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Corona-Story: Endspiel


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21 Antworten in diesem Thema

#1 Armin

Armin

    Entheetonaut

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Geschrieben 08 March 2009 - 09:49

Das Corona Magazine Nummer 213 ist erschienen. Online findet sich die Ausgabe hier.

In der Story-Ecke gibt es die drittplatzierte Geschichte der Themenrunde „Das Ende der Welt“ zu lesen: Michael Elflein feiert mit seiner Story „Endspiel“ sein Debüt im Corona. Wie immer freuen sich Autor und Redaktion über Feedback.

Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lauten: „Metamorphose“ (Einsendeschluss 1. April 2009), „Hinter dem Spiegel“ (Einsendeschluss 1. Juni 2009), „Labyrinth“ (Einsendeschluss 1. Oktober 2009) und „Exil“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2009). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei (zumindest meistens) besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

#2 heschu

heschu

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Geschrieben 08 March 2009 - 16:26

Nanu, will keiner was schreiben? Mich hat die Geschichte jedenfalls sofort gefangen. Sie ist nicht knallig bunt oder reißerisch aufgemacht, sondern erzählt auf ruhige Art etwas eigentlich Banales vor dem Hintergrund einer unabänderlichen Katastrophe. Also, über diese Story kann nun wirklich keiner meckern. Oder? Ja, ja, ich weiß, mit dem „oder“ fordere ich den Widerspruch heraus. Na und! Macht mich fertig, Leute! Zerreißt meine Meinung in der Luft. :rofl1: Ich bleibe eh dabei.

Carpe diem!

  • (Buch) gerade am lesen:Die Fantasy Collection von Jenny Mai Nuyen

#3 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 08 March 2009 - 18:45

Nun, dann wolln ma was schreiben. Leider kann ich mit der Story überhaupt nichts anfangen. Zwei betagte Herren spielen Schach und warten auf ein Armagedon. Na und? Was noch? Eigentlich sonst nichts mehr, ausser das die Gattin des einen keine Kinder bekommen konnte. Inhaltsschewere Angelegenheit, interessiert mich bloss nicht die Bohne. Vielleicht kannst du mir die Geschichte erklären. Es fehlen alle Zutaten einer fesselnden SF Kurzgeschichte: Exotische Spots gezeichnete Charaktere Tempo Wendungen Technologie ein Ende mit Knalleffekt usw. Sorry, mit der Story kann ich nichts anfangen. Grüsse

------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

  • (Buch) gerade am lesen:James Blish Gewissensfall
  • • (Film) gerade gesehen: Zeugin der Anklage

#4 heschu

heschu

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Geschrieben 08 March 2009 - 19:53

Ich muss die Geschichte nicht erklären. Sie spricht für sich selbst. Meine Ansicht habe ich geschrieben. Zu mehr fehlt mir leider momentan die Zeit. Wenn du eine andere Meinung zum Text hast, ist das völlig in Ordnung. Die Geschmäcker sind nun einmal verschieden. :rofl1:

Carpe diem!

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#5 Uwe Sauerbrei

Uwe Sauerbrei

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Geschrieben 09 March 2009 - 07:16

Es ist ein Abgesang auf die Menschheit. Sehr viel mehr hat sie wahrscheinlich auch nicht verdient :rofl1:

#6 Earth Rocks

Earth Rocks

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Geschrieben 09 March 2009 - 07:19

Doch, doch, eine sehr nett erzählte Geschichte. Leider kommt die Pointe sehr flach daher. Zwei alte Männer spielen Schach bis zum Weltuntergang. Etwas auswechselbar in der Symbolhaftigkeit, nicht? Zwei Frauen putzen bis zum Weltuntergang in einer Abtreibungsklinik oder Zwei Kinder machen ihre Mathe-Hausaufgaben bis zum Weltuntergang oder zwei Umweltschützer retten ölverschmierte Pinguine bis zum Weltuntergang. :rofl1: Trotzdem, für ein Debüt absolut in Ordnung. Kein Reißer, aber ok! lg, Flo

Bearbeitet von Earth Rocks, 09 March 2009 - 07:20.


#7 Bernd42

Bernd42

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Geschrieben 09 March 2009 - 20:08

Solche, oder ähnliche Gespräche, werden warscheinlich täglich in vielen Altersheimen geführt. Der Hinweis auf den Einschlag ist mir etwas zu wenig, um daraus eine SF Story zu machen. Ich schließe mich da Stefan9 an. Die Story hätte etwas spritziger sein können. Die Pointe finde ich auch leider nicht. Kann jemand helfen?

#8 Michael E.

Michael E.

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Geschrieben 10 March 2009 - 19:05

Hallo zusammen, vielen Dank für euer Feedback zu meiner Kurzgeschichte "Endspiel". Es ist doch sehr interessant, unterschiedliche Meinungen darüber zu lesen. :-) Zugegeben, die Handlung ist etwas flach, es kam mir jedoch in erster Linie auf eine dichte Atmosphäre und auf das Verhalten und Leben der hoffentlich doch glaubhaft gezeichneten Protagonisten an. Eine Pointen-Geschichte sollte es nie werden. Ich wollte vielmehr das Thema "Das Ende der Welt" ruhig und aus zwei Einzelschicksalen heraus erzählen, ohne dass sich ein SF-Element in den Vordegrund drängelt. Die Geschichte lebt von den Figuren und dem Dialog. Die beiden machen einfach das beste aus der Situation, anstatt Trübsal zu blasen. Auswechselbar mag die Symbolhaftigkeit des Schach-Spiels dabei durchaus sein, aber es geht nicht nur um das Spiel, das sie spielen (das ist eher "Mittel zum Zweck"), sondern auch, oder vielmehr, über ihre ungewöhnliche Entscheidung, in der Stadt zu bleiben (die mir durchaus interssant erscheint), und um die Gedanken, die sie sich machen. (Und die aus meiner Sicht ebenfalls interessant zu lesen sind.) Muss eine SF-Kurzgeschichte immer exotische Plots, Technologie und ein Ende mit Knalleffekt haben? Ich denke, Science Fiction ist viel mehr als das ... Natürlich kann man mit einer Geschichte niemals alle Leser zufriedenstellen. Aber wenn ich einen Teil der Leser mit "Endspiel" gut unterhalten habe, dann hab ich mein Ziel auf alle Fälle erreicht. Mehr wollte ich nicht. ;-) Vielen Dank noch mal für eure Antwort, jedes konstrukives, ehrliches Feedback ist spannend zu lesen und hilft einem Autor weiter. :-) Liebe Grüße Michael

Bearbeitet von Michael E., 10 March 2009 - 20:27.


#9 heschu

heschu

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Geschrieben 10 March 2009 - 19:12

es kam mir jedoch in erster Linie auf eine dichte Atmosphäre und auf das Verhalten und Leben der hoffentlich doch glaubhaft gezeichneten Protagonisten an. Eine Pointen-Geschichte sollte es nie werden. Ich wollte vielmehr das Thema "Das Ende der Welt" ruhig und aus zwei Einzelschicksalen heraus erzählen, ohne dass sich ein SF-Element in den Vordegrund drängelt. Die Geschichte lebt von den Figuren und dem Dialog. Die beiden machen einfach das beste aus der Situation, anstatt Trübsal zu blasen. Auswechselbar mag die Symbolhaftigkeit des Schach-Spiels dabei durchaus sein, aber es geht nicht nur um das Spiel, das sie spielen (das ist eher "Mittel zum Zweck"), sondern auch, oder vielmehr, über ihre ungewöhnliche Entscheidung, in der Stadt zu bleiben (die mir durchaus interssant erscheint), und um die Gedanken, die sie sich machen. (Und die aus meiner Sicht ebenfalls interessant zu lesen sind.)

Muss eine SF-Kurzgeschichte immer exotische Plots, Technologie und ein Ende mit Knalleffekt haben? Ich denke, Science Fiction ist viel mehr als das ...

Sehr schön. Ich bin ganz deiner Meinung.

Carpe diem!

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#10 Earth Rocks

Earth Rocks

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Geschrieben 10 March 2009 - 19:23

Hi Michael! Und ich freue, mich, dass ein Autor die Kommentare genau so auffasst, wie sie gemeint sind. Wohlwollend! :flenn: Mach weiter. Freu mich schon auf etwas Neues von dir. lg, Flo ps: Wenn du mir mal schreibst, kann ich dir ein paar "Unterlagen" zukommen lassen. ;)

Bearbeitet von Earth Rocks, 10 March 2009 - 19:35.


#11 Bernd42

Bernd42

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Geschrieben 10 March 2009 - 20:31

Hallo Michael, schön das du dich meldest. Auch meine Kommentare sind wohlwollend. Ich möchte die Story auch nicht zerreden, aber... ;) Die beiden sind alt. Alte Leute wollen immer Zuhause sterben. Das ist nicht überraschend. Schach spielen ist ganz nah an Trübsal blasen, hat jedenfalls nichts mit feiern zu tun. ( Evtl. hättest du einen bescheißen lassen sollen :rolleyes: ) Der Dialog über Verkehr, Ehe, Bond... wirkt langweilig, weil du nicht zeigst, ob die beiden sich in diese Trivialität flüchten. Aber schön, dass hier wieder was los ist. :flenn:

#12 Michael E.

Michael E.

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Geschrieben 10 March 2009 - 20:57

@ heschu/Earth Rocks: Vielen Dank, freut mich sehr. :-) @ Bernd42: Natürlich sind auch deine Kommentare wohlwollend. Zerrede die Story ruhig, wenn das deine ehrliche Meinung ist, denn nur die hilft mir weiter! ;-) Ich bin für jedes Feedback dankbar, und durch negative Kritik lernt man ja oft sogar noch mehr für zukünftige Geschichten hinzu als mit positiver. Man muss nur lernen, damit umzugehen. Klar hätte ich mich mehr über eine positive Antwort gefreut. Aber jeder Leser liest eine Story anders, unterschiedliche subjektive Meinungen sind durchaus berechtigt und gut. ;-) Zur Trivialität: Barrett und Gilbert sind Menschen wie du und ich, insofern fände ich es unangebracht, sie anders handeln zu lassen. Ich fand es schon ungewöhnlich genug, dass sie überhaupt in der Stadt geblieben sind, unabhängig vom Alter, denn am Leben hängen sie irgendwie ja trotzdem. Und ich wüsste nicht, über welche Dinge ich sie sonst hätte reden lassen sollen, wenn nicht über ihr Leben. Dadurch kommt ja auch Menschlichkeit rüber. Schade, dass die Geschichte dadurch für dich langweilig war. Aber wie gesagt: Es wird nie DIE Geschichte geben, die alle Leser gleichermaßen zufriedenstellt. LG Michael

#13 Jürgen

Jürgen

    CyberPunk

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Geschrieben 17 March 2009 - 12:32

Betrachtet man sich diesen Einakter ganz nüchtern, ist es der Einstieg in die ernste Literatur. Leise und unauffällig, aber mit einer Message, die in ihrer Aussage einen philosophischen Charakter besitzt, ist es ein kleine Story, die viele Facetten unseres Lebens beleuchtet. Was erwartet man vom Leben? Wie verhält man sich, wenn man den fast genauen Zeitpunkt weiß, wann das Leben zu Ende ist. Welchen Weg wählt man, wenn das Ende der Erde nur zwei Alternativen bereit stellt - schnell zu sterben oder mit einem Fünkchen Hoffnung das sichere Ende lediglich hinauszuzögern. Natürlich fällt mein Urteil zu dieser wunderbar konstruierten Geschichte vollkommen anders aus, als bei Nur-SF-Lesern. Und weil ich weiß, dass bei den Corona-Wettbewerben immer ein wenig lesenswertes auch für mich dabei ist, bin ich auch regelmässiger Gast in diesen Threads - dieses Mal hat es sich (mal wieder) gelohnt. Meine Kritik Nunja, da gibt es kaum etwas zu kritisieren, denn der Autor besitzt nicht nur erzählerisches Können, sondern auch ein feines Händchen für Tempo. Diesen Text konnte man gar nicht anders schreiben... hätte man es versucht, wäre eine Farce daraus geworden. So, wie er ist, wirkt er nachhaltig, regt zum Nachdenken an, was man selbst in der Situation der Protagonisten machen würde. Die Dialoge sind vorsichtig gesteuert, ohne aufgesetzt oder künstlich zu wirken. Wenn ich Kritik überhaupt festmachen kann, dann ist es das Ende, bei dem ich mir mehr Formulierungsstärke gewünscht hätte. Das "hineinkrachen" des Meteoriten wirkt ein wenig plump - da gibt es mehr Möglichkeiten , das Ende zu umschreiben... und vor allem intensiver in der Wirkung, ohne, dass man sich in schwulstigen Satzkonstruktionen verirrt. Alles in Allem aber eine sehr gelungene Geschichte - wobei ich über den Unterhaltungswert gar nichts sagen kann, denn während des Lesens war ich irgendwie als Beobachter mitten in der Story "drin". Großartiges Debüt - gerade, wenn man literarischen Anspruch als Maßstab nimmt. Gruß Jürgen
Aus dem Weg! Ich bin Sys-Admin...

#14 Natar

Natar

    Nanonaut

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Geschrieben 23 August 2009 - 10:14

Hallo zusammen,

vielen Dank für euer Feedback zu meiner Kurzgeschichte "Endspiel". Es ist doch sehr interessant, unterschiedliche Meinungen darüber zu lesen. :-)

Zugegeben, die Handlung ist etwas flach, es kam mir jedoch in erster Linie auf eine dichte Atmosphäre und auf das Verhalten und Leben der hoffentlich doch glaubhaft gezeichneten Protagonisten an. Eine Pointen-Geschichte sollte es nie werden. Ich wollte vielmehr das Thema "Das Ende der Welt" ruhig und aus zwei Einzelschicksalen heraus erzählen, ohne dass sich ein SF-Element in den Vordegrund drängelt. Die Geschichte lebt von den Figuren und dem Dialog. Die beiden machen einfach das beste aus der Situation, anstatt Trübsal zu blasen. Auswechselbar mag die Symbolhaftigkeit des Schach-Spiels dabei durchaus sein, aber es geht nicht nur um das Spiel, das sie spielen (das ist eher "Mittel zum Zweck"), sondern auch, oder vielmehr, über ihre ungewöhnliche Entscheidung, in der Stadt zu bleiben (die mir durchaus interssant erscheint), und um die Gedanken, die sie sich machen. (Und die aus meiner Sicht ebenfalls interessant zu lesen sind.)

Muss eine SF-Kurzgeschichte immer exotische Plots, Technologie und ein Ende mit Knalleffekt haben? Ich denke, Science Fiction ist viel mehr als das ... Natürlich kann man mit einer Geschichte niemals alle Leser zufriedenstellen. Aber wenn ich einen Teil der Leser mit "Endspiel" gut unterhalten habe, dann hab ich mein Ziel auf alle Fälle erreicht. Mehr wollte ich nicht. ;-) Vielen Dank noch mal für eure Antwort, jedes konstrukives, ehrliches Feedback ist spannend zu lesen und hilft einem Autor weiter. :-)

Liebe Grüße
Michael



Hallo,

ich hoffe, du liest das hier: Deine Geschichte hat mich sehr gefesselt. Ich wollte sie eigentlich nur mal kurz "anlesen" und bin an der Geschichte hängen geblieben. Also notentechnisch kriegt die Geschichte von mir eine 1!
Einziges Manko: Was hat sie mit SF zu tun?

Das war's von mir,

Natar

#15 Michael E.

Michael E.

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Geschrieben 25 August 2009 - 11:33

Hallo Natar, vielen Dank fürs Lesen und für dein positives Feedback zu meiner Kurzgeschichte ENDSPIEL. Freut mich. Wenn sie dich sehr gefesselt hat, hab ich mein Ziel auf alle Fälle erreicht. :rolleyes: Die Geschichte ist keine typische Science-Fiction-Story, zugegeben, aber auch Endzeitstorys fallen m. E. als Subgenre in diesen Bereich mit hinein. Laut Wikipedia entwirft SF den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in zeitlich, räumlich sowie vor allem technologisch (oft radikal) alternativen Konstellationen und reichert dabei reale wissenschaftliche und technische Möglichkeiten mit fiktionalen Spekulationen an; diese Definition erscheint mir (wenn auch nicht technologisch) mit dem spekulierten, fiktionalen Meteoriteneinschlag und der radikalen Veränderung dadruch nicht ganz verkehrt. Ich habe den Meteoriten zwar erst am Ende des Manuskripts erwähnt, dennoch spielt er die Schlüsselrolle in der Story, durch die das Schachspiel überhaupt erst zustande kam. Die Situation durch ein Einzelschicksal darzustellen fand ich emotionaler als global über den Meteoriteneinschlag zu schreiben. Im Übrigen definiert sich das Corona-Magazine nicht ausschließlich als SF-Magazin, sondern mit "Informationen aus dem Unterhaltungs-Genre im allgemeinen sowie dem phantastischen Genre im Speziellen". Viele Grüße Michael

#16 Natar

Natar

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Geschrieben 26 August 2009 - 21:14

[quote name='Michael E.' date='25.08.2009, 12:33' post='134925']
Hallo Natar,

vielen Dank fürs Lesen und für dein positives Feedback zu meiner Kurzgeschichte ENDSPIEL. Freut mich. Wenn sie dich sehr gefesselt hat, hab ich mein Ziel auf alle Fälle erreicht. :lol:

Die Geschichte ist keine typische Science-Fiction-Story, zugegeben, aber auch Endzeitstorys fallen m. E. als Subgenre in diesen Bereich mit hinein. Laut Wikipedia entwirft SF den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in zeitlich, räumlich sowie vor allem technologisch (oft radikal) alternativen Konstellationen und reichert dabei reale wissenschaftliche und technische Möglichkeiten mit fiktionalen Spekulationen an; diese Definition erscheint mir (wenn auch nicht technologisch) mit dem spekulierten, fiktionalen Meteoriteneinschlag und der radikalen Veränderung dadruch nicht ganz verkehrt. Ich habe den Meteoriten zwar erst am Ende des Manuskripts erwähnt, dennoch spielt er die Schlüsselrolle in der Story, durch die das Schachspiel überhaupt erst zustande kam. Die Situation durch ein Einzelschicksal darzustellen fand ich emotionaler als global über den Meteoriteneinschlag zu schreiben.
Im Übrigen definiert sich das Corona-Magazine nicht ausschließlich als SF-Magazin, sondern mit "Informationen aus dem Unterhaltungs-Genre im allgemeinen sowie dem phantastischen Genre im Speziellen".

Viele Grüße
Michael



[/quote

Hallo Michael,

ich danke dir, dass du mich daraufhin gewiesen hast. Mir ist noch etwas eingefallen, weswegen mir die Geschichte so gefallen hat: Dieses Gespräch der beiden in die Jahre gekommenen Herren. Es ist so greifbar, so realitätsbezogen. Das fand ich GENIAL!!! Der Autor von Phainomenon hatte Raumfahrt studiert, dadurch gewinnt auch seine Story so etwas greifbares ( sorry, aber besser kann ich es nicht ausdrücken). Und das finde ich wirklich klasse!
Ich hoffe sehr, du wirst noch viele KGs veröffnetlichen, die sich auch weiter in diesem Stil "befinden", denn... ach, ich krieg das mit dem Beschreiben nicht richtig hin. Ich denke, du weißt was ich meine.

Viele Grüße,

Natar

#17 Natar

Natar

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Geschrieben 26 August 2009 - 21:19

Solche, oder ähnliche Gespräche, werden warscheinlich täglich in vielen Altersheimen geführt.
Der Hinweis auf den Einschlag ist mir etwas zu wenig, um daraus eine SF Story zu machen.
Ich schließe mich da Stefan9 an. Die Story hätte etwas spritziger sein können.
Die Pointe finde ich auch leider nicht. Kann jemand helfen?


Gut, natürlich könnte die Story spritziger sein, aber durch diese Möglichkeit, dass solche Gespräche täglich in vielen Altersheimen geführt werden - das hast du gut erkannt - gewinnt die Geschichte etwas reales. Das ist zumindest meine Meinung. Aber das ist Auslegungssache. Ich kann gut verstehen, das dir die Geschichte durch diese Alltäglichkeit natürlich nicht besonders innovativ erscheint. Wie gesagt, es ist Auslegungssache.
Ich würde mich freuen, deine Meinug zu lesen,

Natar

#18 Michael E.

Michael E.

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Geschrieben 26 August 2009 - 21:44

Hallo Natar,

danke noch mal für deine Antwort. Der Realitätsbezug war mich wichtig, die Figuren sollten trotz ihrer ungewohnten Entscheidung, in der Stadt zu bleiben, glaubhaft erscheinen.

Die Story hätte spritziger sein können, ja, aber das war hier nicht mein vorderrangigstes Ziel. Es ist keine Pointen-Geschichte. Richtig innovative Ideen sind sehr selten, gibt es die überhaupt noch?
Letzendlich hat jeder Leser andere Vorstellungen von einer guten Geschichte, natürlich kann man es nie jedem Leser recht machen. Aber schön, dass ich den Großteil der Leser mit ENDSPIEL gut unterhalten konnte. Mein Ziel hab ich somit erreicht. :lol:

Ich hoffe sehr, du wirst noch viele KGs veröffnetlichen, die sich auch weiter in diesem Stil "befinden"

Weitere Storys sind in Arbeit.

Eine ähnliche Kurzgeschichte mit dem Titel EXODUS (gelangte auf kurzgeschichten.de in die
Empfehlungen) ist in der Anthologie Jupiters Garten Eden oder auf meiner Homepage zu lesen.

Viele Grüße
Michael

#19 Natar

Natar

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Geschrieben 27 August 2009 - 07:33

Hallo Natar,

danke noch mal für deine Antwort. Der Realitätsbezug war mich wichtig, die Figuren sollten trotz ihrer ungewohnten Entscheidung, in der Stadt zu bleiben, glaubhaft erscheinen.

Die Story hätte spritziger sein können, ja, aber das war hier nicht mein vorderrangigstes Ziel. Es ist keine Pointen-Geschichte. Richtig innovative Ideen sind sehr selten, gibt es die überhaupt noch?
Letzendlich hat jeder Leser andere Vorstellungen von einer guten Geschichte, natürlich kann man es nie jedem Leser recht machen. Aber schön, dass ich den Großteil der Leser mit ENDSPIEL gut unterhalten konnte. Mein Ziel hab ich somit erreicht. :rolleyes:


Weitere Storys sind in Arbeit.

Eine ähnliche Kurzgeschichte mit dem Titel EXODUS (gelangte auf kurzgeschichten.de in die
Empfehlungen) ist in der Anthologie Jupiters Garten Eden oder auf meiner Homepage zu lesen.

Viele Grüße
Michael


Hallo Michael,

meine letzte Antwort war eigentlich auf die Aussage von Bernd42 bezogen. (Ich hab noch nicht ganz raus, wie dieses Forum funktioniert.) Eingefügtes Bild

Danke für die Links, ich werde sie "weiterverfolgen". Ich freue mich schon auf deine nächsten KGs, und hoffe, dass du auch weiter beim schreiben bleibst! SF braucht solche Leute wie dichEingefügtes Bild

Viele Grüße,

Natar

#20 Vincent Voss

Vincent Voss

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Geschrieben 05 September 2009 - 17:38

Bevor ich vorangegangene Kommentare lesen werde, gebe ich mein Feedback ab: Klasse Geschichte. Unaufgeregt, sehr authentische Dialoge und eine gelungene Perspektive auf das Ende der Welt. Ein schönes "Bild".

#21 Michael E.

Michael E.

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Geschrieben 08 September 2009 - 17:52

Auch dir vielen Dank. Freut mich natürlich sehr. :)

#22 Michael E.

Michael E.

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Geschrieben 04 January 2011 - 09:59

Hallo zusammen,

etwa anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung meiner Kurzgeschichte Endspiel im Corona Magazine 213 kam es nun zu einer elfminütigen atmosphärischen Hörspielbearbeitung, die Ende Dezember 2010 fertiggestellt wurde und die nun seit wenigen Tagen gratis zum Download auf hörspielporojekt.de zur Verfügung steht:

Dowload Hörspiel

Liebe Grüße
Michael


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