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Es war auch langsam mal Zeit...


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13 Antworten in diesem Thema

#1 yiyippeeyippeeyay

yiyippeeyippeeyay

    Interstellargestein

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Geschrieben 15 September 2009 - 00:00

Hier im Wissenschafts-Subforum gab's ja schon mindestens einmal Diskussion um den Turingtest, wenn auch eher periphär.

In den dt. Medien wohl eher als zu unwichtig eingestuft, um es zu melden, gab der britische Premierminister nun eine Entschuldigung im Namen seiner Vorgänger vor über 50 Jahren ab, dass sie diese Säule der Gründungszeit der Informatik, also Alan Turing, damals vor die Wahl stellten, wg. seiner publik-gewordenen Homosexualität ins Gefängnis zu gehen, oder chemisch/hormonell behandelt zu werden um ihm seine Neigung "ab zu gewöhnen". Denn 2 Jahre nach diesem Urteil - er wählte die 2. "Tür" - beging Turing Selbstmord.

Diese Phase in Turings Leben wird übrigens thematisiert in Hochhuths 22-Jahre-alter Erzählung Alan Turing. Empfehlenswert!

Turings wichtigste Beiträge zur Informatik liegen m.E. in seinen mathematischen Theoremen, die u.a. voraus sagten, dass jedes Betriebssystem in der Lage sein müsste, bei entspr. Zusatzprogrammierung, jedes andere Betriebssystem zu emulieren - was heute immer normaler wird (VMware usw.).

P.S.: Die Entschuldigung kam haupts. zustande wg. Blog-Aufrufen und einer Petition im WWW letzten Monat.

/KB (blokkt auch auf dt.)

Yay! Superhelden-Monolog im Oktober...
B.B.: (Am Strand niederknieend, Ring zückend) Meggan, willst du meine Frau werden?
(Der Beschützer Englands & gelegentlicher Anführer des Mutantenteams "Excalibur", Capt. Britain, an eine mächtige Fee gewandt, mit der er schon länger liiert ist, grob übersetzt aus Marvel Visionaries: Excalibur, Marvel Worldwide Verlag, S. 71, by Davis)


#2 Harald Giersche

Harald Giersche

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Geschrieben 15 September 2009 - 07:06

damals vor die Wahl stellten, wg. seiner publik-gewordenen Homosexualität ins Gefängnis zu gehen, oder chemisch/hormonell behandelt zu werden um ihm seine Neigung "ab zu gewöhnen".

Das sieht mir auch schwer nach "Clockwork Orange" aus, da wollten die den Jungen auch "verändern".
Ich hatte von Turings Problem mit dem Staat noch nichts gehört und bin schon überrascht, wie konsequent
der Irrglauben war, Homosexualität sei eine Krankheit und könne 'einfach' behandelt werden.
Grüße
____________________________________
Harald Giersche
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Begedia @ fb

#3 Jorge

Jorge

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Geschrieben 15 September 2009 - 08:14

Säule der Gründungszeit der Informatik
Homosexualität
Gefängnis oder chemisch/hormonell behandelt zu werden um ihm seine Neigung "ab zu gewöhnen".
2 Jahre nach diesem Urteil - er wählte die 2. "Tür" - beging Turing Selbstmord.

Diese Phase in Turings Leben wird übrigens thematisiert in Hochhuths 22-Jahre-alter Erzählung Alan Turing. Empfehlenswert!


Und in diesem Film: http://www.scifinet....e...st&p=137668

#4 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben 15 September 2009 - 10:13

Das sieht mir auch schwer nach "Clockwork Orange" aus, da wollten die den Jungen auch "verändern".
Ich hatte von Turings Problem mit dem Staat noch nichts gehört und bin schon überrascht, wie konsequent
der Irrglauben war, Homosexualität sei eine Krankheit und könne 'einfach' behandelt werden.
Grüße


Diese Form "psychologischer Behandlung" war in den 50er und 60er Jahren weit verbreitet; diese rabiate Form der behaviouristischen Psychologie war keineswegs ungewöhnlich. Ebenso die Ansicht, dass Homosexualität krankhaft und gefährlich sei. Man darf nicht vergessen, dass die heutige liberale Einstellung zu Homosexualität eine sehr neue Sache – noch vor wenigen Jahrzehnten herrschten andere Ansichten vor; in Deutschland wurde der § 175 erst 1994 vollständig abgeschafft. In den 50er Jahren war die Ablehnung von Homosexualität gesellschaftlich weit akzeptiert, und "Behandlungen", wie sie Turing über sich ergehen lassen musste, waren keineswegs die Einfälle einiger weniger Spinner, sondern entsprachen vielmehr dem Mainstream.

Hier übrigens noch zwei Beiträge der NZZ zum Thema:

Er knackte den Enigma-Code der Nazis, doch in seiner englischen Heimat trieb ihn die Verfolgung wegen Homosexualität in den Selbstmord. 55 Jahre danach hat sich der britische Premierminister Gordon Brown symbolisch für die Behandlung von Alan Turing entschuldigt.

(sda/dpa) «Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass ohne seinen aussergewöhnlichen Beitrag die Geschichte des Zweiten Weltkriegs ganz anders hätte verlaufen können. Er war einer derjenigen, durch dessen einzigartigen Beitrag sich das Blatt des Krieges gewendet hat», teilte Brown am Freitag in London mit.

Grundlagen der Informatik erarbeitet

Der Dank, der dem Mathematiker und Kryptoanalytiker Turing gebühre, mache seine unmenschliche Behandlung umso schrecklicher. Turing war nicht nur massgeblich an der Entschlüsselung des Enigma-Codes beteiligt, mit dem die Nazis im Krieg ihre Nachrichten verschlüsselt hatten. Von ihm stammen auch Grundlagen der Informatik.

Urteil wegen «schwerer Unzucht»

Wegen seiner Homosexualität wurde Turing 1952 vor Gericht gestellt und wegen «schwerer Unzucht» verurteilt. Er musste zwischen Gefängnis und einer chemischen Kastration entscheiden. Er entschied sich gegen das Gefängnis und erhielt eine Reihe von Spritzen mit weiblichen Hormonen. Zwei Jahre später brachte er sich um. In den vergangenen Wochen hatten Tausende Menschen eine Petition unterschrieben, die für eine Entschuldigung der Regierung warb.


In Churchills Kriegserinnerungen kommt er nicht vor, und fast vierzig Jahre lang unterschlug ihn auch die «Encyclopaedia Britannica»: Alan Turing, der von 1939 bis 1945 der Chefmathematiker der Dechiffrierabteilung des britischen Geheimdiensts war - und zum Sieg über Deutschland vermutlich ebenso viel beigetragen hat wie alle Pattons und Montgomerys der alliierten Armeen. Indem er den deutschen Geheimcode knackte, trug er entscheidend dazu bei, die U-Boote lahmzulegen, die 1943 nahe daran waren, den amerikanischen Nachschub nach England abzuschnüren. 1954 brachte Turing sich mit Zyankali um, und wieder stand das in keiner Zeitung zu lesen.

Sein kurzes Leben lang war er ein Sonderling gewesen. 1912 in London geboren, in der Schule schlampig, stotternd und in Mathematik mit seinen Lehrern überkreuz, weil er anders und vor allem schneller dachte als sie; in der Freizeit ein Marathonläufer, der auch schon mal auf fünfzehn Kilometer U-Bahn verzichtete, wenn sie ihm zu spät zu kommen schien. 1937 beeindruckte er die Fachwelt mit seiner Abhandlung «On Computable Numbers», die als theoretische Basis für die Entwicklung des Computers gilt. 1939, einen Tag nach Kriegsausbruch, griff der Secret Service nach ihm und gab ihm den Auftrag, die Methodik der Chiffriermaschine «Enigma» zu enträtseln, die den Funkverkehr zwischen allen Einheiten der deutschen Wehrmacht sicherte und als die raffinierteste auf Erden galt.

In den Baracken von Bletchley Park nördlich von London konstruierte Turing zwölf elektronisch gekoppelte Gruppen von Rechenwalzen, die im 24-Stunden-Betrieb aus den aufgefangenen deutschen Funksprüchen sinnvolle Buchstabenfolgen herausfiltern sollten. Als die englische Kriegswirtschaft 1942 mit der Anlieferung weiterer Walzen Probleme bekam, schrieb Turing einen wütenden Brief an Winston Churchill - und so bedrohlich war der Würgegriff der deutschen U-Boote an Englands Lebensader, dass der Premierminister brachial für Abhilfe sorgte.

Unter den Geheimdienstlern und Mathematikern von Bletchley Park blieb Turing ein Aussenseiter. Zwar arbeitete er fast rund um die Uhr, aber jeder Disziplin verweigerte er sich. Auch machte er kein Hehl daraus, dass er alle verachtete, die ihm geistig unterlegen waren (und wer wäre das nicht gewesen, seiner Meinung nach?). Er plauderte sarkastisch und sprach unbefangen von seiner Homosexualität, die ja noch strafbar war. Wie zum Hohn auf all die Uniformen und Krawatten um ihn herum band er sich die Hose, wenn sie rutschte, an den Schlips.

Exakt vom 21. März 1943 an konnte die britische Marine dramatisch mehr U-Boote versenken als noch kurz zuvor. Turing hatte die «Enigma» entzaubert, nämlich die Zeit für die Entschlüsselung des täglich wechselnden Codes auf Minuten reduziert - und so war die Admiralität über den Standort und die Angriffspläne aller deutschen U-Boote ständig im Bilde.

Von den Hintergründen wissen sollte natürlich keiner. Auch nach dem Krieg setzte die britische Regierung alles daran, das Geheimnis ihres Sieges in der Atlantikschlacht zu wahren. Turing und seine Leute wurden zur Verschwiegenheit verpflichtet und nahmen in Kauf, als Drückeberger verdächtigt zu werden. 1946 wurde Turing mit dem «Order of the British Empire» geehrt - wofür, erfuhr wieder keiner. Er war Projektleiter für Computerentwicklung an einem Staatsinstitut und ab 1948 stellvertretender Direktor des Computerlaboratoriums der Universität Manchester.

Seine Leidenschaft galt dem Versuch, den Computer auf die Höhe der menschlichen Intelligenz zu heben, und dafür ersann er den «Turing-Test», wie er bis heute heisst: In drei Räumen, füreinander unsichtbar, befinden sich zwei Menschen und ein Computer. Der eine Mensch schickt per Fernschreiber Fragen in die beiden anderen Räume. Wenn er den Antworten, ebenfalls per Fernschreiber, nicht entnehmen kann, welche vom Menschen und welche vom Computer kommt: dann kann man von einer denkenden Maschine sprechen, dann ist die künstliche Intelligenz erfunden.

1952 ereilte Turing die Katastrophe: Er hatte einen 19-Jährigen bei sich aufgenommen, ihn zwei Tage allein gelassen und fand sein Haus ausgeraubt. Er rief die Polizei - und da er nur mit liberalen Intellektuellen umgegangen war, plauderte er den schwulen Hintergrund der Affäre arglos aus. Wegen «widernatürlicher Unzucht» wurde er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, mit der Auflage, ein Jahr lang weibliche Geschlechtshormone einzunehmen, «um von seiner Krankheit geheilt zu werden». Die Regierung entzog ihm den Status des Geheimnisträgers, womit sie seinen Lebenstraum zerstörte: die Fortentwicklung des Computers.

Als die Zwangsbehandlung beendet war, ertrug Turing das Leben noch ein halbes Jahr. 1974, zwanzig Jahre nach seinem Tod, durfte ein ehemaliger Mitarbeiter aus Bletchley Park endlich das Geheimnis des Sieges über die «Enigma» lüften. 1992 brachte die BBC das Fernsehspiel «The Strange Life and Death of Dr. Turing», und ein seltsames Leben war es ja wirklich gewesen.

Wolf Schneider

NZZ Folio vom 6.10.2008


Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

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Alles Wissenswerte zum SF-Film gibt es in diesem Buch, alles zur literarischen Phantastik gibt es in diesem Buch.

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  • (Buch) gerade am lesen:Samuel Butler: «Erewhon»
  • (Buch) als nächstes geplant:Samuel Butler: «Erewhon Revisited»
  • • (Film) gerade gesehen: «Suicide Squad»
  • • (Film) Neuerwerbung: Filme schaut man im Kino!

#5 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

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Geschrieben 17 May 2014 - 20:48

Großartig! Da hat Turing jetzt echt noch was von.Eingefügtes Bild

Gruß
Ralf
Verwarnungscounter: 2 (klick!, klick!)

ShockWaveRiders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten -
einen Kerl wie den sollte man lynchen!
  • (Buch) gerade am lesen:Peggy Weber-Gehrke "Sprung ins Chronozän"
  • (Buch) als nächstes geplant:Kenneth Grahame "Der Wind in den Weiden"

#6 Jorge

Jorge

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Geschrieben 18 May 2014 - 21:09

TV-Tipp

"Wie ein Mathegenie Hitler knackte"
http://www.arte.tv/g...-hitler-knackte

#7 Jorge

Jorge

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Geschrieben 21 June 2014 - 21:01

Säule der Gründungszeit der Informatik
Homosexualität
Gefängnisoder chemisch/hormonell behandelt zu werden um ihm seine Neigung "ab zu gewöhnen".
2 Jahre nach diesem Urteil - er wählte die 2. "Tür" - beging Turing Selbstmord.

Turings wichtigste Beiträge zur Informatik liegen m.E. in seinen mathematischen Theoremen, die u.a. voraus sagten, dass jedes Betriebssystem in der Lage sein müsste, bei entspr. Zusatzprogrammierung, jedes andere Betriebssystem zu emulieren - was heute immer normaler wird (VMware usw.).


Tipp:
The Imitation Game
A Man from the Future

#8 Gallagher

Gallagher

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Geschrieben 22 June 2014 - 05:05

A Man from the Future


Oh ja!!! Pet Shop Boys und Chrissie Hynde? Gekauft.
  • • (Film) gerade gesehen: „Spider-Man: Homecoming" (Blu-ray)
  • • (Film) als nächstes geplant: „Star Wars: The Last Jedi“
  • • (Film) Neuerwerbung: „Spider-Man: Homecoming" (Blu-ray)

#9 yiyippeeyippeeyay

yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 23 June 2014 - 23:01

Tipp: The Imitation Game

Danke für den Hinweis auf diesen Film - hatte schon im Radio davon gehört... Bin sehr gespannt!

/KB (blokkt auch auf dt.)

Yay! Superhelden-Monolog im Oktober...
B.B.: (Am Strand niederknieend, Ring zückend) Meggan, willst du meine Frau werden?
(Der Beschützer Englands & gelegentlicher Anführer des Mutantenteams "Excalibur", Capt. Britain, an eine mächtige Fee gewandt, mit der er schon länger liiert ist, grob übersetzt aus Marvel Visionaries: Excalibur, Marvel Worldwide Verlag, S. 71, by Davis)


#10 Jorge

Jorge

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Geschrieben 17 November 2014 - 20:09

 

Deutschlandstart: 22.01.2015



#11 Jorge

Jorge

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Geschrieben 01 February 2015 - 23:13

TV-Tipp

"Wie ein Mathegenie Hitler knackte - Der Fall Alan Turing"
 

 

Aktuelle Wiederholung



#12 Jorge

Jorge

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Geschrieben 15 December 2016 - 22:02

Säule der Gründungszeit der Informatik

Homosexualität

Gefängnis oder chemisch/hormonell behandelt zu werden um ihm seine Neigung "ab zu gewöhnen"

2 Jahre nach diesem Urteil - er wählte die 2. "Tür" - beging Turing Selbstmord.

Diese Phase in Turings Leben wird übrigens thematisiert

 

Robert Deutsch

Turing



#13 Jorge

Jorge

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Geschrieben 16 June 2017 - 18:50

 

Ausstrahlung demnächst im TV



#14 Sierra

Sierra

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Geschrieben 04 September 2018 - 21:07

Robert Deutsch

Turing

 

Dazu meine Rezension als Blogpost.


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