja" oder "Nein" zu sagen, beantworten diese Leute jede Frage mit einem endlos verdrechselten Sermon, der im Prinzip auch nichts anderes als eine Bejahung oder Verneinung darstellt, aber einige Stunden dauert.
In der Zwischenzeit gibt es allerdings Probleme in der Smaragdstadt. Der böse Nomenkönig erinnert sich an die Niederlage, die ihm Dorothy und Ozma zugefügt haben, und beschließt, Oz mit einer wahrhaft furchterregenden Armee zu erobern. Da sie die tödliche Wüste nicht durchqueren können, tun die Nomen das, was sie am besten können: Sie graben einen Tunnel unter der Wüste hindurch, der genau unter Ozmas Palast enden soll. Zwar sieht Ozma dank ihres magischen Bildes, das ihr alle Vorgänge in Oz und der ganzen Welt zeigt, die herannahende Armee überdeutlich, aber sie ist nun einmal aus Prinzip gegen Blutvergießen, will also nicht kämpfen. Das Hin-und-Her zwischen Dorothys ahnungsloser Reisegruppe, den bösartigen Angreifern und den Beratungen im Kreise Ozmas ist ein klassisches Mittel, Spannung zu erzeugen, und funktioniert auch diesmal.
Am Ende löst sich die Sache dann recht einfach auf. Im Schlosshof, wo der Tunnel der Angreifer enden soll, steht ein Brunnen, dessen Wasser jeden, der davon trinkt, das Gedächtnis verlieren lässt. Mit Magie sorgen die Ozianer dafür, dass es die Angreifer unterwegs recht schön trocken und staubig haben, und als die Armee aus dem Tunnel stürzt, stürmen die Soldaten wie Verdurstende auf den Brunnen los. Allen voran der Nomenkönig. Alles vergessen, die Armee ist hilflos und wird von den freundlichen Ozianern ausgesprochen liebenswürdig nach Hause komplimentiert. Und auch für Dorothys Onkel und Tante findet sich schließlich noch etwas zu tun.
Dieser Band hätte eigentlich der letzte Band der Oz-Serie werden sollen. Darum beschreibt Baum, wie Glinda einen Zauber um das Land webt, damit Oz endlich Ruhe vor Eindringlingen von außen hat: Künftig ist das Land von einem magischen Schild umgeben, der es unsichtbar macht. Ende, Aus, Schluss, Vorbei mit den Reisen aus unserer Welt nach Oz. So dachte der Autor jedenfalls. Die Fans forderten jedoch so nachdrücklich noch weitere Fortsetzungen, dass er dann doch wieder zur Feder griff ...

Brita Rose-Billert: Sheloquins Vermächtnis

Eckhard Wallmann: Helgoland. Eine deutsche Kulturgeschichte
Eine unendliche Fleißarbeit, eine Lebensaufgabe geradezu hat der ehemalige Inselpastor Eckhard Wallmann da auf sich genommen. Eine Kulturgeschichte Helgolands von den frühesten Zeugnissen aus Antike und Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert, 672 Seiten stark, reich bebildert und mit ausführlichen Testauszügen aus den literarischen Betrachtungen über die Insel. Das Register des Buchs liest sich wie ein "Who's who?" der Literatur- und Kunstgeschichte vieler Jahrhunderte, denn wer immer seinerzeit Rang und Namen hatte, hat sich auf Helgoland blicken lassen, spätestens als sich die Insel zum mondänen Seebad entwickelte.
Das Buch ist ein sehr schönes Lesebuch und hat mich durch einen fünfwöchigen Lese-Urlaub auf dem roten Felsen begleitet. Ich habe viele alte Bekannte wieder getroffen, aber auch eine ganze Menge neue Autoren entdeckt. Schade fand ich nur, dass die Auswahl der ausführlicheren Leseproben sehr zu Ungunsten meines geliebten Ludolf Wienbarg ausgefallen ist, während etwa Fanny Lewald, die mehrfach auf der Insel weilte, einen ausgesprochen großen Raum erhält. Ich habe den Verfasser damals, als er sein Buch vorstellte, beim ersten Helgoländer Lesefestival getroffen und mit ihm auch über Wienbarg gesprochen. Ihm war Wienbarg zu nationalistisch, wie er erklärte, so fiel das Kapitel über ihn sehr schmal aus.
Dafür hat er, eine kleine Kostbarkeit, auch Theodor Mundts Helgoland-Schilderung abgedruckt. Als Mundt-Fan, der über den Jungdeutschen auch noch seine Doktorarbeit geschrieben hat, habe ich mich darüber natürlich ganz besonders gefreut. Heine ist Pflicht, natürlich, und Wallmann, der schon vor Jahren eine separate Veröffentlichung über Heine und Helgoland vorgelegt hat, lässt den Begründer der Nordseelyrik hier ausführlich zu Wort kommen. Ansonsten gab es viele Neuentdeckungen und sehr viel Lesenswertes. Das Buch ist eine wahre Fundgrube und sei jedem Helgoland-Fan ans Herz gelegt.

Markus Heitkamp: Die Reisen des jungen Haselhorn

Thorgals Jugend 8: Die zwei Bastarde

Werner Schneiders: Das Zeitalter der Aufklärung
Kompakte Übersichtsdarstellung aus der Reihe CH. Beck Wissen. Gut für Einsteiger geeignet, die sich einen ersten Eindruck verschaffen wollen. Bietet einen guten Überblick über die Aufklärung als europäische Bewegung und nimmt die Länder England, Frankreich und Deutschland in den Fokus.

L. Frank Baum: OZ, Complete Edition 7: The Patchwork-Girl of Oz (e)
Eigentlich hatte der Autor die Oz-Serie mit dem siebten Band enden lassen wollen. Doch die Fans schrieben ihm immer wieder Briefe und baten um Fortsetzungen. So entstand die Geschichte vom Patchwork-Mädchen.
Held der Geschichte ist ein Munchkin-Junge namens Ojo, der zusammen mit seinem Onkel in einer ziemlich einsamen und abgelegenen Gegend wohnt. Doch irgendwann beschließt der alte Onkel, den Zauberer Dr. Pipt zu besuchen. Der ist seit sechs Jahren dabei, ununterbrochen seinen Kessel umzurühren, um Lebenspulver zu schaffen, und wird just zu diesem Zeitpunkt fertig. Wir erinnern uns: Magie ist, sofern sie nicht von Glinda, Ozma oder dem Zauberer Oz ausgeübt wird, eigentlich verboten im Land, und das Lebenspulver hatte schon so seltsame Wesen wie den Gump, Jack Pumpkinhead und das Sägepferd zu Leben erweckt. Pipt jedenfalls braucht das Pulver, um für seine Frau eine Haushaltshilfe zu schaffen. Das neue Dienstmädchen, das die Frau schon mal vorgebaut hat, besteht in der Hauptsache aus einer alten Patchwork-Decke. Pipts Frau wählte dieses Äußere für die neu zu belebende Dienerin, damit sie nicht eitel werde, sondern schön demütig bleibe. Ojo, der dem neuen Mädchen etwas Gutes tun will, schüttet aber heimlich noch ein paar Zutaten ins Gehirn des Wesens, so erhält sie Verstand, Humor und eine gehörige Portion Eitelkeit.
Als Pipt das Konstrukt mit dem Pulver zum Leben erwecken will, passiert ein Unglück. Zwar wird die Fetzenpuppe tatsächlich lebendig, aber durch eine unbedachte Bewegung stürzt eine Packung Versteinerungspulver auf Pipts Frau und Ojos Onkel, die sofort zu Stein werden. Eine Prise Lebenspulver könnte die beiden zwar wieder zum Leben erwecken, aber der magische Stoff ist durch die Erschaffung des Patchwork-Märchens verbraucht. Es gibt nun zwei Möglichkeiten: Entweder Dr. Pipt rührt weitere sechs Jahre in seinem Kessel, um neues Lebenspulver herzustellen. Oder: Ojo macht sich auf die Suche nach den Zutaten zu einem anderen Zaubermittel, dessen Rezept in einem von Pipts Zauberbüchern steht. Gebraucht werden: Wasser aus einem dunklen Brunnen, drei Haare vom Schwanzende eines Woozy, ein Tropfen Öl aus dem Gelenk eines lebenden Menschen, ein sechsblättriges Kleeblatt und der linken Flügel eines gelben Schmetterlings.
Ojo macht sich auf, die Zutaten zu suchen. Dabei wird er begleitet vom Patchwork-Mädchen, das sich nun Scraps nennt, und der gläsernen Katze des Doktor, die dieser vor Jahren schon mit Lebenspulver belebt hatte. Eine Weile läuft ihnen auch noch Dr. Pipts Grammophon mitsamt des vierbeinigen Grammophontischs hinterher, das versehentlich bei der Katastrophe eine Prise Lebenspulver abbekommen hatte.
Das Ganze lässt sich zunächst an wie eine 0815-Queste, hat aber durchaus ihre Besonderheiten, schon durch das verfolgende Grammophon und die Eitelkeiten des Patchwork-Mädchens. Schon bald treffen sie das gefürchtete Wesen Woozy, das irgendwie als "quadratisch" beschrieben wird und Menschen in Angst und Schrecken versetzen kann. In Wirklichkeit ist das Wesen jedoch harmlos und hilfsbereit und würde den Suchern gern drei Haare aus seiner Schwanzquaste überlassen. Allein: Das Tier ist zu stark und zu unzerstörbar, die Haare sitzen bombenfest. So bietet es an, die Wanderer zu begleiten, und auf diese Weise können sie tatsächlich drei Woozy-Haare mitnehmen, mitsamt dem daran hängenden Tier.
Unterwegs treffen sie auch den Shaggy-Man, der sich ihnen anschließt. Er verrät ihnen, dass es in der Nähe der Smaragdstadt zahlreiche sechsblättrige Kleeblätter gibt. Es sei zwar bei Strafe verboten, sie zu pflücken, doch man könne ja die Herrscherin Ozma um eine Ausnahmegenehmigung bitten. Leider ist Ojo ungeduldig. Als er unterwegs ein sechsblättriges Kleeblatt sieht, pflückt er es heimlich und steckt es ein. Dumm nur, dass Ozma nichts entgeht, was in ihrem Reich passiert. Als die Gruppe die Smaragdstadt erreicht, wird Ojo wegen des Kleeblattdiebstahls verhaftet.
Ojo kann schließlich seine Situation erklären, und Ozma verspricht Hilfe. Aber sie stellt auch klar, dass das Kleeblattpflückverbot kein dummes Gesetz ist, das man einfach übertreten darf. Es hat einen sehr ernsten Hintergrund: Sechsblättrige Kleeblätter sind eine starke magische Zutat für Zauber aller Art. Das Pflücken eines Kleeblatts ist also die Vorbereitung zum Übertreten des strengen Magieverbots und birgt in sich die Gefahr, dass da jemand heimlich (schwarze) Magie zu praktizieren beginnt.
Da eine Zutat ein Flügel eines gelben Schmetterlings ist und Gelb die Farbe des Winkie-Landes, begibt sich die Gruppe nach Westen, ins Land des zinnernen Holzfällers. Unterwegs finden sie auch noch den dunklen Brunnen, dessen Wasser für den Zauber gebraucht wird. Und als sie den zinnernen Holzfäller treffen, der gerade seine Gelenke ölt, damit sie nicht rosten, ist klar, woher sie die Zutat "ein Tropfen Öl aus dem Gelenk eines lebendigen Mannes" bekommen. Fehlt nur noch die allerletzte Zutat.
Doch nun stoßen sie auf eine Barriere, die sich nicht umgehen lässt: das gute Herz des zinnernen Holzfällers. Um einen gelben Schmetterlingsflügel zu bekommen, müssten sie einem Tier einen Flügel ausreißen. Der Holzfäller, der sonst alles für Hilfesuchende tun würde, verbietet ein für alle Mal, einen seiner Schmetterlinge zu töten oder zu verletzen. Damit ist jede Möglichkeit, das Gegenmittel herzustellen zunichte gemacht.
Niedergeschlagen kehrt der Suchtrupp zurück in die Smaragdstadt. Doch hier ist inzwischen Glinda, die Dea ex Machina von Oz, angekommen. Und für die gute Hexe ist es ein Leichtes, den Versteinerungszauber wieder aufzuheben. Glinda erweckt Onkel Nunkie und die Frau von Dr. Pipt wieder zum Leben, dem Doktor selbst aber nimmt sie all seine magischen Fähigkeiten. Ende gut, alles gut.
Die Geschichte ist nett erzählt, hat durch Scraps und eine sich andeutende Beziehung des Patchwork-Mädchens mit der Vogelscheuche sogar einen kleinen romantischen Aspekt, bietet sehr viel Humor und hat durch die Idee, dass der Holzfäller die allerletzte Zutat einfach verweigert, sogar eine kleine Besonderheit im ewig gleichen Heldenreisen- und Artefaktsuche-Plot zu bieten. Die Auflösung, dass am Ende Glinda einfach nur ein bisschen Hokuspokus macht und alles ist Friede-Freude-Eierkuchen, ist allerdings ziemlich billig und enttäuschend. Schade.

Walhalla. Die gesammelte Saga, Band 1
- Der Wolf ist los
- Thors Brautfahrt
- Odins Wette

Sprüche der Väter. Das Weisheitsbuch im Talmud (Reclam)
Die Vätersprüche sind das bekannteste Buch des Talmud, und die jetzt neu erschienene Reclam-Ausgabe wird das ihrige tun, um die Sammlung weiter zu verbreiten. Es geht um Lehrsätze bekannter Toralehrer, um Bibel-Auslegung, religiöse Fragen, aber auch um ganz alltägliche Begebenheiten, die unter Gesichtspunkten der Ethik betrachtet werden, allgemeine Lebensrichtlinien und mehr. Das Ganze ist mit einem umfangreichen Kommentarteil versehen und enthält zusätzlich ein Glossar. Sehr interessant ist das Nachwort, in dem unter anderem Parallelen des Talmud zur Stoa herausgearbeitet werden. Lesenswert.

Walhalla. Die gesammelte Saga, Band 2
- Quark trumpft auf
- Im Land der Riesen
- Die goldenen Äpfel


Hörspiel

Sandra Pfitzner: Abenteuer und Wissen: Michelangelo. Einsamer Rebell mit Pinsel und Meißel
Biographie eines Ausnahmekünstlers und seiner faszinierenden Werke. Hempel zeigt den Maler und Bildhauer in seiner Liebe zur Kunst und seiner Begeisterung, aber auch in seiner Schroffheit. Einen Künstler, der bedeutend genug war, auch Päpsten die Stirn zu bieten, einen glühenden Republikaner, der seinen David als Kämpfer für die Freiheit schuf und der doch Zeit seines Lebens von den Geldbeuteln reicher Familien, vor allem der Medici, abhängig blieb. Im Hintergrund lebt immer noch das Bild des Bußpredigers Savonarola und sein tragisches Ende weiter, eines Mannes, den Michelangelo nie vergessen hat. Aber es gibt auch liebenswürdige Anekdoten, wie die Geschichte des Fauns, den der junge Künstler zuerst mit vollkommenem Gebiss gemeißelt hatte und dem er dann nach einer Kritik seines Förderers die Zähne einschlug. Oder die Geschichte, wie Michelangelo den ersten Schneemann (oder zumindest einen der ersten Schneemänner) schuf. Sehr schön.

Berit Hempel: Abenteuer und Wissen: Ernest Shackleton. Gefangen im Packeis
Wie einige von euch wissen, wollte ich als Kind ja mal Polarforscher werden ... ;-)
Die Geschichte der Shackleton-Expedition ist eines der faszinierendsten Antarktis-Abenteuer. Ich lernte sie damals durch Arved Fuchs und seine Endurance-Tour auf Shackletons Spuren kennen und habe nicht nur Fuchs' Buch über die Antarktis-Expedition Spuren gelesen, sondern auch die Bücher des Expeditionsleiters Shackleton selbst und einiger anderer Beteiligter.
Geplant war eigentlich eine Durchquerung der Antarktis zu Fuß. Doch das Schiff, die "Endurance", scheiterte und wurde von den Eismassen zerquetscht. Shackleton schaffte es, seine Crew rund zwei Jahre lang nach dem Untergang seines Schiffs zusammenzuhalten und schließlich alle unversehrt nach Hause zu bringen. Eine Leistung, die vor allem seinen Fähigkeiten als Führungspersönlichkeit und Psychologe geschuldet war. Schon bei der Auswahl seiner Mannschaft achtete er weniger auf Qualifikation als auf Persönlichkeit und Teamfähigkeit und darauf, eine gruppe aus möglichst unterschiedlichen Individuen und zum Teil seltsamen Charakteren zu schaffen. Legendär ist seine Frage, ob der Betreffende denn auch singen könnte. Einen Mann hat er einfach nur mitgenommen, weil er so lustig aussah. Als die Mannschaft dann im ewigen Eis festsaß, zahlte sich diese Arte der Auswahl aus. Es gab Theateraufführungen, Gesang, Gedichte, auch in der Extremsituation blieb die Mannschaft mental gesund, niemand drehte durch ...
Sehr schön war, dass Arved Fuchs als späterer Leiter einer Shackleton-Gedächtnis-Expedition aus eigener Erfahrung über die Gegebenheiten vor Ort sprechen konnte. Einiges versteht man sicher besser, wenn man vor Ort gewesen ist, und so konnte Fuchs auch Entscheidungen Shackletons nachvollziehen, die er zuvor rätselhaft fand.



Februar

Frederik Hetmann: Moses. Die Entdeckung Gottes
Ich bin ja ein großer Fan von Frederik Hetmann und mit seinen Jugendbüchern aufgewachsen, die irgendwie immer ein bisschen "anders" waren als andere Jugendbücher, etwas anspruchsvoller und anspruchgebender, politisch, wissenschaftlich, aufklärerisch. Dieses hier ist ganz besonders anders. Tatsächlich ist es für ein Jugendbuch ein ziemlich unerhörtes Buch, denn es tritt zwar zunächst in der Verpackung eines historischen oder biografischen Romans für junge Leser auf, begeht aber dann ein großes Wagnis und eine "Zumutung" für Leute, die einfach nur ein bisschen Zerstreuung und Abenteuer in einem Buch suchen: Der Autor legt, bevor er zu erzählen beginnt, seine Quellen offen, stellt ausführlich seine wissenschaftliche Basis dar, diskutiert historische Ereignisse, Überlieferungen und politische Hintergründe, sodass der Leser beinahe "übervorbereitet" ist, wenn die tatsächliche Erzählung anhebt.
Das Buch gliedert sich in drei etwa gleichberechtigte Teile. Teil eins legt dar, was wir aus der Bibel über Moses wissen, sondiert das Quellenmaterial, gleicht Informationen mit einander ab, erzählt auch davon, wie der Auszug aus Ägypten noch heute von Juden mit dem Pesach-Fest gefeiert wird. Teil zwei befasst sich mit wissenschaftlichen Forschungen, etwa mit der Textinterpretation und archäologischen Funden, mit der zeitlichen Einordnung der beschriebenen Ereignisse und ihrer Plausibilität, aber auch mit der These "Moses gab es nicht" und damit, dass Moses möglicherweise ein Ägypter gewesen sein könnte. Erst nach diesen beiden Vorbereitungsschritten hebt der dritte Teil an, eine romanhafte Biographie und Abenteuer-Geschichte über einen jungen Mann aus Ägypten, der eine besondere theologische Sendung hat. Und jeder Leser weiß dabei, wo der Autor sichere Quellen hat, was er warum dazu erfand und wieso er die Geschichte so und nicht anders erzählt. Ein faszinierender Ansatz. Und das in einer Zeit, in der wir selbst bei erwachsenen Lesern immer wieder überlegen: Ist das zu kompliziert, ist das zu anspruchsvoll, müssen wir es noch mehr vereinfachen, damit der Leser sich beim Lesen bloß nicht die Mühe machen muss, ein wenig nachzudenken oder die Wikipedia aufzurufen? Im Zeitalter der Übersimplifizierung ein schöner Ansatz. Auch und gerade im Jugendbuchbereich.
Hetmann lässt einen hebräischen Schreiber die "wahre Geschichte des Moses" aufzeichnen. Ein Papyrustext, der später an der Westmauer des Jerusalemer Tempels entdeckt und auf Umwegen in die Hände des Autors gelangt, so die Erzählfiktion.
Der Schriftsteller macht Moses in seinem Roman zu einem Sohn der Pharaonin Hatschepsut, einem geheimen Seitensprung mit einem einflussreichen Hebräer, einem Kind, auf dem besondere Hoffnungen der Herrscherin ruhen. Die Geschichte mit dem im Nil treibenden Körbchen, in dem der Knabe anlandet, wird zu einer großartig inszenierten Show für das Volk, Moses soll zum Kronprinzen erhoben werden. Später wird er gezeigt als kritischer Schüler, der die alten Mythen hinterfragt, und als Leiter einer bedeutenden Expedition ins Goldland Punt. Doch dann gibt es eine Palastrevolution, Hatschepsut wird vergiftet, ihr Sohn gefangengesetzt. Moses kann fliehen. In der Wüste findet er zu Gott. Dem einen.
Hetmann erzählt, wie Moses die Hebräer als sein Volk wählt und sie aus Ägypten führt. Er erzählt auch von Moses' Vater, der seinen Sohn unterstützt. Aber der Haken an der Sache ist, dass Moses an diesen gefundenen einen Gott wirklich glaubt ...
Faszinierendes Stück Jugendliteratur. Es sollte mehr davon geben.

L. Frank Baum: OZ, Complete Edition 8: Tik-Tok of Oz (e)
Achter Band der Abenteuer aus Oz, die der Verfasser ja eigentlich schon mit Band sechs beenden wollte. Diesmal gibt es eine neue Heldin aus der Menschenwelt, die in Oz ankommt. Statt um Dorothy dreht es sich diesmal um die junge Betsy Bobbin, die aufgrund eines Unwetters zusammen mit ihrem treuen Maultier Hank an der Küste des Zauberlands angespült wird. Aucht Tik-Tok, der Kupfermann spielt eine gewisse Rolle, aber warum er Titelheld dieses Buchs wurde, bleibt mir schleierhaft.
Das Buch hebt an mit einem ganz anderen Handlungsstrang: Königin Ann aus Oz' Nachbarland Oogaboo will Oz erobern und stellt eine Armee auf. Das ist recht lustig, da sie für jeden Armee-Angehörigen einen prunkvollen Dienstrang vergibt und am Ende 16 Leiterlinge hat, aber nur einen einzigen Soldaten. Der wollte allerdings unbedingt normaler Soldat sein, weil er Heldentaten vollbringen möchte und nicht bloß hinten stehen und rumkommandieren. Glinda erfährt jedoch rechtzeitig von den Angriffsplänen und verzaubert den Weg, sodass die Truppe sich verläuft und in einem einsamen, feuchtkalten Nebelland ankommt.
Betsy und Hank sind derweil in einem Land gestrandet, in dem Rosen leben. Es sind ziemlich feindselige Pflanzen, die von den Fremden nicht viel halten und die Besucher aus dem Land vertreiben bzw. töten wollen. Das ist Aufgabe des einzigen Menschen in diesem Land, des Gärtners. Doch als er das Urteil der Rosen gerade vollstrecken will, plumpst plötzlich der Shaggy Man ins Rosenland, dorthin gezaubert durch Ozmas Zaubergürtel. Der Shaggy Man ist auf der Suche nach seinem Bruder, der vermutlich Gefangener des Nomenkönigs ist.
Der aus der "Straße nach Oz" bekannte Herz-Magnet des Shaggy Man zeigt sofort Wirkung: Der Gärtner wendet ihm seine Sympathie zu, die Rosen jedoch, die keine Herzen haben, bleiben unbeeindruckt. Dorothy, Hank, der Shaggy Man und Ozga, die Rosenkönigin, die die Besucher abgepflückt haben, verlassen das Land. Kurz danach treffen sie Polychrome, die Tochter des Regenbogens, die sich mal wieder auf dem Erdboden verirrt hat und nun warten muss, bis sie ihren Vater wieder am Himmel sieht, um heimzukommen. Außerdem finden sie in einem Brunnen Tik-Tok, den der Nomenkönig dort hinein geworfen hat. Sie holen ihn aus dem Loch, ziehen ihn auf, und der Maschinen-Man ist sofort wieder denk, sprech- und kampffähig wie zuvor. Wenig später begegnen sie Königin Ann und ihrer Armee. Die Königin befiehlt, dass sie alle gefangen und gebunden werden sollen. Aber der ehrenhafte Soldat weigert sich standhaft, Mädchen zu fesseln, und quittiert den Dienst.
Im Gespräch mit der Gruppe erfährt die Königin vom reichen unterirdischen Reich des Nomenkönigs und beschließt, dass es sinnvoller sei, dieses Land zu erobern, als Oz zu unterwerfen. Tik-Tok stellt sich ihr als neuer Soldat zur Verfügung.
Der Nomenkönig erfährt vom Herannahen der Gruppe. Er ist inzwischen geheilt vom Vergessenstrank, den er im 6. Band geschluckt hat. Um die lästigen Eindringlinge loszuwerden, sorgt er dafür, dass sie sich in ein Gummiland verirren und dann durch einen Tunnel in ein anderes Land stürzten, wo der furchtbare Titti-Hoochoo regiert. Dieser hasst Eindringlinge und geht gewöhnlich ziemlich unliebenswürdig mit ihnen um. Was der Nomenköng allerdings nicht erwartet: Die Gruppe kann Titti-Hoochoo erklären, dass sie gar nicht freiwillig durch die Röhre plumpste und dass der Nomenkönig schuld daran ist. Titti-Hoochoo, der über Kräfte verfügt, die selbst dem Nomenknönig Angst machen, beschließt, diesen zu bestrafen, und schickt sie in Begleitung eines Drachen wieder nach oben. Der Drache trägt ein besonderes Halsband, das den Nomenkönig, sowie er seiner ansichtig wird, seiner Zauberkräfte beraubt. Außerdem hat er sechs Eier bei sich, vor denen Nomen tödliche Angst haben (siehe Buch drei der Serie). Der Nomenkönig wird besiegt und aus dem Land verbannt, wobei die sechs Eier immer hinter ihm herrollen.
Der neue Nomenkönig zeigt der Gruppe, wo der Bruder des Shaggy Man zu finden ist. Er wird in einem unterirdischen Wald gefangen gehalten und ist obendrein noch mit dem Fluch der Hässlichkeit belegt. Nur ein Kuss kann diesen Bann brechen. Doch nicht jeder kann den richtigen Kuss geben. Als Betsy es versucht, passiert nichts. Auch Ozga als ehemaliges Feenwesen kann nichts ausrichten. Erst der Kuss der Regenbogentochter Polychrome löst den Zauber.
Inzwischen bittet der alte Nomenkönig um Gnade. Kein Nome kann außerhalb der Unterwelt glücklich leben. Er wird wieder eingelassen unter der Bedingung, dass er sich benimmt.
Zuletzt ist großes Nach-Hause-Gehen angesagt. Polychrome findet den Regenbogen. Die Oogaboo-Leute und die Ozianer werden per Wunschgürtel in die Smaradgdstadt geholt. Wobei auch Betsy Bobbin, Maultier Hank und der Bruder des Shaggy Man in Oz bleiben dürfen.
Es gibt ein großes Fest, und Betsy lernt Dorothy kennen und wird ihre Freundin.
In diesem Buch erklärt Baum auch endlich, warum alle Tiere in Oz sprechen können, nur Toto nicht. Es hatte wohl ziemlich viele Leserbriefe zu dem Thema gegeben. Jedenfalls stellt Dorothy sich die Frage jetzt auch, und Ozma meint nur lächelnd, warum sie denn glaube, dass Toto nicht sprechen könne. Toto lässt sich schließlich beknien, unter der Bedingung, dass sie ihn danach nie wieder zum Sprechen auffordere, und erklärt in fließendem Menschisch, natürlich könne er sprechen, er habe bloß keine Lust dazu, und es sei ihm zu blöde. Und dann bellt und knurt er weiter. Alles Hundebrauch.
Insgesamt ein ziemlich durchschnittliches Buch. Einiges Hin und Her, seltsame Geschöpfe, bekannte Gesichter, und zum Schluss wird der Wunschgürtel eingesetzt. Kann man lesen, muss man aber nicht.


Diana Menschig: Jaspers Reise zur Erkenntnis. Eine Herbstlande-Novelle

Enid Blyton: Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel
Letztes Jahr hatte ich ja die Abenteuer-Serie durchgekaut. Da war es jetzt einfach Zeit, sich auch mal Enid Blytons größtem Klassiker zu widmen: Den fünf Freunden. Vorweg: Ich habe die Serie als Kind nicht gemocht, weil ich massive Vorbehalte gegenüber George hatte. Das Mädchen, das ein Junge sein wollte, hat mich immer wieder verärgert, weil die Message, die bei mir ankam, lautete: Es ist nicht in Ordnung, ein Mädchen zu sein. Ganz ehrlich: Ich bin als Kind auf Bäume geklettert, habe mich im Wald herumgetrieben, hatte immer mein Taschenmesser in der Hose, aufgeschlagene Knie, trug unaufwändige, leicht zu reinigende Kleidung, fiel alle Nase lang in unseren Dorfbach und kam mit triefenden, schlammverschmierten Klamotten nach Hause, habe auch schon mal zugehauen, wenn mich jemand angriff ... Aber ich hatte nie das Bedürfnis, ein Junge zu sein, das alles kann man als Mädchen schließlich genau so. Da muss man nicht so tun, als seien Jungs irgendwelche höheren Wesen. Also, kurz und gut: Ich fühlte mich von George massiv beleidigt. Zumal dieses quietschige Furchtmädel Anne als weibliches Rollenmodell ja nun wirklich zu nichts etwas taugt.
Naja, abgesehen davon muss ich zugeben, dass mich jetzt beim (Wieder-)Lesen die Serie nachhaltig beeindruckt hat, auch und gerade durch die doch sehr ausgefeilte Charakterzeichnung Georges. Mein vorläufiges Zwischenfazit ist, dass die Serie tatsächlich Blytons beste ist.
Da ich einen leichten Vollständigkeitskomplex habe, habe ich mir gleich die Gesamtausgabe zugelegt: Eine schöne Sammeledition mit elf Bänden im Schmuckschuber, darin enthalten sind 21 Romane und acht Kurzgeschichten, zum Gesamtpreis von 49,99 Euro, ein absolutes Schnäppchen also. Woran man sich gewöhnen muss, sind die Namen. Julian heißt in dieser Ausgabe Julius, George heißt Georg, Dick ist Richard, Timmy ist Tim. Bei Anne bin ich nicht ganz sicher, ob ich sie als Ann kennengeleint habe.
Das erste Abenteuer erzählt, wie die vier beziehungsweise fünf Freunde sich kennenlernten. Die Geschwister Julius, Richard und Anne werden von ihrer Mutter über die Ferien zu Verwandten ans Meer geschickt. Der wunderliche und hochgelehrte Onkel Quentin und seine Frau Fanny nehmen die drei auf. Die Tochter der beiden heißt Georgina und wird sofort fuchsteufelswild, als sie von den Neuankömmlingen mit diesem Namen angeredet wird. Georg erweist sich als tougher Freund, hat allerdings auch das explosive Temperament Quentins geerbt. Und sie besitzt drei faszinierende Dinge bzw. Lebewesen: eine Insel, die sie von ihrem Großvater geerbt hat, ein Boot, um zur Insel hinauszufahren, und den Mischlingshund Tim, den sie allerdings vor Quentin verstecken muss.
Langsam wächst die Freundschaft zwischen den Geschwistern und ihrer wilden Cousine. Schließlich nimmt George ihre Freunde mit auf ihre Insel. Im alten Piratenschiff entdecken sie eine geheime Karte und den Hinweis auf verstecktes Gold, das in der Burgruine zu finden sein soll. "Ingots" nannte Blyton das. Das musste ich erstmal googeln. Es heißt soviel wie Barren. Eine abenteuerliche Suche beginnt. Allerdings: Es stellt sich heraus, dass die Kinder die Insel nicht für sich allein haben ...

Enid Blyton: Fünf Freunde auf neuen Abenteuern
Die drei Geschwister Julius, Richard und Anne sind wieder zu Besuch bei ihrer Cousine George. Sie verbringen die Weihnachtsferien dort. Allerdings sind es keine reinen Ferien, denn da die beiden Jungen während der Schulzeit krank geworden sind, soll nun ein Hauslehrer sie unterrichten. Auch George, die ihr erstes Schulhalbjahr hinter sich hat und teilweise sehr schlechte Leistungen erbrachte, soll in den Genuss dieses Nachhilfeunterrichts kommen. Allerdings blockiert sie vollkommen, als der Lehrer sie als "Georgina" anredet. George ist bockig und redet nicht mit dem Lehrer. In der Folge wird George mehr und mehr isoliert und gequält. Ihr wunder Punkt ist ihre Sorge um Timmy, und durch diesen Hund wird sie erpressbar. Ihre Erziehungsberechtigten beschließen, dass Timmy so lange draußen in der Kälte bleiben muss, bis Georgina sich unterwirft. Der Hund geht beinahe an einer Lungenentzündung zugrunde, bis George sich überwindet und wieder am Unterricht teilnimmt. Enid Blyton exerziert hier den alten Autoren-Grundsatz durch: "Tu deiner Hauptfigur weh." Sie spannt dabei den Bogen, bis er fast bricht. Und erschwerend kommt noch hinzu, dass die anderen drei Kinder den Hauslehrer eigentlich ganz in Ordnung finden und sich von ihm einwickeln lassen. Da ist es am Ende außerordentlich befriedigend, wenn sich am Ende des Abenteuers, das natürlich wieder mit einem Geheimgang zu tun hat und mit aus Onkel Quentins Labor gestohlenen Papieren, herausstellt, dass der Mann ein Schurke ist. Da hatten Timmy und George, die ihn von Anfang an nicht leiden konnten, den absolut richtigen Riecher.

Hal Forster: Prinz Eisenherz. Band 1, Jahrgang 1937/38 (Bocola)
Das musste jetzt einfach mal sein. Prinz Eisenherz in der Bocola-Ausgabe, jeweils zwei Jahrgänge in einem Hardcover-Band. Ich bin damals in den 90ern irgendwann in der Carlsen-Ausgabe stecken geblieben. Mal sehen, wie weit ich diesmal kommen.
Die Ausgabe macht nicht nur optisch eine Menge her, sie bietet auch jeweils in den Einleitungen tolle Hintergrund-Informationen und Material zur Einordnung und Entstehung der Storys. Der erste Band erzählt von Eisenherz' Kindheit und Jugend in den Sumpflanden, der Hexe und ihrem Sohn, man erlebt die ersten Reitversuche des Prinzen (herrlich das Bild mit dem Sturz vom Pferd), dann erste Abenteuer am Artushof, die Freundschaft mit Gawain. Ich liebe ja die Geschichte, in der Eisenherz sich mit einer abgezogenen Entenhaut als Dämon verkleidet und eine ganze Raubritterburg in Angst und Schrecken versetzt. Und dann ist da noch die Entführung Ilenes, die großartige Zeichnung, auf der Eisenherz auf der Bordwand steht und die Laute schlägt. Das tragische Ende der ersten großen Liebe. Und natürlich das singende Schwert. Ein schönes Wiedersehen.

Enid Blyton: Fünf Freunde auf geheimnisvollen Spuren
Julian, Dick und Anne kommen in den Ferien erneut zu Besuch zu ihrer Cousine George. Doch die geplanten Ferien mit Ausflug zur Felseninsel fallen beinahe ins Wasser, als Tante Fanny erkrankt und ins Krankenhaus muss. Onkel Quentin reist ihr hinterher, um sie zu betreuen. Und die Kinder bleiben zurück unter Aufsicht der garstigen neuen Angestellten. Sie und ihr schrecklich unerzogener Sohn führen sich auf wie kleine Tyrannen, schikanieren die Kinder und versuchen obendrein auch noch Timmy zu vergiften. Da machen die Freunde kurzen Prozess, schnappen sich Georges Boot und einige Vorräte und hauen einfach ab. Es geht zur Felseninsel, wo sich die Kinder in ihrer Ruine einnisten. Allerdings: Es verdichten sich die Anzeichen, dass sie nicht allein auf der Insel sind. Und schließlich finden sie heraus, warum die böse Frau sie nicht zur Insel fahren lassen wollte. Ihr Mann hält hier ein Kind versteckt, das er entführt hat. Klarer Fall, dass die Freunde das Kind befreien und für die Verhaftung der sauberen Familie sorgen.

Enid Blyton: Fünf Freunde auf Schmugglerjagd
Die Freunde hatten sich so auf die gemeinsamen Osterferien gefreut. Aber dann fällt ein Baum auf das Haus von Onkel Quentin, Tante Fanny und George. Dort können sie nun nicht mehr bleiben. Aber ein Wissenschafts-Kollege von Onkel Quentin, dessen Sohn zugleich ein Schulfreund von Julian und Dick ist, bietet ihnen eine Unterkunft in einem unheimlichen Schloss im Moor, das einst ein Schmugglerzentrum gewesen sein soll. Dass der Wissenschaftler eingeschworener Hundefeind ist, macht die Sache nicht gerade einfacher, aber George schafft es, ihren Timmy mit einzuschmuggeln. Ein alter Geheimgang - Blytons Lieblingszutat zu ihren Abenteuerbüchern - eröffnet hier großartige Möglichkeiten. Und dann kommen die Kinder einer rätselhaften Sache auf der Spur. Jemand gibt vom Burgturm aus geheimnisvolle Signale ins Moor ab. Offenbar gibt es hier noch immer Schmuggler. Und Onkel Quentin, der einen großartigen Plan entworfen hat, wie man das Moor trockenlegen und nutzbar machen kann, kommt den Verbrechern in die Quere. Sie kidnappen ihn kurzerhand. Aber die Männer haben nicht mit dem Spürsinn der Kinder und vor allem Timmys gerechnet. Bei einer dramatischen Suchaktion und Begegnung in den Geheimgängen ist Timmy der Held des Tages. Doch dann gerät der Hund selbst in Gefahr ...


Hal Forster: Prinz Eisenherz. Band 2: Jahrgang 1939/40 (Bocola)
Ebenfalls optisch und inhaltlich sehr schön, versehen mit einem gehaltvollen Vorwort. Es geht um den Kampf gegen die Hunnen und den eindrucksvollen Fall der Festung Camorans, wir lernen den flinken kleinen Ganoven Flitz kennen, den grausamen Tyrannen Piscaro, den finsteren Kalla Khan und die schöne Hulta, schließlich ist da noch ein vermeintlich böser Riese, der um sich her ein Paradies für Arme geschaffen hat. Das Album berichtet auch, wie Eisenherz seine besondere Stahlkette bekam, neben dem singenden Schwert sein wichtigstes Ausrüstungsstück. Außerdem hat dieser Doppeljahrgang eindrucksvolle Bilder des Vesuv zu bieten.


Enid Blyton: Fünf Freunde beim Wanderzirkus
Einen kleinen Kulturschock habe ich doch bekommen, als ich von "Wohnwagen" gelesen habe und dann feststellte, dass es möglich ist, sie von Pferden ziehen zu lassen. Campingfahrten in mobilen Häuschen sind also keine Erfindung des Automobilzeitalters. Wieder was dazugelernt.
Diesmal sind die Freunde in den Ferien nicht bei George, sondern im zu Hause von Julian, Dick und Anne. Als ein Wanderzirkus durch die Stadt kommt, freunden sie sich mit einem Zirkusjungen namens Nobby an, der mit seinem zahmen Schimpansen ebenso vertraut ist wie George mit ihrem Timmy. Der Anblick der Zirkuswagen inspiriert George zu der Idee, man könnte doch mal mit solchen Wagen eine Ferientour machen. Die Kinder erhalten die Erlaubnis dazu, und die Eltern von Julian, Dick und Anne, mieten für die Kinder zwei Pferde und zwei Wagen. Sie fahren durch die Landschaft, lassen sich an einem schönen See nieder, wo sie auch die Zirkusleute und ihren Freund Nobby wiedertreffen. Nobby ist ein Waisenkind, und sein Vormund ist ein ziemlich übel gelaunter aggressiver Mistkerl, der die Kinder vom Zirkusgelände vertreibt. Eigentlich will er sie auch ganz des Ortes verweisen, aber die Kinder bleiben in der Nähe. Dass sie Nobbys Vormund damit ganz gehörig in die Quere kommen, merken sie erst später. Denn einer der beiden Wohnwagen parkt genau über den versteckten Eingang zu einer Höhle, in der Nobbys Vormund das Diebesgut versteckt, das er während der Touren des Zirkus zusammenklaut. Die Kinder und Nobby kommen dem Dieb auf die Spur. Am Ende wird der Mann verhaftet, und Nobby findet gute Adoptiveltern.



März

Christel Scheja und Uta Hesse: Im Bann der Wilden Jagd

Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann
Ein absolut liebenswertes, zauberhaftes Buch, das von einer vollkommen absurden Idee ausgeht: Immer, wenn die alte Selma von einem Okapi träumt, stirbt innerhalb des nächsten Tages ein Mensch aus dem Dorf. Jetzt hat sie erneut diesen Traum. Und obwohl es eigentlich niemand weitersagen soll, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Alle haben Angst, nur einer wartet schon lange auf den Tod, doch gerade ihn trifft es nicht. Dazwischen: Eine junge Frau, Selmas Enkelin, die sich in einen buddhistischen Mönch verliebt, der auf dem Weg nach Japan ist. Ihr Vater, der in der Welt herumreist und seiner Familie einen Husky hinterlässt. Ein älterer Herr, der es seit Jahrzehnten nicht über sich bringt, einer Frau seine Liebe zu gestehen. Ein Sägeattentat auf den Hochsitz eines aggressiven Nachbarn - samt Rettungsaktion mit Klebstoff und Nägeln. Es ist zart, phantastisch, philosophisch, irre und zauberhaft zugleich und in einem wunderschönen Sprachrhythmus geschrieben. Und dann sieht der weltreisende Vater tatsächlich ein echtes Okapi ...

Hal Forster: Prinz Eisenherz. Band 3: Jahrgang 1941/42 (Bocola)
Der dritte Doppelband der Prinz-Eisenherz-Abenteuer. Erneut opulent ausgestattet, mit Bildern zum Träumen und einem gehaltvollen Vorwort. Dieser Band bietet nicht nur die erste Begegnung mit Eisenherz' Geliebter Aleta, der Königin der Nebelinseln, sondern auch eine Feier seines 18. Geburtstags. An Bildern ist mir vor allem der beeindruckende Riesenkrake im Brunnen in Erinnerung geblieben und die Flucht der schönen Prinzessin Melodia mit dem schlanken Kapitän Hektor in Eisenherz' Boot. Und dann natürlich die afrikanischen Abenteuer: Die Begegnung mit dem Gorilla und dem Elefanten war schon überwältigend. Ich glaube, zu der Zeit hatte ich in meiner Jugend auch das Jugurtha-Album mit der Afrika-Fahrt auf Hannos Spuren gelesen, das passte sehr gut zusammen. Außerdem fällt ein kleiner Schatten auf die Freundschaft zwischen Eisenherz und Gawain. Weil Gawain noch ein bisschen länger feiern und turteln will, bricht Eisenherz allein zum Kundschaftergang auf. Er soll überprüfen, ob der alte Römerwall im Norden noch in Ordnung ist und zur Verteidigung gegen die Feinde Englands taugt. Eisenherz begegnet dem römischen Soldaten Julian, der hier treulich Wacht hält, bricht dann in abenteuerlicher Verkleidung nach Norden auf und wird prompt von einer Schar Pikten gefangen und grausam gefoltert. Schließlich taucht der verspätete Gawain sehr zerknirscht auf und setzt alles daran, seinen Freund zu retten.

Enid Blyton: Fünf Freunde auf der Felseninsel
Ein neues Abenteuer auf Georges Insel. Allerdings sieht es zuerst so aus, als ob die fünf Freunde die Insel in diesen Ferien gar nicht nutzen können. Denn Georges Vater, Onkel Quentin, will dort an einem Konzept für eine Art neue Energieform forschen. George stimmt schließlich zu, ihm die Insel zu leihen. Die Kinder bringen ihm mit Georges Boot auch regelmäßig Nahrungsmittel rüber. Aber Georges Vater ist ein wichtiger, berühmter Mann, und seine Erfindung weckt Begehrlichkeiten. Eines Tages gibt er die vereinbarten Zeichen vom Turm der Ruine aus nicht mehr, die zeigen sollen, dass alles in Ordnung ist. Kein Wunder, denn er wurde von Verbrechern gefangen. Aber die Schurken haben ihre Rechnung ohne die fünf Freunde gemacht. Zumal diese ja sehr erfahren im Benutzen der Geheimgänge sind. Die Geschichte vom Geheimgang, in dem Timmy seine Heldentaten vollbringt und Quentin rettet, ist nicht neu und erinnert an die Schmugglergeschichte und das Moor. Auch, dass die Kinder sich mit dem Mündel eines der Verbrecher anfreunden, diesmal ist es der kunstbegeisterte Martin, haben wir so ähnlich schon schon beim Campingwagen-Abenteuer gelesen. Martin kann nach der Verhaftung seines Vormunds dann eine Kunstschule besuchen. So steuert alles auf ein Happy End zu.

L. Frank Baum: OZ, Complete Edition 9: The Scarecrow of Oz (e)
Zunächst auch hier der Hinweis: Die im Titel genannte Vogelscheuche taucht zwar auf, aber eigentlich hat sie nur eine Nebenrolle. Wie bei "Tik-Tok of Oz" ist der Titel also irreführend. Die Heldin des Buchs ist erneut ein junges Mädchen aus der Menschenwelt, nach Dorothy und Betsy nun also die dritte. Das Mädchen Trot ist aber etwas handfester als Betsy und nicht so farblos wie sie. Außerdem hat sie bereits in anderen Büchern Baums mitgespielt, bevor er auf die Idee kam, sie nach Oz zu versetzen. Aus dieser Zeit kennt sie auch Buttonbright, den sie in Oz wiedertrifft.
Trot ist zusammen mit ihrem Freund, dem einbeinigen Seemann Capt'n Bill in einem kleinen Boot unterwegs, als sie von einem Unwetter gepackt, unter Wasser gerissen, dann aber von einigen ihnen aus einem anderen Abenteuer bekannten Meermädchen, die sonst im Buch nicht weiter vorkommen, gerettet und in eine unterseeische Höhle gebracht werden. Hier begegnen sie einem Wesen, das sich gleichfalls verirrt hat: Es ist ein Ork. Und wer jetzt Bilder von Tolkiens Orks vor Augen hat, kann gar nicht falscher liegen. Baums Ork ist eine Art nackter, vierfüßiger Vogel mit einem kräftigen Propeller als Schwanz, sehr selbstbewusst und von seiner Großartigkeit überzeugt, aber sonst ein guter Freund und Wegbegleiter. Trot, Bill und der Ork wandern durch die Höhle und versuchen einen Ausgang zu finden. Sie erreichen zunächst eine Insel, auf der ein ziemlich übel gelaunter Mensch wohnt. Außerdem finden sie hier magische Beeren, mit deren Hilfe sie, ähnlich wie in Alices Wunderland, ihre Größer verändern können. Dank dieser Beeren schrumpfen Trot und Bill, und der Ork kann sie übers Meer tragen. So gelangen sie ins Land Mo. In Mo regnet es Limonade und schneit Popcorn, außerdem finden sie hier Buttonbright, der mal wieder verloren gegangen ist. Während der Ork allein weiterfliegt, vergrößern die Menschen zwei Vögel mit deren Einverständnis mithilfe von Zauberbeeren und lassen sich von ihnen nach Oz bringen. Sie landen jedoch nicht direkt in Oz, sondern in Jinxland, das zwar irgendwie dazugehört, aber durch eine Bergkette von Oz getrennt ist. Hier herrscht zurzeit ein Premierminister, der den König entmachtet hat und nun dessen Tochter Gloria mit einem reichen Bürger verheiraten will. Die Prinzessin aber liebt den Gärtnerburschen Pon. Um ihr diese Liebe auszutreiben engagieren sie eine Hexe, die Glorias Herz einfrieren soll. Dabei kommt ihr Capt'n Bill in die Quere, wird in einen Grashüpfer mit Holzbein verwandelt, dann vereist die Hexe Glorias Herz. Allerdings geht der Plan des üblen Duos nicht auf, denn mit ihrem Eisherz kann sie auch den bösen Bürger nicht lieben.
Dies bekommt die gute Hexe Glinda mit, als sie in ihrem Zauberbuch liest. Sie entsendet die Vogelscheuche, um die Sache wieder in Ordnung zu bringen. Es gibt etwas Hin und Her, bei dem die Vogelscheuche überwältigt und verbrannt werden soll, doch dann kehrt der Ork, der zwischenzeitlich in sein Heimatland zurückgefunden hat, mit einem großen Schwarm seiner Artgenossen zurück und startet einen Luftangriff. Die böse Hexe wird durch einen Schrumpfzauber gezwungen, ihre Zauber wieder rückgängig zu machen. Bill wird wieder zum Menschen, Gloria kann wieder lieben, sie wird Herrscherin von Jinxland und heiratet Pon. Und Trot, Bill und Buttonbright gehen mit der Vogelscheuche nach Oz, wo es ein großes Fest gibt. Trot und Bill dürfen in Oz bleiben.
Nicht gerade ganz großes Kino. Aber ich mag Trot, sie gefällt mir wesentlich besser als Betsy. Auch Capt'n Bill und der Ork sind liebenswerte Charaktere. Und das Wiedersehen mit Buttonbright war schön. Ich mag ihn einfach.

Enid Blyton: Fünf Freunde im Zeltlager
Diesmal sind die fünf Freunde mit ihren Zelten unterwegs. Damit jemand auf die Kinder aufpasst, begleitet ein Lehrer von Julians und Dicks Schule die Gruppe. Komisch, mit den beiden Campingwagen durften die Kinder allein auf Tour gehen. Aber egal. Der Lehrer ist ein Insektenliebhaber und die meiste Zeit beschäftigt, hinter irgendwelchen Schmetterlingen herzulaufen, so kommt er den Kindern nicht weiter in die Quere. Obendrein ist er schwer in Ordnung - für einen Erwachsenen.
Die Gruppe schlägt ihre Zelte in der Nähe einer Farm auf. Hier können sie nicht nur Nahrungsmittel kaufen, sondern sie finden sogar einen Freund, nämlich den Sohn der Bäuerin. Sein Stiefvater allerdings ist ein echtes Arschloch, quält den Jungen, herrscht als absoluter Tyrann über den Hof, wenn er denn zu Hause ist, und will auch die Kinder vertreiben. Vor allem, als die Freunde beginnen, nach den geheimnisvollen "Geisterzügen" zu fragen, wir er extrem aggressiv.
Die Geisterzüge. Da sind offenbar Züge, die fahren auf einer Seite des Berges in einen Tunnel hinein, kommen aber auf der anderen nicht wieder heraus. Ein Geheimnis, das die Fünf natürlich aufklären müssen.
Besonders eindrucksvoll und unvergesslich: Die Szene, in der ein Zug genau unter dem Berg durchfährt, auf dem die ahnunghslosen Freunde gerade sitzen. Der Boden bebt, Rauch steigt aus dem Boden auf. Und die sonst so mutige George bricht in Panik aus, wqeil sie denkt, sie sitzen auf einem Vulkan, der gleich Lava spucken wird. Ausgerechnet die Schisshäsin Anne bleibt vollkommen cool und gelassen. Klar. Wie der Leser weiß, hatte sie ihre erste Begegnung mit diesem "Vulkan" schon vorher. Da hatte sie die Panikattacke und glaubte an den Vulkan, wurde dann aber aufgeklärt ... Ein klassisches Abenteuer mit Geheimgängen, getarnten Tunneln mit künstlichen Felswänden, Gefangennahme und Befreiung, nächtlichen Kundschaftergängen und am Ende der Verhaftung des Bauernhof-Tyrannen, woraufhin sein Stiefsohn glücklich aufatmen kann.

Birk Meinhardt: Wie ich meine Zeitung verlor
Erschütterndes Buch über den NIedergang einer Zeitung vom ehemaligen Leitmedium bis zum "Gesinnungsblatt". Birk Meinhardt, einstige Edelfeder des Blattes erkennt nach und nach Muster aus seiner DDR-Vergangenheit wieder. Es geht ganz langsam, scheibchenweise. Anfangs sind es Kleinigkeiten, die irgendwie nicht stimmen. Etwa, dass er gefragt wird, ob ein kritischer Leserbrief zu seinem Artikel abgedruckt werden soll. Ja, natürlich, sagt der Journalsit. Und erfährt dann, dass ein Kollege in einem anderen Fall dem Abdruck nicht zugestimmt hat. Dann sind da Artikel, die nicht gedruckt werden, weil die Ergebnisse, obwohl korrekt recherchiert, einfach nicht zur Politik des Hause passen. Etwa die Geschichte eines vorverurteilten Rechtsradikalen, der abe rin der Angelegenheit völlig unschuldig war. Immer wieder werden Artikel unterdrückt. Schließlich kündigt der Autor. An Ende nimmt er dann doch das güpnstige Probeabo seines Blattes an. Nein, nicht, weil er die Texte lesenswert findet. Sondern, weil er sie lesen will, "um zu verachten". Leider kein fiktiver Roman. Ein Buch, das weh tut.

Enid Blyton: Fünf Freunde geraten in Schwierigkeiten
Erneut begeben sich die fünf Freunde auf Campingtour, diesmal aber ohne einen beaufsichtigenden Erwachsenen. Sie fahren mit ihren Fahrrädern durch die Lande, als sie einem Jungen begegnen. Der Fremde heißt Richard - wie auch der Bruder von Julian und Anne, der aber Dick genannt wird. Richard würde die Freunde gern begleiten, und sie lassen sich breitschlagen, ihn mitzunehmen. Er will nur seine Mutter um Erlaubnis fragen. Als er diese nicht antrifft, kehrt er zu den Freunden zurück und lügt sie an: Er behauptet, dass sie ihm den Ausflug erlaubt hat. Zusammen radeln sie weiter.
Später will er im Haus seiner Tante übernachten, doch dann wird er von einem Auto verfolgt. Die Männer wollen ihn kidnappen, da sein Vater sehr reich ist, Den Tipp haben sie von einem ehemaligen Leibwächter, de rfür die Familie gearbeitet hat, aber entlassen wurde, weil Richard Lügengeschichten über ihn erzählt hat. Es kommt dann jedoch zu einer folgenschweren Verwechslung: Die Kidnapper, die Richard nicht persönlich kennen, entführen versehentlich Dick. Nach einigem Hin und Her können die Freunde Dick in einem abgelegenen Haus aufspüren, das allerdings von einem hohen Zaun umgeben ist. Richard wird ihnen im Verlauf des Abenteuers immer unsympathischer, er ist feige, eine Memme und lügt wie gedruckt. Sie nutzten die Gelegenheit, als ein Auto durch das Tor fährt, doch dann schließt sich das Tor, und sie sitzen auf dem Grundstück in der Falle. Ein Versuch, Dick zu befreien, gelingt fast, doch dann werden die Freunde geschnappt. Schließlich bekommen sie sogar mit, dass nicht Dick, sondern Richard derjenige ist, den sie suchen. Am Ende erweist sich Richard dann aber doch als mutiger Junge und guter Freund. Er überwindet seine Angst und versteckt sich im Kofferraum eines Autos, das kurz danach das Grundstück verlässt. Nach draußen gelangt, sucht er eine Polizeidienstzstelle auf, berichtet von seinem Abenteuer und lotst die Beamten in das abgelegene Haus. Happy End mit mehreren Verhaftungen. Und Richard ist endlich anerkannt als Freund.

Julie Bender: Der Schatz des Arabers

Pia Tafdrup: Tarkowskis Pferde



Hörspiel

Sandra Pfitzner: Abenteuer und Wissen: Sophie Scholl

Oliver Weckauf und Tanja Bruns: Harzliche Geschichten
Oliver Weckauf und Tanja Bruns: Confused, Teil 1
Oliver Weckauf ist ein Hörspielmacher aus Hahnenklee. Ich lernte ihn kennen, als er für seine Zivilocourage ausgezeichnedt wurde, da er einen betrunkenen Messerstecher entwaffnet und das Opfer erstversorgt hat. Über ihn und sein Studio habe ich in der Goslarschen Zeitung berichtet.

Sandra Pfitzner: Abenteuer und Wissen: Maria Sibylla Merian. Expedition zu den Schmetterlingen


Weitere Jahresrückblicke:
Jahresrückblick II: April bis Juni 2021
Jahresrückblick III: Juli bis September 2021
Jahresrückblick IV: Oktober bis Mitte November 2021
Jahresrückblick V: Mitte November bis Dezember 2021

© Petra Hartmann



Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …
Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

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Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom” sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten” müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen …

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte …

… ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. – Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

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Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

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Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
Bestellen bei Amazon

Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Nächste Lesungen / Termine

Samstag, 6. August: Lesung aus "Nestis und die Hafenpiraten" im Rhüdener Freibad. Beginn: 15 Uhr.

 

Samstag, 13. August: Lesung aus "Falkenblut" im Rhüdener Freibad. Beginn: 20 Uhr.

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

(Ich weiß nicht, ob etwas stattfindet, aber träumen wird man ja wohl noch dürfen ...)

 

Donnerstag bis Sonntag, 17. bis 20. März: Leipziger Buchmesse.
 
Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. April: Conventus Leonis, Braunschweig.
 

Freitag bis Sonntag, 29. April bis 1. Mai: Marburg-Con. (Lesung aus "Falkenblut" und Büchertisch sind geplant, den Rest entscheiden die Götter der Inzidenz in Absprache mit dem Marburger Verein für Phantastik und der Gemeindeverwaltung ...)

 

 

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Seite der Nestis-Serie:

www.nestis.net

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Nestis auf Twitter:

https://twitter.com/NestisLogbuch

 

Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen

Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
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"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

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