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Der "Ich lese gerade..."-Thread


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3039 Antworten in diesem Thema

#3031 Amtranik

Amtranik

    Hordenführer

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Geschrieben 20 March 2017 - 09:50

Daryl Gregory - Afterparty

 

 

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Ein gelungener Science-Fiction Roman der etwas anderen Art. Hier gehts nicht um Raumschiffe oder Aliens, Technik oder Dystopie. Der Autor konzentriert sich in seiner Geschichte die in einer nicht genau datierten näheren Zukunft spielt ganz auf seine Figuren und ein Gimmick das den zentralen Plot seines Romanes bestimmt. Drogen die per Drucker hergestellt werden können und so gefährlich sind das Sie zu nicht heilbarer schizophrenie führen. Dabei gelingt es dem Autor wirklich hervorragend die Protagonistin und Ihr imginäres "Atler Ego" in Szene zu setzten. Eingebettet in eine clevere Kriminalgeschichte trägt diese Idee meiner Meinung nach sehr gut und läßt Afterparty zu einem innovativen, kurzweiligen sehr empfehlenswerten SF-Roman werden.


Bearbeitet von Amtranik, 21 March 2017 - 12:14.


#3032 derbenutzer

derbenutzer

    Phagonaut

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Geschrieben 20 March 2017 - 19:48

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Leigh Brackett – Der Weg nach Sinharat (The Secret of Sinharat), Pabel-Moewig Verlag Kg Rastatt, 1977

 

Übersetzung durch Hubert und Lore Strassl

 

Ein Roman, den ich gewissermaßen als Kontrastprogramm für zwischendurch zu K. S. Robinson (siehe oben) lese. Eric John Stark im Sonnensystem, wie es früher einmal war. Mehr braucht nicht gesagt zu werden ... :)


Ich und mein SUB

 

Austriae Est Imperare Orbi Universo

  


#3033 Armin

Armin

    Entheetonaut

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Geschrieben 21 March 2017 - 08:12

Gelesen:

Karen Joy Fowler/John Joseph Adams (ed.) - The Best American Science Fiction and Fantasy 2016 (Mariner Books, 2016)

 

Eingeschoben:

Edward Bryant – Armageddon in der Pause (Armageddon between Sets, 1984)

aus: Ronald M. Hahn (Hrsg.): Sphärenklänge (Die besten Stories aus The Magazine of Fantasy and Science Fiction 75, Heyne, 1987)

 

In Arbeit:

Connie Willis - Crosstalk (Gollancz, 2016)

Jonathan Strahan - Drowned Worlds (Solaris, 2016)

 

Begonnen:

Leigh Brackett - Wächter am Todestor (Pabel, 1977) [People of the Talisman, 1964)

 

 

Robert Charles Wilson - Kontrolle

 

Als großer Fan von Robert Charles Wilson habe ich diesen Roman sehr gerne gelesen und er hat mir auch gut gefallen. Das es aber nicht unbedingt ein Meisterwerk der neueren SF ist stellt mein DSFP Komiteekollege Ender in seiner wie ich finde sehr gelungenen Rezension gut heraus. https://www.sf-lit.d...chiv/kontrolle/

 

Das Buch hat übrigens einen eigenen Thread.

 

 

Leigh Brackett – Der Weg nach Sinharat (The Secret of Sinharat), Pabel-Moewig Verlag Kg Rastatt, 1977

 

 

Mehr dazu auch im Brackett-Thread.



#3034 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia glamourosa

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Geschrieben 21 March 2017 - 16:15

Momentan gönne ich mir ein Wieder-Lesen mit einem meiner Lieblingsbücher: Matt Ruff: Ich und die anderen   

 

https://www.amazon.d...und die anderen

 

 

So ganz topic ist das ja nicht, doch eines kann mensch vom Autor stets sagen: immer große Klasse und immer neben der Spur  (will heißen: nicht ganz d´accord mit der Realität)


Auf eigene Art zu denken, ist nicht selbstsüchtig. Wer nicht auf eigene Art denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)

 

jottfuchs.de

 

S. 633: ... "Wir sind brüchige Individuen, die in einer brüchigen Welt eine brüchige Verbindung eingehen.

... Nichts ist heiler, als ein gebrochenes Herz.

... Neugierige Katzen fressen auch Matzen.

Miausel tow."

(Jonathan Safran Foer: Hier bin ich)


#3035 Dyrnberg

Dyrnberg

    Ufonaut

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Geschrieben 21 March 2017 - 20:02

Ich lese zurzeit auch keine SciFi, dafür:

 

TC Boyle - Grün ist die Hoffnung

Was Boyle einfach kann: Dialoge und Vergleiche. Der Mann hat etwas, was wenige haben: Humor. In schriftlicher Form. Ohne Holzhammer. Ein wenig "The Big Lebowski" Feeling. Jahre vor The Big Lebowski.

 

Markus Heitz - Die Zwerge

Bin bei 2/3. Zurzeit hängt es etwas durch meinem Empfinden nach. Aber die ganze Atmosphäre ist natürlich wie ein "Heimkommen" nach Mittelerde. Das Buch funktioniert für mich gerade deswegen, weil es kaum Worldbuildung braucht, da die Welt jeder vor Augen hat, jeder kennt.



#3036 Wrong

Wrong

    Yoginaut

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Geschrieben 22 March 2017 - 08:31

Hallo Dyrnberg,

 

wollte dich schon längst `mal nach deinem Fazit fragen oder habe ich einen Beitrag von dir überlesen?

 

 

 

Ich lese gerade: NullK - Don DeLillo.

 

Mir gefällt bislang die Sprachlust des Autors. Das Setting ist großartig. Aber och ist mir nicht so ganz klar, was er vorhat, wohin die Geschichte will.

 

Ich kenne von dem Autor bisher nur  "7 Sekunden". Jetzt liebäugel ich mit der sicher bald erscheinenden Taschenbuchausgabe von "NullK".

 

Gruß Wrong


(Buch) gerade am lesen: Iain Banks - Bedenke Phlebas

 


#3037 Dyrnberg

Dyrnberg

    Ufonaut

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Geschrieben 22 March 2017 - 11:06

Ich wäre zumindest vorsichtig, mir etwas ähnliches wie "7 Sekunden" zu erwarten. Ich kenne den nicht, aber dort geht es um die JFK-Ermordung, richtig?

 

NullK hat ein Thema - Einfrieren nach dem Tod - hat aber keinerlei Thrillerelemente und keinen straffen Handlungsbogen. Das Setting ist spitze: Vater und Sohn, eine zerrüttete Beziehung, begegnen sich in einer unterirrdischen Anlage in einem Land jenseits der großen Aufmerksamkeiten, quasi mitten in der Wüste, und sind dort mit dem Leben und mit der Idee des Ewig-Lebens (durch Einfrieren und wieder Auftauen) konfrontiert. Recht viel mehr, wenn ich das so zuspitzen darf, passiert nicht. Das ist wunderbar geschrieben, wenn man diese Art von De Lillo mag, aber man muss es auch erstmal durchstehen. (Eine Passage schildert, wie sich eine Person fühlt, die eingefroren wird... da geht die Sache in einen stream of consciousness über.)



#3038 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia glamourosa

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Geschrieben 22 March 2017 - 17:32

@ Dyrnberg: TC Boyle scheint immer in Höchstform. Ich lese gerade von ihm "talk talk" - nicht topic, doch absolut empfehlenswert. Es geht um Identitätsdiebstahl und Taubstummen-Feeling.


Auf eigene Art zu denken, ist nicht selbstsüchtig. Wer nicht auf eigene Art denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde)

 

jottfuchs.de

 

S. 633: ... "Wir sind brüchige Individuen, die in einer brüchigen Welt eine brüchige Verbindung eingehen.

... Nichts ist heiler, als ein gebrochenes Herz.

... Neugierige Katzen fressen auch Matzen.

Miausel tow."

(Jonathan Safran Foer: Hier bin ich)


#3039 Arkron

Arkron

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Geschrieben 24 March 2017 - 19:55

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Kim Stanley Robinson  New York 2140

 

In neuesten Roman des Autors geht es um ein New York der nicht allzu fernen Zukunft, das durch die Folgen der Klimaveränderung teilweise überflutet ist. Gut, dieses Dinge lassen sich schon durch Titel bzw. Titelbild (ist doch gelungen, oder?) unschwer erraten. Die Thematik ist für Robinson nichts Neues, dennoch freue ich mich schon sehr, bald zu erfahren, was er diesmal daraus gemacht hat.

 

Bisher habe ich nur wenige Seiten angelesen und kann wenig sagen. Außer: beim Titel des ersten Teils des Romans ("Tyranny of Sunk Costs"; der Begriff stammt aus der Betriebswirtschaftslehre) musste ich (Fehlleistung meinerseits) an "versunkene Küsten" denken. Robinson hat das sicher absichtlich so formuliert ... ;)

Ich hab die Hardcover-Ausgabe heute bekommen - alleine das Cover ist großartig. Ich freu mich drauf, werde es aber noch einen Monat schieben.

 

Vorher steht der neue Scalzi ("Collapsing Empire") als Popcorn-SF an und Ian McDonalds "Luna:Wolf Moon". Ein paar Kurzgeschichten sind auch noch fällig, die vernasche ich dann zwischendurch (Strahans "Bridging Infinity" und Vandermeers "Big Book of SF" oder so ähnlich).



#3040 Tanner Mirabel

Tanner Mirabel

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Geschrieben Gestern, 16:09

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Tad Williams - Meer des silbernen Lichts

 

 

Beim vierten Band der Otherland-Reihe, der zugleich auch den Abschluss der Saga bildet, hat Tad Williams mit 1200 Seiten nochmal etwas draufgepackt im Vergleich zu den ersten drei Büchern. Und so empfand ich die erste Hälfte des Bands als etwas zäh. Es wurde immer wieder darauf hingewiesen wie aussichtslos die Situation ist, ohne dass die Handlung so Recht vom Fleck kam. In der zweiten Hälfte zog das Tempo aber dann wieder an und die Spannung stieg. Beim Schluss hat sich Williams dann auch die Mühe gemacht, wirklich alle Fäden zu einem Abschluss zu bringen. Das hat mir gut gefallen. Überhaupt hatte mir die ganze Reihe unter dem Strich sehr gut gefallen. Und sie bekommt mit diesem Buch auch einen würdigen Abschluss.


Bearbeitet von Tanner Mirabel, Gestern, 16:10.

Mein persönliches Buchhighlight 2016: Andreas Eschbach - Das Jesus-Video

  • (Buch) gerade am lesen:Jennifer Foehner Wells - Die Frequenz
  • (Buch) als nächstes geplant:Stephen Baxter / Alastair Reynolds - Die Medusa-Chroniken
  • • (Buch) Neuerwerbung: Alastair Reynolds - Duplikat




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