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@ lapismont: Warum machst Du nicht einen Vorschlag, der fuer Dich eher spannend klingt? Wir sind ja nicht auf die momentan gepostete Auswahl beschraenkt.
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ZITAT(Morn @ 15.10.2009, 15:39)
@ lapismont: Warum machst Du nicht einen Vorschlag, der fuer Dich eher spannend klingt? Wir sind ja nicht auf die momentan gepostete Auswahl beschraenkt.
Es erscheint ja außer Serien nichts weiter. Vielleicht noch die neue Fassung von Dietmar Dath: Am blinden Ufer mhm, aber das ist schon grenzwertig, denk ich mal
Versteh mich nicht falsch, ich hab für den Dezember jede Menge Neuerscheinungen geordert, aber von Zahn über Foster bis Star Wars sind das tatsächlich alles Fortsetzungen. Coruum 3 erscheint auch, sah ich grad oder Metro 2034.
Tja, schwieriger Monat.
Und wenn Dirk einen Zyklus spannend findet ... Zumindest hätten wir Spaß im Zirkel.
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"Die gelöschte Welt" wurde, glaube ich, von molo ziemlich gelobt, als es vor 1, 2 Jahren im Original erschien. "Der Effekt" hört sich wie "Darwinia" an, nur dass diesmal ein anderer Kontinent verschwindet. Amerika, einfach weg - hört sich für viele wohl nach einer Utopie an. Für mich nicht, da im Falle eines solchen Verschwindens, mein gerade neu begonnener Studiengang (Nordamerikastudien) für die Katz wäre.
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Gerade fertig gelesen: "Die Stadt der Regenfresser" - Thomas Thiemeyer (mein Lieblingsthema - spannend und abenteuerlich) "Ein König für Deutschland" - Andreas Eschbach (gelungene Satire, aber kein Thriller) "So was wie Liebe" - Anna McPartlin (nicht kitschig sondern schön) Gerade am Lesen: "Limit" - Frank Schätzing
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ZITAT(Pogopuschel @ 15.10.2009, 16:23)
Für mich nicht, da im Falle eines solchen Verschwindens, mein gerade neu begonnener Studiengang (Nordamerikastudien) für die Katz wäre.
Wäre doch für Dich vorteilhaft: Dein Fachgebiet wäre abgeschlossen.
Anhand der Kurzbeschreibungen kann man da schon sehen was einen erwartet:
DER EFEKT – keine schlechte Idee, aber statt eine Welt ohne USA durchzuspielen, wird es wohl nur ein typisches „Räuber und Gendarm“geschichtchen sein.
TRÄUME VON PALLAHAXI – eine Welt fast wie die unsere, nur kälter; Siedler, die um das Überleben kämpfen, ein Geheimnis – da kann es einem schon hochkommen.
UND ÜBRIGENS NOCH WAS – der „Anhalter“ ist also immer noch nicht zu Tode geritten.
DAS LETZTE THEOREM – klingt eigentlich vom Titel her ganz gut (Kurzbeschreibung war nicht zu finden), allerdings sind bei Clarke die Texte mit den bombastischen Titeln meist auch der größte Murks (Childhoods End, z.B.).
DIE GELÖSCHTE WELT – soll ja ganz lustig sein, allerdings gibt es da wieder so einen omnipotenten Helden, das ist meistens dann doch weder ganz lustig, noch sonst wie brauchbar.
HALBGEIST – Fantasy, die behauptet SF zu sein. Ein gerüttet Maß an Gewalt, da kann man getrost davon ausgehen, dass es dafür an Idee, Logik und allem anderen, was einen Leser ohne infantil-sadistische Grundeinstellung interessieren würde, fehlt.
FURCHTLOS – Ein Held, ein vor der TOTALEN Niederlage stehendes Imperium, eine Prophezeiung; man liest die Textbeschreibung, ist sprachlos und trauert um jeden Baum, der dafür abgeholzt wurde.
LIMIT – der SCHWARM war ja noch ganz gut (wenn auch etwas laberschwallig), aber die Handlung war in sich geschlossen, logisch, mehrdimensional. Die Kurzbeschreibung lässt bei Limit allerdings nichts gutes vermuten. Das wirkt viel zu konstruiert.
PS: In der Taschenbuchausgabe von „DER SCHWARM“ wird im ein Buch bewoben, dass den selben Titel wie das neue Werk von Schätzing trägt. Lustiger Zufall, oder?
Wenn DIESE Bücher also das sind, was die SF gerade so hergibt, bin ich beim Schätzing dabei. Das ist das Einzige, was keine körperlichen Abwehrreaktionen bei der Lektüre der Kurzbeschreibung ausgelöst hat (und man soll ja auf seinen Körper hören).
Der Beitrag wurde von proxi bearbeitet: 15.10.2009, 16:40
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Geschrieben von molosovsky, am: Montag, 25. Aug. 2008 Der Roman von Harkaway ist auf vergnügliche Weise seltsam und u.a. deshalb schwer einzuordnen. Ja, er ist sehr komisch, aber auch sehr unheimlich (vor allem in der zweiten Hälfte). Auch wenns romantisch, nachdenklich, zeitkritisch, äktschnreich oder unheimlich abgeht, bleibt allerweil das merklich große Sprachspielvergnügen von Harkaway ein dominantes Merkmal des Romanes. Einige (anglo-amerikanische) Rezensenten haben, nicht ganz zu unrecht, Harkaways Debut mit PG. Woodhouse, Ian Banks und Thomas Pynchon verglichen.
klingt nach einer Lese-Empfehlung für mich
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Bin eher auch ein Gegner davon Fortsetzungsbücher im Lesezirkel abzuhandeln wie zuletzt bei John Varleys Roter Donner geschehn. Wir hatten glaub ich auch mal Rendevouz mit Rama. Das wurde dann selbstverständlich nicht fortgesetzt - sonst hat man nacher die hälfte der Lesezirkel mit einem Autor belegt.
Aber "Gelöschte Welt" und "Der Effekt" hört sich für mich sehr spannend an. Letzteres hab ich schon mal bestellt und ersteres werde ich mit Sicherheit unabhängig vom Lesezirkel auch lesen.
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Proxi schrieb:
ZITAT
DIE GELÖSCHTE WELT – soll ja ganz lustig sein, allerdings gibt es da wieder so einen omnipotenten Helden, das ist meistens dann doch weder ganz lustig, noch sonst wie brauchbar.
Omnipotenter Held?! Hä. Dich wohl beim Klappentextquerlesen verhudelt, wa?
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ZITAT(molosovsky @ 15.10.2009, 18:44)
Omnipotenter Held?! Hä. Dich wohl beim Klappentextquerlesen verhudelt, wa?
Nö, eigentlich nicht. Zitat: Gonzo Lubitsch, Problemlöser für alle Fälle, wird engagiert, um das Feuer zu löschen. Solche Phrasen weisen erfahrungsgemäß auf eine Figur, die "James Bond"-hafte Züge aufweist. Gruß Proxi
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ZITAT(proxi @ 15.10.2009, 17:40)
HALBGEIST – Fantasy, die behauptet SF zu sein. Ein gerüttet Maß an Gewalt, da kann man getrost davon ausgehen, dass es dafür an Idee, Logik und allem anderen, was einen Leser ohne infantil-sadistische Grundeinstellung interessieren würde, fehlt.
Hat immerhin den PKD-Award bekommen.
Ich hatte heute abend "Halbgeist" in einer Buchhandlung in der Hand und habe überrascht festgestellt, dass farbige Illustrationen enthalten sind. Vielleicht macht das ja Schule.
Ich hoffe sehr, das wir uns auf den Effekt von Birmingham einigen. Wenn das Buch auch nur annähernd so gut ist, wie seine mehr als beeindruckende "Axis of Time"-Trilogie, die ich letztes Jahr gelesen habe, könnte das ein echtes Highlight dieses Jahr werden.
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ZITAT(proxi @ 15.10.2009, 17:40)
Wenn DIESE Bücher also das sind, was die SF gerade so hergibt, bin ich beim Schätzing dabei. Das ist das Einzige, was keine körperlichen Abwehrreaktionen bei der Lektüre der Kurzbeschreibung ausgelöst hat (und man soll ja auf seinen Körper hören).
Wie war das bei dem 80er Hit "The Look of Love"
"Do not judge the look by your lover" Do not judge the book by its cover"
Konfuzius sage:
Wer irrigen Kurzbeschreibungen viel Wert beimisst, irrt viel!
Lies lieber erst ein paar Rezensionen, bevor Du die Bücher so kategorische ablehnst (soll nicht heißen, dass Du vielleicht am Ende nicht doch recht hast, aber die Kurzbeschreibung als Referenz zu nehmen ist gewagt. Wir wissen doch alle, was da manchmal für ein Bockmist verzapft wird.
Bei dem Schwätzing wäre ich wohl nicht dabei. Die Reaktionen in den Foren sind mir nicht gut genug, um mir diese 1300 Seiten Buch anzutun.
Der Beitrag wurde von Rusch bearbeitet: 16.10.2009, 09:26
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Michael Coneys "Träume von Pallahaxi" vereint höchstwahrscheinlich des Autors zwei Pallahaxi-Romane: den Klassiker "Hello Summer, Good-bye", der vor 25 Jahren oder so schon einmal bei Heyne erschien (und an den ich mich vor allem wg. seines herzzerreißenden Endes erinnere), sowie das zu Coneys Lebzeiten (der Mann starb vor wenigen Jahren an Krebs) unveröffentlichte Buch "I Remember Pallahaxi", das mehrere Hundert Jahre (?) später spielt. Beide Bücher könnte man sicher auch als Jugendbücher lesen. Der erste Band (dt. "Der Sommer geht") bietet im positiven Sinne ruhig-nette 70er-Jahre-SF.
Von "Das letzte Theorem" habe ich nur eine Rezension gelesen, und die war vernichtend.
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ZITAT
Wer irrigen Kurzbeschreibungen viel Wert beimisst, irrt viel!
Wer mag dem widersprechen? Allerdings sind die Kurzbeschreibugen in aller Regel hinreichend genau, um einen thematischen Gesamteindruck der Texte zu erhalten und da lehrte mich die Erfahrung, dass die Bücher meist noch fader sind, als sich bei bösestem Willen aus den Kurzbeschreibungen erahnen läßt. Mir ist meine Zeit schlicht zu schade, um mich durch uninspirierte "SF-Masenproduktionen" zu wühlen, selbst auf die Gefahr hin, dass mir ein "Meisterwerk" entgeht. Mit fortschreitender Dauer, die ich auf dieser Seite verbringe, werde ich sicher dem einen oder anderen von Euch in den Bchempfehlungen folgen - sofern ich eine Übereinstimmung in den Wünschen und Vorlieben eruiert habe. Bis dahin bleiben mir eben die Kurzrezensionen.
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Also meine Stimme hast Du.
Wer weiß, sollte dem Buch ein Erfolg beschienen sein wird es eventuell Axis of Time dereinst auch in Deutsch geben.
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Den Schätzing werde ich auf keinen Fall lesen - über 1300 Seiten - da brauche ich ja über ein viertel Jahr für. Eoin Coiffers Artemis Fowl mag ich sehr, aber eine Fortsetzung der Anhalter-Reihe - Nein danke.
Interessieren würden mich der Campell, der Harkaway und Halbgeist.
Der Campell ist schön kurz, aber Teil einer Serie. Da möchte ich, wenn überhaupt, mit dem ersten Band anfangen. Bleiben noch Die gelöschte Welt und Halbgeist. Da würde ich wohl bei beiden mitlesen. Meine Stimme bekäme aber Halbgeist (nur 448 Seiten).
Das mag jetzt zwar sehr materialistisch klingen, die Leseauswahl an der Seitenzahl fest zu machen, aber für mich ist das ein recht wichtiges Kriterium. Bei langen Schmökern, die mich interessieren, wie z. B. Terror, da greife ich lieber auf die Hörbuchversion zurück.
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Ich würde gerne noch "Weltraumkrieger", die MilSF Anthologie aus dem Atlantis Veralg vorschlagen, wenn den absehbar ist das das Buch rechtzeitig erscheint.
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Ich würde gerne noch "Weltraumkrieger", die MilSF Anthologie aus dem Atlantis Veralg vorschlagen, wenn den absehbar ist das das Buch rechtzeitig erscheint.
Deswegen hatte ich ja im Neuerscheinungsforum schon gefragt, auf den habe ich auch ein Auge geworfen, insofern wird der auf jeden Fall zur Abstimmung stehen.
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Mein Vorschlag ist "Das Buch Genesis" von Bernard Beckett, das in der aktuellen Rundschau hoch gelobt wird. Es ist auch auf Deutsch erhältlich: Link zu amazon.de
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Mein Vorschlag ist "Das Buch Genesis" von Bernard Beckett, das in der aktuellen Rundschau hoch gelobt wird. Es ist auch auf Deutsch erhältlich: Link zu amazon.de
Wow. Ich muß sagen das Thema und die Rezension bei Amazon haben mich ungemein "angefixt" Da wäre ich auf jeden Fall auch sofort dabei und das Buch steht auf jeden Fall ab sofort auf meiner to buy Liste.
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ZITAT(klox @ 18.10.2009, 17:23)
Ich würde gerne noch "Weltraumkrieger", die MilSF Anthologie aus dem Atlantis Veralg vorschlagen, wenn den absehbar ist das das Buch rechtzeitig erscheint.
Wegen der Unsicherheit im Erscheinungstermin hatte ich einen offenen Lesezirkel vorgeschlagen. Guido hat schon "eher Ende November" als Anfang November angekündigt.
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ZITAT(Guido Latz @ 18.10.2009, 21:42)
Anfang November ganz sicher nicht. ;-)
Es geht ja auch um Dezember. Wie sieht es da aus?
Und wegen Genesis: Bei einer Rezension bin ich erst mal skeptisch, denn die ist meist von einem Freund oder Verwandten des Autors (wenn der Autor ein Deutscher ist). Aber gut, ich würde das Buch sowieso für den Deutschen SF Preis lesen.
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