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Jahresrückblick II: April bis Juni 2021

Geschrieben von Petra , in Jahresrückblick 29 December 2021 · 174 Aufrufe

Jahresrückblick
Der zweite Teil meines Jahresrückblicks auf meine Lesefrüchte 2021. Erneut habe ich mich mit den Kinderbuch-Klassiker-Serien "Fünf Freunde", "Prinz Eisenherz" und "Oz" befasst, außerdem findet ihr wieder etwas über Aufklärung und Haskala, Phantastik, Musik, Lyrik, Antike und ein paar Sachen zur Lage der Nation. Viel Spaß damit, vielleicht ist ja etwas dabei, das ihr gebrauchen könnt!

Hinweis:
Etwaige blau markierte Texte sind herausragende Spitzenbücher, rot steht für absoluten Mist, ein (e) hinter dem Titel bedeutet, dass ich den betreffenden Text in der eBook-Version gelesen habe, und hinter den Links verbergen sich ausführlichere Besprechungen innerhalb dieses Blogs.


April

Friedrich II: Antimachiavell nebst zwei kleineren politischen Aufsätzen
- Betrachtungen über den gegenwärtigen Zustand des europäischen Staatskörpers
- Fürstenspiegel

Friedrich der Große versucht in diesem Büchlein, das Werk "Der Fürst" von Nicolo Machiavelli zu widerlegen. Das ist sehr rührend, weil der noch junge Friedrich ethisch argumentiert, wo Machiavelli technisch argumentierte. Friedrich schrieb also bei so ziemlich jedem Rat Machiavellis, dass ein anständiger Fürst so etwas niemals tun würde. Aber es war im "Fürsten" ja gar nicht um die Frage "Wie werde ich ein guter Fürst?" gegangen. Machiavelli schrieb einfach nur über die Mechanismen der Macht. Wie wird man Herrscher eines Landes, das einem nicht gehört? Wie erlangt man Macht? Wie erhält man sich seine Position? Welche Gegner soll man besser töten, welche sich zu Freunden machen? usw. Sehr interessant auch vor dem Hintergrund der schlesischen Kriege zu lesen. Also, noch einmal: Eine Widerlegung Machiavellis ist das nicht, Friedrich hat gar nicht kapiert, dass es niemals eine Schrift war, die sagte, wie ein Fürst ein moralisch untadeliger Mensch werden kann. Machiavelli sagte einfach nur: Wenn du A haben willst, musst du B tun. Das ist etwas anderes.

Enid Blyton: Fünf Freunde helfen ihren Kameraden
Ein neuer Sommerurlaub der drei Geschwister Julian, Dick und Anne bei ihrer Cousine George. Allerdings sind diesmal Georges Eltern verreist, und die fünf Freunde sind mit der Köchin allein. Das heißt, ganz allein doch nicht. Es taucht ein zweites "wildes Mädchen" auf, das ganz ähnlich veranlagt ist wie George: Josefine, genannt Jo gerät prompt mit George aneinander. Zwischen den beiden Hitzköpfen sprühen Funken. Aber auf Dick steht die junge Jo und würde alles für ihn tun.
Wieder einmal haben die geheimen und genialen Forschungsergebnisse Onkel Quentins die Aufmerksamkeit von Verbrechern erregt. Die Kinder sind gerade erst angereist, da wird auch schon eingebrochen. Die Diebe suchen Unterlagen zu einem Projekt Quentins, werden aber nicht fündig. Schließlich entführen sie George, um die Herausgabe der Materialien zu erzwingen.
Es ist Jo, die die Botschaft überbringt, denn ihr Vater steckt hinter der Entführungsaktion. Der Austausch scheitert, da die Kinder die falschen Dokumente liefern. Jo steht dabei zwischen den Fronten. Sie hasst George und wünscht ihr die Pest an den Hals, ist also durchaus zufrieden damit, dass das Mädchen, das ihr selbst so ähnlich ist, sich in einer üblen Situation befindet. Andererseits ist sie Dick geradezu hörig und würde alles für ihn tun. So hilft sie schließlich auch bei der Befreiung Georges.
George wird in einem nahezu unzugänglichen Haus am Meer, mit steilen Klippen und dem obligatorischen Geheimgang, gefangengehalten. Doch die Flucht gelingt. Die Verbrecher stürzen mit einem Hubschrauber ab, werden verhaftet, und Jo, deren Vater ja nun nicht mehr als Sorgeberechtigter zur Verfügung steht, findet bei einer Verwandten der Köchin Joan ein neues zu Hause.
Insgesamt ein schönes, spannungsvolles Abenteuer mit toller Landschaft und Klippen-Festungs-Atmosphäre. Und die Spiegelung Georges und die Psychologie Jos waren sehr eindrucksvoll. Den Titel verstehe ich allerdings nicht.

Hal Forster: Prinz Eisenherz. Band 4: Jahrgang 1943/44 (Bocola)
Der vierte Doppeljahrgang. Diesmal gibt es im Vorwort Erklärungen zum neuen Layout ab 1943 (neuer Titelkopf), und man liest etwas über die Darstellung von Verstümmelten, körperlich Behinderten. Immerhin erschienen die Geschichten während des Zweiten Weltkriegs. Der Kommentator weist darauf hin, dass Forster ohne falsche Rührseligkeit zwei Behinderte vorstellt, die dank der Ermunterungen des Prinzen ihren Weg finden.
In diesem Band sterben Eisenherz' Knappe Beric und der Ritter Tristan. Die Aleta-Handlung wird ausgesprochen dramatisch. Die Inselbewohner waren von Eisenherz' ehemaligen Weggefährten überfallen worden und hatten sich effektiv zur Wehr effektiv gesetzt, sprich: die Piraten getötet hatten. Nun hält Eisenherz, der die Leichen seiner Begleiter findet, ohne die Vorgeschichte zu kennen, Aleta und ihr Volk für durch und durch böse. Vom Wahnsinn gepackt, entführt er schließlich Aleta aus ihrem Palast, legt sie in Ketten und schleift sie als seine Sklavin hinter sich her durch die Lande, damit jeder ihre Verworfenheit sehen kann. Die Seiten dürften das Herz jedes BDSM-Fans höher schlagen lassen.
Ansonsten bietet der Band eine Rückkehr in die Sümpfe und eine Wiederbegegnung mit der Hexe, Seeabenteuer, die Liebesgeschichte zwischen der selbstbewussten Ingrid und dem blonden Eric, den sie vor dem Ertrinken rettet, eine an Leonardos Zeichnung der menschlichen Proportionen gemahnende Folterszene mit dem in einem Holzkreis ausgespannten Eisenherz und ein Solo-Abenteuer Gawains. Außerdem beginnen hier die Zusatzabenteuer der Serie "The medieval Castle" mit den Ritterknaben Arn und Guy am unteren Bildrand.

Christian Thielemann: Meine Reise zu Beethoven
Eine interessante Betrachtung des Dirigenten, der sich hier am Leitfaden der Symphonien eine Reihe eigener Konzertabende zusammenstellt. Er überlegt, was es eigentlich heißt, Beethoven aufzuführen, stellt Betrachtungen über das jeweilige Metrum an, erläutert die Besonderheiten und kommt immer wieder an Stellen, an denen Beethoven vertrackte Wendungen und harte Kopfnüsse zu bieten hat und es dem Musiker sehr schwer macht, ihn zu verstehen. Da tun sich an scheinbar leichten Stellen plötzlich doch Abgründe auf, und das Stück entgleitet den Interpreten. Thielemann denkt über Biographisches nach und über die Art, wie Dirigenten-Kollegen an die einzelnen Stücke herangegangen sind.
Insgesamt ein sehr spannendes Buch. Ich entdeckte es während meiner Übernachtung in einer Goslarer Buchhandlung, über die ich einen Artikel für die Goslarsche Zeitung schrieb, in einem Regal mit noch nicht weggeräumten Relikten aus dem Beethovenjahr 2020, und da habe ich mich einfach festgelesen.

Manfred Geier: Aufklärung. Das europäische Projekt
Schöne, sehr lesbare und spannend geschriebene Darstellung einer Bewegung, die in unterschiedlichen Ländern sehr unterschiedlich auftrat. Es geht um die Aufklärer in England, Frankreich und Deutschland. Wie bereits in einigen Büchern über die Aufklärung, die ich gelesen habe, wird vor allem der Gedanke, dass es sich um eine europäische Bewegung handelt, in den Vordergrund gestellt.
Mir hat das Buch besonders Lust auf die Lektüre John Lockes gemacht, ich habe mir gerade das Reclamheft mit seinem Brief über die Toleranz angeschafft. Auch die französischen Enzyklopädisten muss ich mir mal anschauen. Das Kapitel über die deutschen Aufklärer bot mir dagegen wenig Neues, da bin ich schon ziemlich tief im Stoff drin.

Mely Kiyak: Haltung. Ein Essay gegen das Lautsein
Hm. Ja, nein, vielleicht. Das Büchlein ist sehr schmal, gerade mal 61 Seiten, ein Essay. Es geht darum, dass man, wenn man Nazis, Covidioten, Reichsbürgern und dem ganzen Pack widerspricht, nur dazu beiträgt, dass sie stärker werden. Ja, vielleicht leben diese Leute wirklich nur von der Aufmerksamkeit, die man ihnen widmet. Ich bin nur nicht sicher, ob man Nazis wirklich ignorieren sollte, ob man tatsächlich schweigen darf. Stillsein, Haltung zeigen, alles sehr schön. Aber der Satz "Wer schweigt, stimmt zu" geht mir im Kopf herum. Es haben schon einmal zu viele Leute geschwiegen.

L. Frank Baum: Rinkitink in Oz
Vier Fünftel des Buches lang hatte ich das Gefühl: "Wow, das ist wirklich das beste Oz-Buch, das ich je gelesen habe." Dann bekam ich einen Schreikrampf und hätte am liebsten meinen eBook-Reader an die Wand gepfeffert.
Der Held des Buches ist Prinz Inga, Sohn von König Kitticut und Königin Garee, des Herrscherpaars der Insel Pingaree. Die Insel war früher einmal angegriffen worden von dem Doppel-Inselkönigreich Regos und Corregos, doch König Kitticut konnte die Feinde zurückschlagen, da er drei magische Perlen besaß: Die blaue Perle verleiht ihrem Träger übermenschliche Kräfte, die rosafarbene schützt ihn vor jeder Verletzung, und die weiße Perle gibt weise Ratschläge. Als der Prinz alt genug ist, verrät der König seinem Sohn das Geheimnis der drei Perlen und zeigt ihm, wo in seinem Palast sie versteckt sind.
Eines Tages kommt der König Rinkitink zu Besuch nach Pingaree. Der Mann ist nicht böse, nur total von sich überzeugt, gutmütig, tollpatschig, ein bisschen feige und memmig, auch etwas nervig. Dann tauchen erneut Feinde aus Regos und Corregos auf, zerstören alles und führen die gesamte Inselbevölkerung als Sklaven in ihr Königreich. Einzig Inga, Rinkitink und sein sprechender Reitziegenbock Bilbil werden nicht entdeckt und bleiben zurück. Inga holt die Zauberperlen aus ihrem Versteck und setzt den Feinden nach. Allein wäre er sicher schneller erfolgreich, aber mit dem weichlichen, memmigen Rinkitink an der Backe gibt es immer wieder Probleme.
Schwierig wird es auch, da es sich um zwei Inseln handelt. Wenn Inga gerade Regos erobert hat, versammeln sich seine Gegner auf Corregos und andersherum. Einmal wimmert Rinktink so lange rum, bis Inga ihm einer seiner Perlen überlässt, damit ihm keim Harm widerfährt. Natürlich geht sie prompt verloren. Einmal verliert verliert Inga die blaue und die rosafarbene Perle, weil er sie in seinen Schuhen aufbewahrt hat. Die Schuhe werden von einem armen Kohlebrenner gefunden, dieser schenkt sie seiner lieblichen Tochter, von der sie Inga aber schließlich wieder erlangen kann.
Es sieht so aus, als könnte Inga den Kampf gewinnen, aber seine entführten Eltern bleiben verschwunden. Der König und die Königin von Regos und Corregos haben die beiden dem Nomenkönig anvertraut und ihn gebeten, auf die Gefangenen aufzupassen.
Bis dahin war es superspannend, das Hin und Her mit den Perlen amüsant, Rinktikink teilweise lustig. Und dann kommt plötzlich die Stelle zum Schreien: Inga, der bisher alle Probleme mithilfe seines eigenen Verstands und der Perlen lösen konnte, gerät im Reich des Nomenkönigs unversehens in eine offenbar ausweglose Situation. Und plötzlich - aaaarrrgh! - schaut Dorothy in Oz auf das magische Bild, das alles zeigt, was in Oz und im Rest der Welt vor sich geht, und sieht, dass Inga und seinen Eltern übel mitgespielt wird. Sie und der Zauberer von Oz greifen ein, großes Hokospokus, rosafarbene Wölkchen, alles wieder in Ordnung, Nomenkönig gebändigt, Pingaree-Königsfamilie frei, und sogar der sprechende Ziegenbock, der sich als verzauberter Prinz entpuppt, wird wieder zurück verwandelt. Ich habe mich ja so geärgert, aber sowas von!

Antje Babendererde: Schneetänzer

Eduard Mörike: Das Stuttgarter Hutzelmännchen (Reclam)

Volkmar Kuhnle (Hrsg.): Tod des Helden
Eine Anthologie, in der ich mit der Geschichte "Geisterreiter" vertreten bin. Da ich selbst einen Text beigesteuert habe, bin ich nicht ganz objektiv und werde hier nichts weiter über das Buch sagen. Nur soviel: Es sind außer meiner Geschichte noch ganz viele tolle Beiträge darin, und das Cover ist wirklich sehenswert.

Igor Levit und Florian Zinnecker: Hauskonzert
Auch jemand, den ich seit dem Ende meines Twitter-Accounts vermisse. Die Musik und die Tweets von Igor Levit habe ich mit Begeisterung verschlungen, und da musste ich mir dann natürlich auch das Buch holen.
Was ist das für ein Buch? Eine klassische Biografie schon mal nicht. Florian Zinnecker konnte den Pianisten dafür gewinnen, ihn ein Jahr lang begleiten zu dürfen. Was daraus wurde, war für beide offen. Dann kam Corona. Keine Konzerte. Aber es passiert etwas anderes.
Die beiden treffen sich regelmäßig. Levit kann nicht auftreten. Aber auf Twitter gibt er seine inzwischen legendären "Hauskonzerte". Und dann spielt er auch noch die "Vexations". Wie verrückt muss man sein, um diese "Quälereien" - 840 mal das gleiche Motiv wiederholen - zu spielen? 15 Stunden am Klavier, und das Ganze live gestreamt ... Aber Corona ist ja auch verrückt.
Dass die beiden Gesprächspartner in diesem Jahr dann irgendwie doch auch Levits Biografie mit transportieren, liegt in der Natur der Sache. Auch wenn Levit - der furchtbarste Moment für einen Biografen - über seine Vergangenheit gesteht: "Du, ich erinnere mich eigentlich an gar nichts."
Doch, es ist ein gutes Buch geworden. Wenn auch ein sehr ungewöhnliches. Aber gerade darum.

Enid Blyton: Fünf Freunde auf großer Fahrt
Die Freunde haben ein verlängertes Wochenende lang schulfrei bekommen und nutzen es für einen viertägigen Ausflug. Unterwegs dahin wird aber Timmy am Bein verletzt. Während Julian und George einen Experten für verletzte Tiere (keinen richtigen Tierarzt, aber immerhin ...) aufsuchen, fahren Dick und Anne mit ihren Rädern schon weiter zur Farm, in der sie übernachten wollen. Die beiden geraten aber auf den falschen Hof. Eine alte, taube Frau will sie am liebsten wegschicken, da ihr Sohn keine fremden Leute auf dem Hof haben will. Sie lässt Anne dann aber aber heimlich im Haus und Dick im Stall übernachten. Hier hat Dick eine seltsame Begegnung: Jemand ruft leise seinen Namen und übergibt ihm dann einen Zettel mit einer kryptischen Nachricht. Am nächsten Morgen entdeckt der Sohn der Frau die beiden Kinder und jagt sie fort.
Später stellt sich heraus, dass de Sohn der Tauben zufällig auch Dick heißt und eigentlich der Empfänger der Botschaft hätte sein sollen. Der Versuch, einen Polizisten darüber zu informieren, scheitert an der Borniertheit des Mannes.
Die Freunde schaffen es schließlich, die Geheimbotschaft zu entschlüsseln, sie finden heraus, dass die Diebesbeute, auf die der böse Dick scharf ist, in einem versenkten Boot auf dem Grund eines Sees liegt. Anhand der Landmarken, die in der Botschaft genannt werden, können sie das Boot finden und schließlich auch den Schatz bergen. Da sie tagsüber von dem erwachsenen Dick und seiner Freundin beobachtet werden, ist dazu eine abenteuerliche nächtliche Tauchaktion nötig. Später können sie dank des freundlichen Beinahe-Tierarztes auch endlich ihre Geschichte der Polizei erzählen, dann wird das saubere Pärchen verhaftet.
Die Geschichte ist insofern etwas besonderes, als sie sehr schnell getaktet ist. Die Freunde haben nur vier Tage Zeit, ihr Abenteuer zu erleben und den Schatz zu finden. Da muss man schon zügig und effizient ermitteln und kombinieren.

Enid Blyton: Fünf Freunde als Retter in der Not
Der Kapuzinerberg, ein Berg voller Schmetterlinge, an dem es auch eine Schmetterlingsfarm gibt, ist diesmal das Ferienziel der Fünf. Die Freunde kommen auf dem Thomashof unter, wo auch Toby, ein Freund von Julian und Dick, lebt, ein Junge, der eigentlich ganz in Ordnung ist, aber einem durch seine ständigen Streiche und seine Scherzartikel ganz schön auf die Nerven gehen kann.
Toby hat einen Cousin, Kurt, für den er sehr schwärmt. Kurt ist Pilot beim Militär. Doch plötzlich ist Kurt verschwunden, zusammen mit seinem Freund Rolf. Beide sollen ein Flugzeug geklaut haben. Wenig später stellt sich heraus, dass das Flugzeug abgestürzt ist. Alles sieht so aus, als seien die beiden jungen Männer Verräter, die den streng geheimen Superflieger einer fremden Macht ausliefern wollte. Aber Toby glaubt nicht daran, dass Kurt so etwas tun würde. Die fünf Freunde nehmen die Ermittlungen auf. Dazu müssen sie sich auch zu der Schmetterlingsfarm schleichen, auf der sich ziemlich üble Leute herumtreiben. Eine spannende Geschichte, die besonders nett wird durch Tobys kleinen Bruder und sein Schwein.



Mai

Hal Forster: Prinz Eisenherz. Band 5: Jahrgang 1945/1946. (Bocola)
Endlich lichtet sich Eisenherz' Wahnsinn. Es dauert lange, aber schließlich fallen er und Aleta sich in die Arme, das Paar ist perfekt. Wo andere Heldengeschichten enden, nämlich mit dem Kuss und der anschließenden Ehe, dreht Forster allerdings voll auf. Ab jetzt geht es also um Eisenherz UND Aleta. Und die schöne Königin der Nebelinseln zeigt durchaus ungewöhnliche Talente. Als großartige Schwimmerin ist sie ja schon bekannt. Nun versucht sie sich als Ritterin, vor allem aber zeigt sie sich als brillante und zugleich intrigante Staatsmännin und Politikerin. Dabei bleibt sie stets Dame beziehungsweise Königin. Ja, sie wird auch schon mal entführt und von Eisenherz zurückerobert, aber die Rolle als blondes Opferfrauchen liegt ihr ganz und gar nicht, sie ist eine Frau, die gewohnt ist, dass man ihr huldigt. Sowohl auf Camelot als auch in Thule.


Lukrez: De rerum natura / Welt aus Atomen dt/lat (Reclam)
Poesie und Naturwissenschaft, Versmaß und Atomphysik - geht das zusammen? Lukrez muss es wohl geglaubt haben. Sein Epos "über die Natur der Dinge", das der Reclam-Verlag aus gutem Grunde unter dem Titel "Welt aus Atomen" veröffentlichte, ist im Wesentlichen eine in Verse gegossene Darstellung der Lehre der Atomisten, einer Gruppe der griechischen Naturphilosophen, denen Lukrez angehörte. Ein Epos über Atome und darüber, wie sie sich zusammenfinden, das ist keine uninteressante Kombination. Allerdings sind die Gedankengänge der Atomisten schon in Prosa manchmal ziemlich harter Stoff. Aber nun stellt euch mal euer Physikbuch in 7400 Versen vor. Sagen wir mal so: Spaß macht es nicht. Es ist, wie gesagt, sehr interessant und natürlich sehr gut aufbereitet. Nur für Hardcore-Nerds zu empfehlen.

Max Prosa: Die Reise des lausigen Kapitäns
Eine Art Theaterstück, etwas absurd oder surreal, sehr schöne sprachliche Bilder. Ein gestrandeter Kapitän, der von Aufbruch, Sternen und Einsamkeit singt. Im Gitarrenkasten landen dabei nicht viele Münzen, denn wer singt, was er will, verdient nicht viel. Zwei Studenten reden und trinken gelegentlich mit ihm, und er versucht, sie vom Studium abzuhalten. Die beiden sind erschreckend vernünftig, sie denken unter anderem daran, wie sie ihre Miete bezahlen können. Während der Kapitän sie auffordert, nicht mitzuspielen. Vergebens. Ich glaube, das Stück müsste man mal auf de Bühne sehen, vor allem die Gesänge hören.

Thorgal 38: Die Selkie

Léopold Sédar Senghor: Bis an die Tore der Nacht
Ein sehr schöner, zweisprachiger Lyrikband, den ich antiquarisch erstanden habe. Der Autor war gleichzeitig Dichter und Politiker, von 1960 bis 1980 war er der erste Präsident des Senegal, als Schriftsteller wurde er mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
Die Gedichte sind zum größten Teil Gesänge, bestimmten afrikanischen Musikinstrumenten wie Kora (eine Art Harfe), Balafong (Xylophon) oder Khalam (dreiseitige Gitarre) zugeordnet. Er besingt afrikanische Dörfer, Feste, Instrumente, Tiere, die Savanne, aber auch biblische Themen und Gestalten wie die Königin von Saba.
Er gilt als ein Mitbegründer der Negritude, einer afrikanischen oder afrofranzösischen intellektuellen politisch-kulturellen Strömung. Senghor war offenbar nicht ganz unumstritten, da er sich kulturell und politisch sehr stark an Europa orientierte. Er schrieb ja auch auf Französisch. Die Gedichte jedenfalls haben es in sich, das ist eine ganz eigene Melodie, ein sehr starker Rhythmus mit eindrucksvollen Bildern. Schon faszinierend, dass jemand gleichzeitig Politik und Gedichte machen kann.
Auf ihn gestoßen bin ich übrigens, als ein Facebook-Freund aus dem Senegal fragte, ob ich nicht mal in seinem Land lesen könnte. Gern sogar, wenn wir nur erstmal Corona überstanden haben.

Enid Blyton: Fünf Freunde im alten Turm
Nach einer fiesen Erkältung fahren die Kinder in die Berge, um sich auszukurieren. Sie sollen auf einer Farm wohnen, aber ihr Chauffeur verfährt sich versehentlich, sodass sie zunächst vor einem unheimlichen Turm im Wald landen, der offenbar bewohnt und von modernster Technik gesichert ist. Auch fährt der Wagen plötzlich schwerfälliger, als sei er schwerer geworden oder als sei die Handbremse angezogen.
Die Freunde kommen dann doch noch zur Farm. Aber dort hat Timmy Probleme mit den anderen Hunden, die ihn angreifen und verletzten. Die sieben Hunde des schweigsamen und etwas muffeligen Herrn Hansen bleiben weiter eine Bedrohung für Timmy. Und der Mann verhält sich so abweisend gegenüber den Kindern, dass sie ihn schon für einen Schurken halten. So ziehen die Freunde in eine kleine Bergütte, die zur Farm gehört. Überall liegt Schnee, und sie haben von dort aus auch einen guten Blick auf den Turm.
Sie freunden sich mit dem seltsamen Schäfermädchen Elli an, das sich allein mit eine Lamm und einem Hund in der Wildnis herumtreibt. Und sie erleben seltsame Dinge: Der Berg vibriert, vom Turm her sehen sie ein merkwürdiges Leuchten. Dann sehen sie ein Gesicht in einem Fenster des Turms, eine alte Frau, die offenbar Hilfe braucht. Dabei behauptet der Aufseher des Gebäudes fest, er sei der einzige Bewohner.
Schließlich zeig Elli den Freunden einen Brief, den sie von der alten Frau zugesteckt bekommen hat, ein Hilferuf, den das analphabetische Schäfermädchen nicht lesen konnte. Als sie Herrn Hansen den Brief zeigen, wird der wütend und schnauzt sie an, sie sollten die Finger davon lassen und sich vom Turm fernhalten.
Das tun sie natürlich nicht. Durch einen - klar - Geheimgang dringen sie in den Turm ein, um die alte Frau zu retten. Sie werden prompt von Schurken gefangen, die hier ein seltenes Metall abbauen, um später Bomben daraus herzustellen, schließlich aber werden sie von Herrn Hansen und seinen Hunden gerettet. Der Mann war doch kein Böser, er hatte nur selbst schon Nachforschungen wegen des Metalls angestellt und ahnte, dass es gefährlich für die Kinder würde. Eine seltene Wendung für ein Blyton-Buch. Normalerweise sind die Leute, die die Kinder anschnauzen, doch immer die Schurken, man muss es ihnen nur noch beweisen.


Constance de Salm. 24 Stunden im Leben einer empfindsamen Frau
Ein Buch, das mir meine Schwester geschenkt hat. Sie meinte, das müsste ich unbedingt lesen.
Es geht um eine Frau, die sieht, wie ihr Geliebter in die Kutsche einer anderen Frau steigt. 24 Stunden lang wird sie von Eifersucht und Verzweiflung, Hoffen und Bangen hin und her getrieben, immer wieder kommen kleine Nachrichten und Informationsschnipsel zu ihr und jagen ihren Adrenalinpegel noch mehr in die Höhe. Alle paar Minuten schreibt sie ihrem Freund einen neuen Brief, lässt ihn durch Boten zu ihm tragen, versucht dann, die Briefe zurückzuholen, forscht seine Bediensteten und Freunde aus. Es ist Hysterie pur, ein Wechselbad der Gefühle, bis sich am Ende alles auflöst: Er war als Trauzeuge bei der fremden Frau und hatte bei ihr Gelegenheit, seinen Onkel zu sprechen, der ihm nun die Erlaubnis gab, seine Freundin, eben die Briefpartnerin, zu heiraten. Am Ende des Buches wird dann die Hochzeit der beiden verkündet. Krank, aber gut geschrieben. Echt lesenswert.

Katja Behrens: Der kleine Mausche aus Dessau. Moses Mendelssohns Reise nach Berlin im Jahre 1743
Ein zentrales Ereignis in der Geschichte der deutschen und jüdischen Aufklärung: Der junge Moses Mendelssohn bricht aus Dessau nach Berlin auf, weil sein geliebter Lehrer David Fränkel als Rabbiner nach Berlin berufen worden war. Das Datum ist bekannt, die Reiseroute und die Erlebnisse des jungen Moses aber kaum.
Für Katja Brandis ist diese Reise nicht nur die Gelegenheit, unterschiedliche Gesellschaftsschichten, Religionsangehörige und Nationalitäten vorzustellen, denen ein Reisender in jenen Tagen in Preußen begegnen konnte, sondern vor allem auch das fast babylonische Sprachengeflecht, das zu dieser Zeit in den deutschen Ländern anzutreffen war. Moses' Muttersprache ist das "Judendeutsche", das Jiddische, auch spricht er recht gut Hebräisch, ist im Umgang mit biblischen und Gebetstexten erfahren. Das Hochdeutsche, die Sprache der Gelehrten und der Reichen, ist vom Jiddischen sehr klar unterschieden, und als er gar unterwegs einen hessischen Handwerksburschen trifft, mit dem er sich anfreundet und zusammenschließt, beginnen Gespräche im herrlichsten Kauderwelsch. Eine Begegnung mit einem Zigeunerpaar (Sinti, Roma?) und einer jüdischen Räuberbande, mit einem preußischen Soldaten und reichen Kaufleuten machen das Sprachmosaik perfekt. Der junge Moses hört zu, lauscht den unterschiedlichen Klängen uns ist fasziniert.
Dieses Reisebuch ist eine einzige große Liebeserklärung an die Sprache und die Vielzahl der Idiome, und die Autorin zeigt sehr schön, wie hier der Grundstein gelegt wird für die große Sprachkunst des späteren Bibel-Übersetzers und Philosophen Moses Mendelssohn. Ja, so könnte es wirklich gewesen sein, damals auf dem Weg von Dessau nach Berlin.


Elisabeth Steinkellner: Papierklavier
Eine Graphik Novel, ein Prosabuch mit Comiczeichnungen dazu, im Prinzip so etwas wie Gregs Tagebuch oder Dork Diaries für etwas Ältere. Eine sehr schöne Geschichte über eine 16-Jährige namens Maia und ihre Familie und ihre Freunde. Die Familie ist nicht besonders reich. Trotzdem lässt sich die Heldin nicht unterkriegen. Mit viel Humor kommentiert und hinterfragt sie Alltagserlebnisse und macht sich abseitige philosophische Gedanken über den Rest der Welt und die Leute, denen sie in ihrem Job Smoothies verkauft.
Ihre Schwester ist musikalisch unheimlich begabt, aber ein klavier kann sich die Familie nicht leisten. Und als die alte Nachbarin stirbt, die ihr immer Klavierstunden gegeben hat, bleibt ihr nur noch das Üben auf einer aufgemalten Tastatur, dem "Papierklavier"...
Das Buch sollte eigentlich den katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis bekommen. Aber da eine Freundin der Heldin eine "Frau mit Penis" ist, stellten sich die Bischöfe quer. Schade eigentlich. Aber andererseits: Ohne den Eklat hätte ich sicher gar nicht erfahren, dass es dieses Buch gibt. Und das wäre doch schade.

Hal Forster: Prinz Eisenherz. Band 6: Jahrgang 1947/1948 (Bocola)
Ja! Das war der erste Band, den ich noch nicht aus der Carlsen-Zeit kannte, und ich bin hin und weg davon. Zugegeben: Ein Ritter der Tafelrunde hat nicht allzu viel im vorcolumbianischen Nordamerika zu suchen, aber die Zeichnungen sind einfach nur genial. Schön auch, wie Forster sich anhand von Landschaftsaufnahmen und geologischen Thesen an die damalige Welt herantastet und versucht, die Niagara-Fälle von vor 1500 Jahren zu rekonstruieren.
Aleta, hochschwanger, zeigt sich erneut als große Staatsmännin und Völker-Lenkerin. Und dann ist da plötzlich dieser kleine Schreihals, der am Knauf des singenden Schwertes herumknabbert. Eisenherz ist Vater eines waschechten Amerikaners geworden, und er nennt ihn nach seinem Jugendfreund: Arn. Wieder in Europa zurück, hat er nichts Eiligeres zu tun, als seinen damaligen Rivalen um die Gunst der schönen Ilena aufzusuchen und ihn als Taufpaten einzuladen. Arn wäscht ihm gehörig den Kopf, dass er Aleta geheiratet hat. Schließlich hatten doch beide geschworen nie eine andere Frau als Ilena zu lieben. Doch schon krabbelt ein kleiner Hosenscheißer um die Ecke und straft seinen Vater lügen. Auch Arn ist verheiratet und gerade Vater geworden und nannte - oh Wunder - seinen Sprössling Prinz Eisenherz.




Juni

Christine de Pizan: Das Buch von der Stadt der Frauen
Die Autorin gilt als die erste Schriftstellerin, die von ihren Werken leben konnte, und das im Jahr 1405 fertiggestellte Buch von der Stadt der Frauen gilt als eines der ersten feministischen Werke der europäischen Literatur.
Als ich dieses Jahr erstmals von dem Buch hörte, war ich etwas vor den Kopf gestoßen. Ich hatte mich an der Uni mal mit literarischen und sozialen Utopien des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit befasst, mit Städten und Inseln wie Utopia, Nova Atlantis, Civitas Solis und Christianopolis, aber mir war diese "Cité des Dames" noch nie untergekommen. Als Entwurf einer Gegenwelt gehört sie doch mit dazu ... Nach der Lektüre muss ich aber sagen: Es ist vielleicht doch keine Utopie, es ist eher eine Sammlung von Berichten über tüchtige, kluge und ethisch vollkommene Frauen, nicht der Entwurf eines alternativen Landes.
Die Ich-Erzählerin, mit der sich Christine de Pizan wohl selbst identifiziert, berichtet, sie habe sich sehr geärgert über das frauenfeindliche Buch "Lamentationes Matheoli" von Matthaeus aus Boulogne-sur-Mer. Daraufhin erscheinen ihr drei Frauen, vielleicht eher Allegorien, die die Vernunft, die Rechtschaffenheit und die Gerechtigkeit verkörpern. Sie fordern die Autorin auf, die Stadt der Frauen zu gründen - nicht aus Stein und Holz, sondern auf dem Papier, in Form eines Buches.
Das Buch, das daraufhin entsteht, besteht aus drei Teilen, in dem jeweils eine der drei Besucherinnen der Schriftstellerin Frauen aus der Geschichte (wobei auch Mythologie und Bibel als historisch betrachtet werden) schildert, die besonders klug, rechtschaffen oder gerecht waren. Für jedes Laster, das in der Schmähschrift des Matthaeus den Frauen zugeschrieben wird, werden hier tadellose, herausragende Frauen vorgestellt, die die höchste Tugend und Bildung verkörperten.
Das Buch ist etwa spröde, und das Lesen dieser Kataloge tugendhafter Frauen kann auf Dauer durchaus etwas zäh werden. Aber es schadet nichts, das Buch mal gelesen zu haben und es jetzt als Nachschlagwerk im Regal stehen zu haben.


Walhalla: Die gesammelte Saga, Band 3:
- Die Schlange der Tiefe
- Freyas Halsschmuck
- Die Herausforderung des Riesen

Hal Forster: Prinz Eisenherz. Band 7: Jahrgang 1949/1950 (Bocola)
Sagte ich schon, dass Aleta eine Frau ist, die Wert darauf legt, dass ihr gehuldigt wird? Nun, die riesengroße Taufgesellschaft und den Erzbischof, der die Zeremonie vornimmt, verdanken die beiden Säuglinge Arn und Prinz Eisengerz zweifellos ihrem Talent, König Artus um den Finger zu wickeln. Jedenfalls ist es eine eindrucksvolle Szene. Zu erleben sind auch ein untalentierter Zauberer und ein Schloss voller vermeintlicher Monster, und Eisenherz bekommt einen neuen Knappen. Boltar, der poltrige Wikinger, wird von Aletas indianischer Dienerin gezähmt. Nachdem sie ihn mit dem Tod bedroht hat, ist er vollkommen verliebt in sie. Es gibt ein paar nette Gedanken aus der Perspektive des kleinen Arn, und Eisenherz erhält aufgrund eines fehlgegangenen Experiments mit Schießpulver kurzfristig eine neue Frisur. Aber dass Eisenherz aufbricht, um christliche Missionare nach Thule zu holen, nein, das halte ich für keine gute Idee.


Stefan Kruecken: Sturmwarnung. Das aufregende Leben von Kapitän Schwandt
Kapitän Schwandt ist vielen durch seine Artikel für die Hamburger Morgenpost bekannt, vor allem aber durch sein Eintreten gegen Fremdenhass und Nazis. Im Buch erzählt der Kapitän von seinem Leben, spart auch die unschöneren Seiten des Seefahrerdaseins nicht aus, redet über Alkohol, Tattoos, Handgreiflichkeiten und den Umgang untereinander an Bord. Aber da sind auch eher humorvolle, augenzwinkernde Geschichten wie das Kapitel "Als ich die MS Europa versenkte", da war der Kapitän gebeten worden, an einem modernen Simulator seine Steuermannskunst zu zeigen.
Ein Satz, den man sich wirklich einrahmen sollte: "„Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." Passt schon.
Lesenswert auch die ausgewählten Kolumnen, die am Ende des Buches mit abgedruckt wurden. Etwa die verzweifelte Suche nach einem ganz normalen Herrenfriseur. Oder über Blockflötenterror zur Weihnachtszeit.



Hörspiel

Sandra Doedter: Abenteuer und Wissen: Astrid Lindgren. Eine kunterbunte Welt
Astrid Lindgren, die Mutter von Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter, von Michel aus Lönneberga und Karlson vom Dach, Gründerin von Bullerbü und Nangijala und überhaupt die beste Freundin aller Kinder, für deren Rechte sie auch vehement eintrat. Die Frau, die mit einem Märchen die schwedische Regierung stürzte ... Ich bin wie alle Kinder der 70er mit ihr aufgewachsen und habe mich später im Studium mit ihr befasst. Nun war das Wiedersehen beziehungsweise Wiederhören sehr schön. Die ersten Schritte eines Kindes auf einem Hof wie aus den Michel-Geschichten. Die Arbeit für die Lokalzeitung, die Beziehung zu ihrem Chef, aus der ein unehelicher Sohn entstammte. Der Wunsch der kranken Tochter: "Erzähl mir von Pippi Langstrumpf". Der Zweite Weltkrieg - und Lindgren in ihrem "Spionage-Job", als sie für die Regierung Briefe auswerten musste. Der Ruhm. Die vielen Schreiben ihrer Fans aus allen Ländern. Aber auch die nervenden schon tausendmal beantworteten Fragen der Journalisten: "Wie kam es zu Pippi Langstrumpf?", auf die sie irgendwann resigniert antwortete: "Wissen Sie es wirklich nicht?" Eine großartige, für Generationen prägende Schriftstellerin. Und auch eine gute Hör-Biografie. Hörenswert.

Berit Hempel: Abenteuer und Wissen: Leonardo da Vinci. Die Welt des Universalgenies
Spannend, informativ und mit vielen neuen Eindrücken. Für mich noch um einiges faszinierender als das Michelangelo-Hörspiel aus der gleichen Reihe, das ich kurz zuvor gehört hatte. Sicher weil ich über Michelangelo einfach schon wesentlich mehr weiß. Wusstet ihr, dass Leonardo Linkshänder war? Weil er beim Schreiben immer mit dem Handballen die Tinte verschmierte, kam er als Kind auf eine geniale Idee: Er schrieb einfach in Spiegelschrift, schon wurde nichts mehr verwischt. Seltsamerweise war er wesentlich mehr als Veranstaltungsmanager und Bespaßer seines Fürsten unterwegs und organisierte Festattraktionen. Auch Kriegsmaschinen hat Leonardo, der eigentlich absoluter Pazifist war, in Mengen entworfen. Überhaupt: Maschinen aller Art nahmen einen wesentlich größeren Raum in seinem Leben ein als das bisschen Malerei. Aber "das bisschen", dazu gehören immerhin das letzte Abendmahl und die Mona Lisa. Was für ein Bisschen!

Weiter Rückblick
Jahresrückblick I: Januar bis März 2021
Jahresrückblick III: Juli bis September 2021
Jahresrückblick IV: Oktober bis Mitte November 2021
Jahresrückblick V: Mitte November bis Dezember 2021

© Petra Hartmann



Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …
Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

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Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom” sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten” müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen …

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte …

… ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. – Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

Eingefügtes Bild

Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
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Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist – und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Nächste Lesungen / Termine

Samstag, 6. August: Lesung aus "Nestis und die Hafenpiraten" im Rhüdener Freibad. Beginn: 15 Uhr.

 

Samstag, 13. August: Lesung aus "Falkenblut" im Rhüdener Freibad. Beginn: 20 Uhr.

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

(Ich weiß nicht, ob etwas stattfindet, aber träumen wird man ja wohl noch dürfen ...)

 

Donnerstag bis Sonntag, 17. bis 20. März: Leipziger Buchmesse.
 
Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. April: Conventus Leonis, Braunschweig.
 

Freitag bis Sonntag, 29. April bis 1. Mai: Marburg-Con. (Lesung aus "Falkenblut" und Büchertisch sind geplant, den Rest entscheiden die Götter der Inzidenz in Absprache mit dem Marburger Verein für Phantastik und der Gemeindeverwaltung ...)

 

 

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Seite der Nestis-Serie:

www.nestis.net

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Nestis auf Twitter:

https://twitter.com/NestisLogbuch

 

Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.


Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte – ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen – bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus …


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ – dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen – etwa die Debatte um Armut und Bildung – in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ – ihren Stil – zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

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