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Corona-Story: Denkzeit


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7 Antworten in diesem Thema

#1 Armin

Armin

    Entheetonaut

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Geschrieben 17 Juli 2010 - 09:01

Mike hat sich im Vorwort tränenreich entschuldigt, ich habe die Verspätung von Corona 237 (online genau hier zu finden) mit meinem verspäteten Eintrag hier gleich noch getoppt ... Und trotzdem gibt es in der Story-Ecke Platz drei unserer Themenrunde "So viel Zeit", die Geschichte "Denkzeit" von Uwe Sauerbrei - allen hier gut bekannt, denke ich. Wie immer freuen sich Autor und Redaktion über Rückmeldungen zur Story.

Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lauten: „Eroberer“ (Einsendeschluss 1. Oktober 2010), „Auf Lebenszeit“ (Einsendeschluss 1. November 2010) und „Schlaflos“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2010). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik - keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

Die nächste Corona-Ausgabe soll sich übrigens auch nicht ganz so arg verspäten, habe ich gehört ...

#2 FrankW

FrankW

    Typonaut

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Geschrieben 17 Juli 2010 - 10:27


Denkzeit
von Uwe Sauerbrei

Ein nicht ganz gesunder Mann klaut Naniten, um sich von denen seinen Körper reparieren zu lassen. Vielleicht übertreibt er es dabei etwas. Und der Mafia tritt er mit seiner Aktion auch noch versehentlich auf die Füße ...





#3 Frederic Brake

Frederic Brake

    Fabulator

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Geschrieben 19 Juli 2010 - 19:59

Die Geschichte ist flüssig zu lesen, die Idee finde ich gut. Das Ende allerdings passt nicht. Warum sollte die "Mafia" jemanden ungeschoren ewig leben lassen? Zumal das ewige Leben ein, wenn nicht der, Wirschaftsfaktor ist?
I was lying in my bed the other night and looked up to the stars and thought:
who the hell took my roof and ceiling?

#4 Uwe Sauerbrei

Uwe Sauerbrei

    Ufonaut

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Geschrieben 19 Juli 2010 - 20:09

Welche Strafe ist schlimmer als die, auf ewig eingesperrt zu sein...? :-)

#5 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 20 Juli 2010 - 11:35

Das Ende passt für mich schon, auch wenn ich annehme, dass es für die "Organisation" wichtig wäre, eine solche Bestrafung auch zu dokumentieren (zwecks Abschreckung, sonst wäre es effizienter, ihn einfach zu töten). Ich habe das so verstanden, dass jeder ein Zeitkonto hat, von dem er abbuchen kann, um sich so Verjüngungen zu kaufen. Aus irgendeinem Grund kann dies auch zulasten anderer Leute gehen, siehe ruinierte Lunge, oder habe ich das falsch verstanden? Insgesamt aber eine gute Idee, gut umgesetzt!
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#6 Uwe Sauerbrei

Uwe Sauerbrei

    Ufonaut

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Geschrieben 20 Juli 2010 - 17:33

Heute verkaufen Menschen ihre Organe (mehr oder minder freiwillig). Ich bin sicher, es gäbe auch Menschen, die ihre Lebenszeit anbieten würden. Wenn ich es recht überlege, im Augenblick läuft doch die Tour de France. Das ist doch fast schon ein realer Fall, bei dem Lebenszeit (qualität) gegen kurzfristigen Erfolg getauscht wird. Was die Mafia betrifft. Wenn sie selber Fehler macht, ist eine Vertuschung ein probates Mittel, könnte ich mir vorstellen.

#7 Iwen

Iwen

    Cybernaut

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Geschrieben 21 Juli 2010 - 14:07

Der Verlauf der Geschichte hat für mich nichts Schönes ans sich. Nichts testotrotz ist sie gut geschrieben. Ich jedoch mag solche Geschichten nicht und mit dem Schluß habe ich auch Probleme. Na, gut - aber wenn ich den Fortsetzungsroman im Corona-Magazin lese .... die Redaktion hat wohl den Hang zu exentrischen dunklen Handlungen mit einem Hauch Licht drumherum. Nee, nichts für mich zu abgedreht. Ach ja, das mit dem Sinn der Bestrafung ist mir auch rätzelhaft und jetzt fällt mir ein: irgendetwas fehlt an den Geschichten, die ich lese. - Ich werde darüber grübeln, was das ist.

#8 Armin

Armin

    Entheetonaut

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Geschrieben 21 Juli 2010 - 21:39

die Redaktion hat wohl den Hang zu exentrischen dunklen Handlungen mit einem Hauch Licht drumherum.

Dazu nur kurz die Anmerkung, dass die Redaktionen für den Fortsetzungsroman und die Kurzgeschichte nicht identisch sind (zumal bei der Story immer noch zwei Gastjuroren dazu kommen, eben um für Abwechslung in der Geschmackssache zu sorgen ...)


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