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Armin schreibt



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Gelesen im April

Geschrieben von Armin , in Buch 08 May 2019 · 59 Aufrufe

Alastair Reynolds – Permafrost (Tor.com, 2019)
Zur Abwechslung mal kein Ziegelstein von Alastair Reynolds, sondern was Handlicheres, eine Novelle, die allerdings gut noch ein paar Seiten mehr vertragen hätte. Inhaltlich geht es um zeitreisende Wissenschaftler, die in der Vergangenheit (ihrer Vergangenheit, unserer Zukunft) eine Klimakatastrophe verhindern möchten. Liest sich gut, wenn man nicht zu lange über die (Zeitreise-typischen) Logikfallen nachdenkt.

Veronika Bicker/Stefan Cernohuby/Alessandra Reß: D9E – Der Loganische Krieg – Sammelband 2: Episoden 4-6 (Wurdack, 2018)
Zunächst einmal habe ich mich gefreut, nach längerer Zeit mal wieder etwas von Veronika Bicker zu lesen. Ist „Tabula rasa“ (mit ihrer Story „Regenmacher“) wirklich schon 13 Jahre her? Du meine Güte … Nicht nur Veronika Bicker (ihr vierter Teil der D9E-Ablegergeschichte um den „Loganischen Krieg“ trägt den Titel „Falsches Spiel“), sondern auch Stefan Cernohuby („Blutige Monde“) und Alessandra Reß („Eine Ahnung von Freiheit“) treiben den Konflikt zwischen Loganern und den einst von ihnen gezüchteten Kreaturen flott und für den Leser unterhaltsam voran. Jetzt sind das auch nicht mehr nur Einzelgeschichten wie im ersten Band, es gibt mehr und mehr verbindende Elemente und Figuren, der rote Faden wird sichtbar – das weckt die Vorfreude auf das finale Buch. Das liegt glücklicherweise schon hier und ist demnächst an der Reihe.

Charles Sheffield – Gezeitensturm (Bastei-Lübbe, 2007)
Im Original als „Summertide“ schon 1990 erschienen, wurde der Auftaktband von Charles Sheffields (1935-2002) fünfteiligem „Heritage“-Zyklus auf Deutsch erst nach seinem Tod veröffentlicht. Der Hard-SF-Weltenentwurf mit teils planetengroßen Relikten einer längst untergegangenen außerirdischen Zivilisation ist klasse, Sheffield kann und will da seinen wissenschaftlichen Hintergrund als Mathematiker und Physiker nicht verleugnen. Seine Figuren wirken nicht immer ähnlich ausgefeilt, trotzdem ist der Roman unterm Strich eine spannende Angelegenheit und macht Lust, mit „Die Reliktjäger“ bald den nächsten Teil folgen zu lassen.

Andreas Brandhorst – Ewiges Leben (Piper, 2018)
Vor Kurzem habe ich in meinem Kommentar zu „Die Tiefe der Zeit“ noch erwähnt, dass ich mit Andreas Brandhorsts Thrillern (konkret mit „Erwachen“ in diesem Fall) nicht so recht warm werde. Prompt widerlegt mich der Autor, was mich dann doch ehrlich freut. „Ewiges Leben“ hat mir deutlich besser gefallen als „Erwachen“, sprachlich und inhaltlich. Die Figuren wirken lebendiger und „echter“, die Handlung spannender – ein Roman, der mich ausgesprochen positiv überrascht hat. Gerne mehr davon.

Dirk van den Boom – Canopus – Der Kalte Krieg 1 (Atlantis, 2018)
Auftakt zu einem Dreiteiler, bei dem ich mich nicht gedulden konnte, bis zum Erscheinen des dritten Bands zu warten. Vermutlich werde ich das bereuen, denn angesichts der Vielzahl an Figuren werde ich mich vermutlich schwer tun, den Überblick zu behalten, wenn der Abschlussroman nächstes Jahr (?) erscheint. Denn: Teil zwei werde ich definitiv nicht so lange liegen lassen, dafür ist „Canopus“ zu spannend gewesen und es wird am Ende auch vieles schön zusammengeführt, sodass ich einfach weiterlesen muss ...

Andreas Eschbach – Perry Rhodan – Das größte Abenteuer (Fischer Tor, 2019)
Noch ein Buch, das mir richtig Spaß gemacht hat. Nicht, weil es furchtbar innovativ wäre, das ist es nicht. Sondern weil Andreas Eschbach das einfach gut gemacht hat. Er verknüpft Teile der realen neueren amerikanischen Geschichte, vor allem aber der Raumfahrtgeschichte mit dem fiktiven Leben Perry Rhodans – und es ist dann doch irgendwie überraschend, wie wenig er die Wahrheit manipulieren muss, um sie der 1961 (acht Jahre vor Apollo 11, zehn vor der Stardust) von K.H. Scheer und Clark Darlton ersonnenen Serienhandlung anzupassen. Zwar kein mega-spannender Roman, aber definitiv auch kein trockenes Geschichtsbuch: wie gesagt, richtig gut gemacht, schön geschrieben, gut zu lesen. Am Ende weckt das tatsächlich Lust, die frühe Geschichte der „Dritten Macht“ noch mal in den Originalen von Scheer, Darlton, Mahr & Co. nachzulesen.

H.J. Alpers – Kopernikus 2 (Moewig, 1981)
Grundsätzlich gilt: Ich liebe diese alten Anthologien aus den siebziger und achtziger Jahren und entdecke darin immer wieder viele, viele lesenswerte Storys und Erzählungen. Im konkreten Fall entpuppt sich „Kopernikus 2“ (die Reihe hat es zwischen 1980 und 1986 auf 15 Bände gebracht, die ich längst nicht alle gelesen habe) allerdings als eher unterdurchschnittliche Sammlung. Höhepunkt ist „Die Expedition der Nachtfee“ (Nightflyers) von George R.R. Martin in der kürzeren Fassung von 1980. Vor Ewigkeiten mal auf Englisch, jetzt erstmals auf Deutsch macht die Kurznovelle Lust, auch die längere Version mal noch nachzuziehen. Schade, dass die TV-Version (SyFy, 2019) der Story nicht annähernd das Wasser reichen kann – die Zutaten sind da, man hätte sie vernünftig zusammenrühren müssen, vielleicht auch nicht in zehn, sondern eher nur in vier oder fünf Folgen. „Nightflyers“ reißt diese Anthologie also heraus, daneben sind auch „Die Gebote des Hagakure“ (Time and Hagakure) von Steven Utley und „Die Brille des Jorge Luis Borges“ (The Spectacles of Jorge Luis Borges) von Arthur Jean Cox gut zu lesen. Der Rest schwankt zwischen albern – „Der Mann, der nicht fernsehen durfte“ (Invisible Stripes) von Ron Goulart – schwerfällig – „Drachenzähne“ (Dragon's Teeth) von Karl Hansen – und dämlich – „Dickschädel“ (Stubborn) von Stephen Goldin. Völlig aus der Zeit gefallen kommt dann ein Interview daher, dass Darrell Schweitzer mit Clifford D. Simak (1904-1988) geführt hat. Der wusste es damals natürlich nicht besser, sinniert aber unter anderem darüber, dass es heutzutage (also 1980, als das Interview für die Februar-Ausgabe von Amazing geführt wurde) „keine zwei großen Religionen“ mehr gebe, „die sich gegenseitig zerfleischen“ und dass wir „mittlerweile vielleicht den Mitgliedern unserer eigenen Rasse gegenüber etwas zivilisierter geworden“ seien. Tja … Der Grund dafür, so Mr. Simak, „liegt im Zeitalter hochentwickelter Technologien“. Hm … Was er und der Interviewer dann zum Thema SF-Filme loslassen („Star Wars“!) ist aus heutiger Sicht geradezu köstlich.

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Fighting with my Family

Geschrieben von Armin , in Film 05 May 2019 · 71 Aufrufe

Saraya-Jade Bevis ist Wrestling-Fans unter ihren Ringnamen „Britani Knight“ und später „Paige“ bekannt. Die wahre Geschichte der aus dem englischen Norwich stammenden Bevis, die erst in Europa aktiv war, dann vom amerikanischen Unternehmen World Wrestling Entertainment (WWE) entdeckt wurde und dort große Erfolge feierte, kommt jetzt als „Fighting with my Family“ auf die Kinoleinwand. Unter der Regie von Stephen Merchant ist ein weitgehend unterhaltsamer Sportfilm entstanden, der anders als Rocky und Co. vor allem außerhalb des Rings zu überzeugen weiß. Hauptgrund dafür ist die titelgebende Familie, die alles andere als gewöhnlich, sondern reichlich schräg daherkommt.

Vater Ricky Knight (Nick Frost), genannt Rowdy, ist ein ehemaliger Ganove mit Knastvergangenheit und Irokesenschnitt, der sich dem Wrestling verschrieben hat. Ehefrau Julia (Lena Headey) und die Kinder Zak (Jack Lowden) und Saraya (Florence Pugh) teilen diese Leidenschaft, auch wenn der ganz große Rubel bei ihren Auftritten in der Provinz und in der bescheidenen eigenen Wrestling-Halle nicht rollt. Wie ein Donnerschlag kommt dann für Saraya und Zak das Angebot, an der Sichtung für die WWE in London teilzunehmen. Dort sind sie schon von der Begegnung mit Dwayne „The Rock“ Johnson (der sich selbst spielt) ziemlich überwältigt. Dass dann allerdings Saraya, die sich jetzt „Paige“ nennt, von Trainer Hutch Morgan (Vince Vaughn) die Einladung zum WWE-Camp in Orlando erhält, während Zak durchs Raster fällt, sorgt für familiären Unfrieden. Ohnehin wird es für Paige, die mit ihrem düsteren Look perfekt ins englische Arbeitermilieu passt, in ungewohnter Umgebung im sonnigen Florida zwischen ehemaligen Models und Cheerleadern alles andere als einfach.

Der Film lebt von seinen skurrilen Figuren, die vor allem Nick Frost (der langjährige Sidekick von Simon Pegg in Filmen von „Shaun of the Dead“ bis „Paul – Ein Alien auf der Flucht“) und Lena Headey (Königin Cersei in „Game of Thrones“) zahlreiche dankbare Szenen bescheren. Auch der Humor kommt keineswegs zu kurz. Die eigentliche Handlung ist dann nicht gar so prickelnd, weil sie vergleichsweise stereotyp den üblichen Ablauf eines Sportfilms herunternudelt, ohne dabei wirklich zu überraschen. Um zudem im Geschehen im Ring echte Dramatik erspähen zu können, muss man vermutlich Wrestling-Fan oder zumindest Sympathisant sein – sonst wirkt das doch eher drollig als spannend. Trotzdem: kein schlechter Film.

Weitere Filme mit Nick Frost:
The Huntsman & the Ice Queen (2016)
The World's End (2013)
Paul - Ein Alien auf der Flucht (2011)
Radio Rock Revolution (2009)
Hot Fuzz (2007)

Filme mit Lena Headey:
Dredd (2012)
Der Rote Baron (2008)
300 (2007)


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Avengers: Endgame

Geschrieben von Armin , in Film 27 April 2019 · 153 Aufrufe

Es ist eine lange Reise gewesen, die mit „Avengers: Endgame“ zu Ende geht. 2008 kam mit „Iron Man“ der erste Film des „Marvel Cinematic Universe“ (MCU) in die Kinos, satte elf Jahre und 21 Filme später bekommt die „Infinity Saga“ ihren wahrlich krönenden Abschluss. Das Regie-Duo Anthony und Joe Russo meistert wie schon im Vorgänger („Avengers: Infinity War“, 2018) die extrem schwierige Aufgabe, eine ganze Heerschar an Superhelden im Film unterzubringen, trotzdem vergleichsweise stringent eine spannende, unterhaltsame Geschichte zu erzählen, zahllose Handlungsfäden aus früheren Streifen zu verknüpfen und den Fans ein Wiedersehen mit vielen, vielen beliebten Figuren zu ermöglichen. Das mag Neulinge, so sie sich überhaupt in den Film trauen, verwirren, für alle anderen ist es ein Fest.

Jedes Wort zur Story des neuen Films wäre eins zu viel und würde dem Zuschauer nur den Spaß rauben. Deshalb sei an dieser Stelle lediglich an die Ausgangslage erinnert: Thanos (Josh Brolin) hat alle sechs Infinity-Steine in seinen Besitz gebracht und mit einem Fingerschnippen die Hälfte der Lebewesen im ganzen Universum ausgelöscht, darunter auch viele Helden aus den Reihen der Avengers oder ihre Angehörigen. Das verarbeiten die Überlebenden wie Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.), Steven Rogers/Captain America (Chris Evans), Thor (Chris Hemsworth), Natasha Romanoff/Black Widow (Scarlett Johansson) oder Bruce Banner/Hulk (Mark Ruffalo) ganz unterschiedlich, vom völligen Rückzug in ein neues Leben bis hin zu ungeachtet der aussichtslosen Lage kämpferischem Trotz. Und dann sind da ja noch Carol Danvers/Captain Marvel (Brie Larson), die vom zu Staub zerfallenden Nick Fury (Samuel L. Jackson) zu Hilfe gerufen wurde, und der vermeintlich im subatomaren Raum verschwundene Scott Lang/Ant-Man (Paul Rudd).

Der Film transportiert gerade zu Beginn eine Fülle von Stimmungen. Da ist die Trauer um die Verstorbenen, die sehr intensiv in einer Szene mit Clint Barton/Hawkeye (Jeremy Renner) anschaulich gemacht wird. Da sind trotz allem aber auch grandiose komische Momente – Stichwort Thor, mehr wird nicht verraten. Auf die ganz große Action muss der Zuschauer dagegen zwei Stunden lang warten, erst dann kommt die finale Schlacht auf die Leinwand. Das macht aber überhaupt nichts, denn „Avengers: Endgame“ ist auch vorher keine Sekunde langweilig. Dank einer Fülle von Schauplätzen und vielen Puzzlestücken, die sich wie von selbst zum großen Ganzen zusammensetzen. Das ist einfach nur klasse gemacht.

In einer Welt, in der sich nicht vieles (um nicht zu sagen: alles) ums Geld dreht, wäre das eigentlich der perfekte Zeitpunkt um die Filmreihe zu beenden. Das wird natürlich nicht passieren, zumal die Welt der Marvel-Comics sicher noch viele erzählenswerte Geschichten bereithält. Genauso sicher ist aber: Besser wird’s garantiert nicht mehr.

Das MCU hier im Blog:
Captain Marvel (2019)
Ant-Man and the Wasp (2018)
Avengers: Infinity War (2018)
Black Panther (2018)
Thor - Tag der Entscheidung (2017)
Spider-Man: Homecoming (2017)
Guardians of the Galaxy Vol.2 (2017)
Doctor Strange (2016)
The First Avenger - Civil War (2016)
Ant-Man (2015)
Avengers: Age of Ultron (2015)
Guardians of the Galaxy (2014)
The Return of the First Avenger (2014)
Thor - The Dark Kingdom (2013)
Iron Man 3 (2013)
The Avengers (2012)
Captain America - The First Avenger (2011)
Thor (2011)
Iron Man 2 (2010)
Iron Man (2008)

Nach wie vor keine Ahnung, wo meine Kritik zu Der unglaubliche Hulk (2008) abgeblieben ist ...


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Musik 2019 (Stand 20.4.)

Geschrieben von Armin , in Musik 20 April 2019 · 125 Aufrufe

(Vorheriger Eintrag zum Thema)

Erschienen:
  • Magnum – Live at the Symphony Hall (2CD, 18.1.)
  • Magnum – Live at the Symphony Hall (3LP, 18.1.)
  • Anubis – Lights of Change – Live in Europe 2018 (2CD, 18.1.)
  • In Continuum – Acceleration Theory (CD, 18.1.)
  • The Neal Morse Band – The Great Adventure (2CD, 25.1.)
  • Steve Hackett – At the Edge of Light (CD/DVD, 25.1.)
  • PFM – Celebration – Live in Nottingham 1976 (2CD, 25.1.)
  • Phil Collins – Serious Hits live (Remaster, CD, 1.2.)*
  • Phil Collins – A Hot Night in Paris (Remaster, CD, 1.2.)
  • Peter Hammill with the K Group – The K Box (4CD, 8.2.)*
  • Tobias Sammet's Avantasia – Moonglow (CD, 14.2.)
  • Dream Theater – Distance over Time (CD, 22.2.)
  • Jadis – Medium Rare 2 (CD, 22.2.)
  • O.R.k. – Ramagehead (CD, 22.2.)
  • John Mayall – Nobody told me (CD, 22.2.)
  • Gary Clark Jr. – This Land (CD, 22.2.)
  • Marco Sfogli – Homeland (CD, 22.2.)*
  • The Dave Foster Band – Nocebo (CD, 23.2.)*
  • Queensryche – The Verdict (2CD, 1.3.)
  • Tim Bowness – Flowers at the Scene (CD, 1.3.)
  • Reese Wynans and Friends – Sweet Release (CD, 1.3.)
  • Celeste – Il Risveglio del Principe (CD, 1.3.)*
  • Caravela Escarlate – Caravela Escarlate (CD, 7.3.)
  • Whitesnake – Slide it in (Ultimate Edition, 6CD/1DVD, 8.3.)
  • U.K. – Night after Night: Extended (Remaster, 2CD, 8.3.)*
  • Foreigner – Live at the Rainbow '78 (CD/Blu-ray, 15.3.)
  • RPWL – Tales from outer Space (CD, 22.3.)
  • The Mute Gods – Atheists and Believers (CD, 22.3.)
  • Peter Hammill – Not Yet Not Now (8CD, 29.3.)
  • Hans Lundin – The Solo Years 1982-1989 (6CD, 29.3.)
  • Arena – Double Vision (2LP, 29.3.)*
  • Jon Anderson – 1000 Hands (CD, 31.3.)*
  • Peter Gabriel – Rated PG (Record Store Day, LP, 13.4.)
  • Emerson, Lake & Palmer – Live at Pocono International Railway, USA, 8th July 1972 (Record Store Day, 2LP, 13.4.)
  • Beth Hart – Front and Center – Live from New York (Record Store Day, 2LP, 13.4.)*
  • Jordan Rudess – Wired for Madness (CD, 19.4.)*
  • Snowy White – The Situation (CD, 19.4.)*
* (noch) nicht gekauft

Noch nicht erschienen:
  • Van der Graaf Generator – The Aerosol Grey Machine 50th Anniversary Edition Deluxe Boxset (2CD/1LP/1Single, 26.4.)
  • Lonely Robot – Under Stars (CD, 26.4.)
  • King Crimson – Live in Newcastle, December 8, 1972 (CD, 26.4.)
  • Arena – Re-Visited Live Box Set (2CD/Blu-ray/DVD, 26.4.)
  • Bjorn Riis – A Storm is coming (CD, 3.5.)
  • Isildurs Bane/Peter Hammill – In Amazonia (CD, 10.5.)
  • Banco del Mutuo Soccorso – Transsiberiana (CD, 10.5.)
  • Whitesnake – Flesh & Blood (CD/DVD, 10.5.)
  • Sammy Hagar & The Circle – Space Between (CD, 10.5.)
  • Big Big Train – Grand Tour (CD, 17.5.)
  • King Crimson – The ReconstruKction of Light 40th Anniversary Remaster Edition (CD/DVD, 31.5.)
  • King Crimson – The Power to Believe 40th Anniversary Remaster Edition (CD/DVD, 31.5.)
  • Kenny Wayne Shepherd – The Traveler (CD, 31.5.)
  • Neal Morse – Jesus Christ: The Exorcist (2CD, 14.6.)
  • Pattern-Seeking Animals – Pattern-Seeking Animals (CD, 5.7.)
  • Nad Sylvan – The Regal Bastard (CD, 5.7.)
  • Chandelier – Timecode (Remaster, 2CD, ?)
  • Adrian Belew – Pop-Sided (CD, ?)
  • Fish – Vigil in a Wilderness of Mirrors (Remaster, 3CD,Oktober Sommer)
  • Fish – Internal Exile (Remaster, 3CD,Oktober Sommer)
  • Flying Colors – ? (Sommer/Herbst)
  • IQ – ? (CD, September)
  • Fish – Weltschmerz (2CD, September)
  • Sons of Apollo – ? (Live, ?)
... und sicher noch einiges mehr …


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Hellboy – Call of Darkness

Geschrieben von Armin , in Film 16 April 2019 · 139 Aufrufe

Wer die beiden „Hellboy“-Filme von Guillermo del Toro (für „Shape of Water“ 2018 mit dem Oscar ausgezeichnet) aus den Jahren 2004 und 2008 kennt, sei gewarnt: „Hellboy – Call of Darkness“ hat damit außer der titelgebenden Figur nichts, aber auch gar nichts zu tun. Neuer Regisseur (Neil Marshall), neuer Hauptdarsteller (David Harbour), dazu mehr Trash, Gewalt und Blut, weniger Charme und Humor – unvorbereitet fühlt man sich trotz der Beteiligung von Comic-Schöpfer Mike Mignola am Drehbuch buchstäblich im falschen Film.

Zu Beginn geht es weit in der Historie zurück: Kein Geringerer als König Artus hat einst die Blutkönigin Nimue (Milla Jovovich) besiegt. 1500 Jahre später will sie Rache nehmen und gleich die ganze Welt zerstören. Das soll ausgerechnet Hellboy (David Harbour) verhindern, ein Halbdämon, der für das Gute kämpft, wenn auch meist übel gelaunt. Sein Adop-tivvater Trevor Bruttenholm (Ian McShane) ist zugleich Gründer der „Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen“. Neben der mit allerlei magischen Fähigkeiten gesegneten Alice Monaghan (Sasha Lane) stellt er seinem Sohnemann auch den knallharten Kämpfer Ben Daimio (Daniel Dae Kim) an die Seite. Gemeinsam wollen sie es mit Nimue und den von ihr entfesselten gar gruseligen Gestalten aufnehmen.

Dass Hellboys Vorgeschichte nur in kurzen Rückblenden statt mit langatmigen Ausführungen wie in vielen anderen Superhelden-Filmen geschildert wird, ist noch das Beste an diesem Reboot. Alles andere geht leider mächtig in die Hose: David Harbour funktioniert als knurriger, aber herzensguter Kleinstadt-Sheriff in „Stranger Things“, kann aber dem ersten „Hellboy“ Ron Perlman in dieser Rolle nicht einmal im Ansatz das Wasser reichen. Das gilt rein äußerlich wie auch für die vom Drehbuch verordneten trockenen Einzeiler, die gefühlt kein einziges Mal zünden wollen. Milla Jovovichs Blutkönigin bleibt ebenfalls sehr blass. Spezialeffekte gibt es zwar an jeder Ecke, ein wirklich großes Budget scheint dafür aber nicht zur Verfügung gestanden haben. So hätte zum Beispiel Hellboys Kampf gegen drei Riesen optisch durchaus eine große Nummer werden können, wirkt aber leider wie direkt aus einem Computerspiel vom Wühltisch. Das gilt für viele weitere Szenen, wenn sie nicht gleich so düster gefilmt sind, dass ohnehin kaum etwas zu erkennen ist. „Hellboy – Call of Darkness“ sieht billig aus, hat eine langweilige Handlung und versucht sich mit allerlei Schockelementen mühevoll über die Ziellinie zu retten. Insgesamt ist das schlicht ungenügend.

Besser:
Hellboy - Die Goldene Armee (2008)


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Shazam

Geschrieben von Armin , in Film 08 April 2019 · 156 Aufrufe

Vier Wochen nach „Captain Marvel“ (Marvel Comics) kommt „Shazam“ (DC) in die Kinos. Das ist insofern bemerkenswert, als dieser Shazam seine ersten Abenteuer ab 1940 für den Verlag Fawcett unter dem Namen Captain Marvel erlebte. Die Rechte an der Figur landeten später bei DC, den Namen ließ jedoch Konkurrent Marvel für einen eigenen Helden (heute eine Heldin) rechtlich schützen, DC darf ihn zwar noch in den Comics, aber nicht mehr auf Titelseiten oder zu Werbezwecken verwenden. Also: Shazam. Ein schönes Kuddelmuddel.

Viel entspannter kommt der Film daher, in dem der 14-jährige Billy Batson (Asher Angel) gerade mal wieder seiner Pflegefamilie davongelaufen ist, um seine leibliche Mutter zu suchen. Er landet nicht nur bei einer neuen Familie, sondern wird auch vom alten Zauberer Shazam (Djimon Hounsou) als Nachfolger auserkoren. Wenn Billy das Wort „Shazam“ ausspricht, verwandelt er sich in einen erwachsenen Superhelden (Zachary Levi) mit erstaunlichen Fähigkeiten. Kräfte, die auch Dr. Thaddeus Sivana (Mark Strong) haben will. Der trägt bereits die sieben Todsünden in sich und macht Jagd auf Billy und seine neuen Geschwister.

„Shazam“ ist unter der Regie von David F. Sandberg ein erfreulich leichtfüßiger Superhelden-Film aus dem DC-Universum geworden. Die echten Probleme überlässt man gerne Batman & Co., hier geht es vor allem um den Riesenspaß beim Ausprobieren der neu erworbenen, übermenschlichen Fähigkeiten, um Freundschaft und ganz nebenbei halt auch noch um den Kampf gegen einen Superschurken – irgendwo schon dramatisch, aber auch mit einem Augenzwinkern. Das ist dann am Ende zwar kein Meisterwerk der Filmgeschichte, aber sehr sympathisch, absolut familienkompatibel und richtig unterhaltsam.

Das sogenannte DCEU:
Aquaman (2018)
Justice League (2017)
Wonder Woman (2017)
Suicide Squad (2016)
Batman v Superman: Dawn of Justice (2016)
Man of Steel (2013)

Und davor:
The Dark Knight Rises (2012)
Green Lantern (2011)
The Dark Knight (2008)


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Random Gunn und der Griff nach der Weltherrschaft (Feedback/RNZ)

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen, Buch 07 April 2019 · 149 Aufrufe

Mit ein bisschen Verspätung möchte ich die Trilogie der Einträge zum jüngst in der Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlichten Artikel über unsere neue SF-Anthologie "Elvis hat das Gebäude verlassen" perfekt machen. Nach Elvis in der RNZ und Elvis bei RNZ online muss ich noch ein bisschen mein Ego pflegen und vermelden, was der Kollege denn über meine eigene Story "Random Gunn und der Griff nach der Weltherrschaft" geschrieben hat. Nämlich:

Rößler selbst steuert die lustigste und schrägste Geschichte bei, in der er den Zeitparadoxon-Stier bei den Hörnern packt: In „Random Gunn und der Griff nach der Weltherrschaft“ geht ein hartgesottener Detektiv auf Zeitreise, um einen vermissten Wissenschaftler zu finden. Dabei gerät er zwischen die Fronten des Kalten Kriegs, muss einen Sieg der bösen Russen im Wettrüsten verhindern und einer schönen Frau helfen. Die Raubkopie eines Elvis-Hits, in eine Röntgenaufnahme geschnitten („Knochenplatten“ gab es in Russland wirklich) stellt einen wichtigen Hinweis dar. Schlag auf Schlag kommen die überraschenden Wendungen, darunter, wie sich Random Gunn aus der Klemme befreit. Nicht nur der geniale Name des Detektivs, auch markige Sprüche, unter anderem von Philip Marlowe, aber auch aus Filmen wie „Blues Brothers“ und „Machete“, machen die Geschichte enorm unterhaltsam – und sorgen dafür, dass der Ton genau zur rasanten, aus Versatzstücken und originellen Ideen zusammengeflickten Handlung passt.


Hier geht's direkt zum Artikel:
https://www.rnz.de/n...rid,430354.html

Mehr zum Buch


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Friedhof der Kuscheltiere

Geschrieben von Armin , in Film 06 April 2019 · 156 Aufrufe

Der Roman „Friedhof der Kuscheltiere“, 1985 veröffentlicht, gilt bis heute als das erfolgreichste Buch von Horror-König Stephen King. Die erste Verfilmung aus dem Jahr 1989 lockte zwar damals eine Menge Menschen ins Kino, konnte mit der literarischen Vorlage aber bei Weitem nicht mithalten. Hauptgrund, neben eher schwachen Darstellern, die sich schwertun, die Dramatik zu vermitteln, ist die fehlende dichte Atmosphäre, die das Buch zu etwas Besonderem macht: das Düstere, die Verzweiflung – beides fehlt dem 1989er Film. Ein neuer Versuch kann also nicht schaden. Und tatsächlich macht das im Genre bewährte Regie-Duo Kevin Kölsch und Dennis Widmyer eine Menge besser als Vorgängerin Mary Lambert. Leider aber nicht alles.

Weil Louis Creed (Jason Clarke) nicht mehr in der stressigen Notaufnahme in Boston arbeiten will, nimmt er einen Job als Collegearzt in der Kleinstadt Ludlow in Maine an. Gemeinsam mit seiner Frau Rachel (Amy Seimetz) und den Kindern Ellie (Jeté Laurence) und Gage (Hugo und Lucas Lavoie) bezieht er ein Haus, zu dem auch ein riesiges Waldstück gehört. Nachbar Jud Crandall (John Lithgow) klärt sie über den darin liegenden „Pet Sematary“ auf: Dorthin bringen die hiesigen Kinder ihre verstorbenen Haustiere. Als Ellies Kater Winston Churchill von einem der tagein, tagaus vorbeirauschenden Tanklaster überfahren wird, offenbart Jud Louis ein viel größeres Geheimnis: einen alten Indianerfriedhof, aus dessen verfluchter Erde alles lebendig zurückkehrt, wenn auch unangenehm verändert. Dort wird nicht nur Kater Church begraben.

Die Macher wandeln inhaltlich lange auf den Pfaden des 1989er Films, zeigen aber gleichzeitig von Anfang an unmissverständlich, dass es sich hier um einen Horrorstreifen und nicht um einen Kindergeburtstag handelt. Das ist atmosphärisch gut gemacht, auch die Darsteller spielen in einer deutlich höheren Liga und vermitteln glaubhaft, was ihnen an Schlimmem widerfährt. So weit, so gut. Doch im letzten Drittel macht der Film einen doppelten Schwenk, der nicht nur weg vom Vorgänger, sondern auch von der Romanvorlage führt. Das ist, ohne zu viel zu verraten, bei der ersten Änderung keinesfalls eine schlechte Idee. Ob aber auch der abschließende Twist gelungen ist, darüber lässt sich trefflich streiten – letztlich kommt das Finale zwar ziemlich überraschend, dafür aber jetzt auch weit weniger emotional daher, als das im Buch der Fall ist. Und trotzdem ist der neue „Friedhof der Kuscheltiere“ ein ordentlicher Horrorfilm geworden, bei dem man sich gruseln darf.


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Gelesen im März

Geschrieben von Armin , in Buch 02 April 2019 · 219 Aufrufe

(einige Anmerkungen zu den Büchern muss ich noch verfassen, das wird in den nächsten Tagen nachgeholt ...
Update: Es fehlt nur noch ein Kommentar)

George R.R. Martin – Wit and Wisdom of Tyrion Lannister (Harper Collins, 2013)
Meist amüsante, manchmal aber auch nicht ganz so zündende Zitate vom liebenswerten Schurken Tyrion Lannister, aus den diversen „Song of Ice and Fire“-Romanen zusammengetragen und passend von Jonty Clark illustriert. Nichts zum am Stück lesen, sondern zum immer mal wieder reinschauen. Nettes Büchlein im handlichen Format, für Fans.

Stefan Cernohuby/Alessandra Reß/Carmen Capiti – D9E – Der Loganische Krieg – Sammelband 1: Episoden 1-3 (Wurdack, 2018)
Flotter Auftakt der (ersten?) D9E-Ablegerserie, an allen drei Kurzromanen (Stefan Cernohuby – Der Aufstand der Betrogenen, Alessandra Reß – Die Netze von Nomoto, Carmen Capiti – Machtwechsel), die erst einzeln als E-Books, dann gesammelt in diesem Buch erschienen sind, gibt es wenig bis nichts zu meckern. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich angesichts einer auf lediglich neun Teile konzipierten Serie erwartet, dass die einzelnen Teile enger zusammenhängen. Dem ist aber nicht so, die Autoren verfolgen exakt dasselbe Konzept wie das in der Hauptserie der Fall ist, indem sie eigenständige Geschichten vor einem gemeinsamen Hintergrund schreiben und gleichzeitig doch irgendwie die Haupthandlung vorantreiben. Hat mich überrascht, hätte ich mir aber auch denken können …
Was mich stört, ist allerdings die prominente Verwendung des Worts „Episode“ als Synonym für „Folge“ - für mich ist eine „Episode“ im Deutschen immer noch ein (Zitat Duden) „flüchtiges Ereignis innerhalb eines größeren Geschehens; [eine] unbedeutende, belanglose Begebenheit“. Der Duden widerlegt mich aber auch gleich und führt unter Viertens auch das aus dem US-Serien-Englischen zu uns herübergeschwappte „einzelner Teil, einzelne Folge einer Fernsehserie o. Ä.“ nach. Also wohl irgendwo nur mein Problem.
Ich bin gespannt auf den zweiten Band, der schon bereitliegt und demnächst an der Reihe sein sollte, und auch der dritte wird ja wohl in nicht allzu ferner Zukunft kommen.

Michael K. Iwoleit/Michael Haitel (Hrsg.) - Nova 26 (p.machinery, 2018)

Dirk van den Boom – Urlaub auf Capri (Atlantis, 2018)
Keine Monat ohne … Das sagte ich ja schon. Dieses Mal ist aus Dirks Feder der dritte Band des Kaiserkrieger-Ablegers „Vigiles“ an der Reihe, wie die ersten beiden Bände wieder ein vergnüglich erzähltes Abenteuer. Ich hab‘s möglicherweise schon mal irgendwo geschrieben, vielleicht aber auch nur vor mich hin gedacht: Dirk kommt in meinen Augen mit deutschen Zeitenwanderern und Römern besser zurecht als mit Japanern und Mayas – der zweite Kaiserkrieger-Sechsteiler (kommt da mal der Abschlussband? Das muss schneller gehen …) wirkt auf mich nicht ganz so locker-flockig wie der erste und die Vigiles-Abenteuer. Das aber nur am Rande: Hier geht‘s um Ackermanns Urlaub, der ihn prompt zum nächsten Mordfall führt, das ist eine schöne Mischung aus dezenter Krimi-Spannung und amüsanten Betrachtungen des von den Zeitenwanderern beeinflussten römischen Alltags. Wieder einmal gelungen, ich kaufe auch den nächsten Band.

Wesley Chu – Zeitkurier (Heyne, 2017)
Bei der Lektüre musste ich an die Tao-Trilogie des Autors denken. Die hatte mit dem ersten Band einen tollen Start, dann einen sehr schwachen Mittelteil und hat schließlich im dritten Band doch noch die Kurve zu einem versöhnlichen Abschluss gekriegt. In „Zeitkurier“ (als „Time Salvager“ im Original 2015 erschienen) packt Wesley Chu diesen Ablauf in einen einzigen Roman: Nach starkem Beginn lässt die Geschichte ebenso stark nach, droht zwischendurch völlig zu versanden und schafft letztlich doch noch ein vernünftiges Ende. Schade: Ich würde mir wünschen, dass der Autor mal von vorne bis hinten auf einem Niveau (dem hohen Niveau, natürlich) durchschreibt.

Alan Dean Foster – Vorposten des Commonwealth (Moewig, 1982)
Im Original unter dem Titel „Bloodhype“ schon 1973 veröffentlicht, einer der wenigen (der einzige?) Homanx-Commonwealth-Romane, die auf Deutsch nicht bei Heyne, sondern in diesem Fall bei Moewig (als Band 3597 der SF-Reihe) veröffentlicht wurde. Sicher kein Klassiker wie „Auch keine Tränen aus Kristall“ oder „Das Tar-Aiym-Krang“, aber trotzdem eine unterhaltsame Lektüre und auf alle Fälle besser als die in den 2000er Jahren bei Bastei-Lübbe erschienenen Romane, die mich das Interesse am Homanx-Commonwealth-Zyklus verlieren ließen. Hier gibt‘s eine Menge prickelnder Zutaten – der Vorm als schwer greifbare Bedrohung, eine tödliche Droge und natürlich Pip und Flinx – und eine spannende Handlung. Nur sein Frauenbild würde Foster heute so nicht mehr durchs Lektorat bringen.

Olaf G. Hilscher/Michael K. Iwoleit (Hrsg.) Nova 25 (Amrun, 2018)
Lag eine Weile rum, aber ganz allgemein habe ich den letzten zwei, drei Jahren jede Menge Anthologien, Magazine und Storysammlungen gekauft und sauber im Regal ungelesener Bücher archiviert. Da steht auch noch einiges von Dozois (RIP), Strahan oder Clarke und anderen, das unbedingt mal gelesen werden muss … Highlights aus meiner Sicht: die Geschichten von C.M. Dyrnberg, Heidrun Jänchen und Horst Pukallus, mit kleineren Abstrichen Marcus Hammerschmitt. Für eine Bewertung der Illustrationen bin ich der falsche Ansprechpartner.

Gleich drei Vorworte, das ist natürlich speziell, aber ebenso natürlich der Situation geschuldet: Silberjubiläum (Redaktion), ein Herausgeber (Olaf Hilscher) hört auf, der Verleger (Jürgen Eglseer) verkündet, dass sich die Wege von Verlag und Magazin trennen. Hätte man sicher auch in einen Text packen können. Und wenn das Inhaltsverzeichnis vor den Vorworten stünde, würde ich‘s jetzt beim noch mal nachblättern leichter finden.

Dirk Alt: Die totale Obsoleszenz
Schöne Idee, aber leider schnarchlangweilig erzählt. Zwölf Seiten, inklusive Illustration, können sich auf diese Art und Weise gefüllt furchtbar lang dehnen. Solche Geschichten an den Anfang eines Buchs zu stellen, kann dann schon mal dazu führen, dass die Lust zum Weiterlesen eher gering ausgeprägt ist …

Gustavo Bondoni: Die zehnte Umlaufbahn
Sehr … hmm … poetisch. Gepackt hat mich‘s nicht. Oder, um beim Stichwort „Winter“ zu bleiben: hat mich kalt gelassen. Sorry.

C.M. Dyrnberg: Intervention
Na endlich, es geht los. Das wäre eine gute Geschichte zum Auftakt gewesen. Bitterböse und zum Schmunzeln, mit einer (wenigstens für den Ich-Erzähler) netten Überraschung zum Ende. Gelungen.

Marcus Hammerschmitt: Entkoppelt
Ich bin nicht der größte Fan von Marcus Hammerschmitt, aber hier habe ich wenig zu meckern. Keine spektakuläre, sondern eine eher ruhig erzählte Geschichte, die mich aber trotzdem von Anfang bis Ende gefesselt hat. Das liegt sicher am etwas skurrilen Setting, an den schwer zu durchschaubaren Figuren und am konsequenten Ende.

Heidrun Jänchen: Baum Baum Baum
Sehr schön, nach Längerem mal wieder was von Heidrun zu lesen. Sie ist ja fast noch fauler geworden als ich, was einfach nur schade ist. Das belegt auch diese clevere konstruierte, launig geschriebene Story. Bitte, bitte, Heidrun: mehr davon. Wenn das in der Biografie hinten erwähnte politische Engagement (das ja auch in die Geschichte geflossen ist) schuld an der fehlenden Produktivität sein sollte: Sind in Thüringen dieses Jahr auch Kommunalwahlen? Wenn ja: Jenaer, macht euer Kreuz an der richtigen Stelle ...

Tobias Reckermann: Der unbekannte Planet
Das Problem hier ist das Fehlen echter Figuren. Bis dann tatsächlich mal zu einer Person umgeschaltet wird, die nicht einmal einen Namen bekommt, ist das Interesse an der gar nicht schlechten Idee längst erloschen.

Hans Lammersen: Das Evangelium nach Erasmus
Ich mag Zeitreise-Geschichten, und auch wenn hier ziemlich brav biblische Stationen abgeklappert werden, habe ich die Story gerne gelesen – etwas mehr Überraschungseffekt hätte aber sicher nicht geschadet. Wie es gelungen ist, Judas zu klonen, frage ich mich lieber nicht ...

Michael Schmidt: She's so unusual
Da habe ich sprachlich so meine Probleme. Wenn „die Seile im Raum crossen und den besonderen Touch taken“ wirkt das erst einmal ein bisschen bemüht. Schlimmer aber, wenn der Autor seine Sprache dann nicht durchhält und mehr und mehr ganz normale Sätze anbietet, als hätte er am Anfang nur mal was ausprobieren wollen. Die eigentliche Story geht bei dieser unkonsequenten Erzählweise dann auch irgendwie verloren.

Thomas Sieber: Enola in Ewigkeit
Fängt richtig gut an, erzählt die eigentlich witzige Idee aber durch die Länge der Story und den irgendwann Geschichtsbuch-trockenen Stil aber leider zu Tode. Man sehnt das Ende dann schon herbei, aber nicht, weil man es vor Spannung nicht mehr aushält … Widersprüchlich, aber wahr: Habe ich trotzdem gern gelesen. Vielleicht auch, weil das Ende erfreulich konsequent ist.

Norbert Stöbe: Das Museum der toten Dinge
Lange Absätze, wenig Handlung und wenig Neues (wie viele solcher Museums-Storys hat‘s schon gegeben? Eher zu viele als zu wenige), offenes Ende – unterm Strich unbefriedigend.

Wolf Welling: Beide, der Wärter und der Gefangene
Überhaupt nicht mein Ding, dieses umständlich Gestelzte mit „Er, der Wärter“ und „ihn, den Gefangenen“. Immerhin: Die Pointe habe ich ehrlicherweise nicht kommen sehen.

Sven Klöpping: Buddha stirbt
Eine Fingerübung, ganz nett, aber ohne größeren Eindruck zu hinterlassen.

Horst Pukallus: Selfie mit Alien
Schöner Abschluss des Prosa-Teils nach doch einigen schwächeren Geschichten: Mit bissigem Humor geführter Dialog über Fremdenfeindlichkeit.

Im Sekundarteil habe ich die Smart Cities ignoriert, mich gerne an Christian Weis erinnern lassen und aus Christopher Priests Nachruf auf Brian W. Aldiss mitgenommen, dass wohl auch Aldiss ein netter Kerl war.

Mehr:
Gelesen im Februar
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Elvis bei RNZ online

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen, Buch 31 March 2019 · 186 Aufrufe

Der am Samstag in der Rhein-Neckar-Zeitung (Ausgabe Wiesloch/Walldorf) erschienene Artikel über unsere neue SF-Anthologie "Elvis hat das Gebäude verlassen" ist heute auch auf der Homepage der RNZ (www.rnz.de) online gegangen.

Hier geht's direkt zum Artikel:
https://www.rnz.de/n...rid,430354.html

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Elvis in der RNZ

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen, Buch 30 March 2019 · 185 Aufrufe

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe Wiesloch/Walldorf über unser neues Buch "Elvis hat das Gebäude verlassen".

Der Kollege schreibt unter anderem:

Wettrüsten und Weltuntergangsstimmung, Paranoia gegenüber Kommunisten, aber auch der eigenen Regierung, enttäuschter Zukunftsglaube, Lederjacke, Petticoat, Haartolle und Rock’n’Roll: Das sind die Zutaten der Science-Fiction-Anthologie „Elvis hat das Gebäude verlassen“, die RNZ-Redakteur Armin Rößler gemeinsam mit Frank Hebben und André Skora herausgegeben hat. Die Sammlung mit elf Geschichten ist in der Reihe „fantastic episodes“ im Begedia-Verlag erschienen. [...]
Beim Leser wecken die Geschichten vereinzelt Nostalgie, mit coolen Karren und Outfits etwa, aber vor allem so etwas wie Erleichterung, dass ein weltweiter Atomkrieg zumindest nicht mehr unmittelbar bevorsteht. Andererseits sorgen subtil angedeutete oder kräftig plakatierte Parallelen zur Gegenwart für Gänsehaut

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Iron Sky: The Coming Race

Geschrieben von Armin , in Film 24 March 2019 · 306 Aufrufe

Der Low-Budget-Film „Iron Sky“ des finnischen Regisseurs Timo Vuorensola war 2012 ein Fest für Verschwörungstheoretiker, Nerds und Trash-Liebhaber: Nach dem Zweiten Weltkrieg, so die Prämisse, haben sich die Nazis auf dem Mond ein neues Reich erbaut und greifen jetzt, da sie sich von einer amerikanischen Mondmission bedroht fühlen, auch wieder nach der Erde. Der komplett per Crowdfunding finanzierte Film war zwar kein Erfolg an den Kinokassen, avancierte aber auf seine Weise trotzdem zum Kult und es war schnell klar, dass eine Fortsetzung her musste. Mit der hat es aus verschiedenen Gründen viel zu lange gedauert und angesichts des fertigen Ergebnisses sieht es leider so aus, als wäre den Machern irgendwo auf der langen Wegstrecke die Luft ausgegangen.

Vor 20 Jahren, am Ende des ersten Films, wurde die Erde durch einen Atomkrieg zerstört. Die meisten überlebenden Menschen hat es auf die ehemalige Nazi-Mondbasis verschlagen, wo sich nun eine seltsame Religion, der Jobismus, unter der Führung von Fanatiker Donald (Tom Green) ausgebreitet hat. In der alten Heimat wiederum hat sich die ehemalige amerikanische Präsidentin (Stephanie Paul) erst in die Antarktis und dann unter die Erde geflüchtet: Sie entpuppt sich als Vril, Gestaltwandler, die seit Urzeiten die Strippen auf der Erde ziehen. Eine Verschwörung, die eine Gruppe um Obi Washington (Lara Rossi), Tochter von Renate Richter (Julia Dietze), ihren Freund Malcolm (Kit Dale) und den russischen Raumschiffpiloten Sasha (Vladimir Burlakov) vom Mond auf die Erde lockt.

Die Handlung ist weder besonders originell noch schlüssig oder gar spannend. Das wäre halb so wild, wenn das Geschehen dann wenigstens lustig wäre. Also beispielsweise wie im ersten Teil mit einer Fülle von Anspielungen auf verrückte Nazi-Mythen wie Reichsflugscheiben und andere Wunderwaffen sowie auf die aktuelle Weltpolitik, die eine mäßig unterhaltsame Story mit der nötigen Würze versehen. Das ist dieses Mal aber leider Fehlanzeige: Was an der auf Steve Jobs basierenden Religion witzig sein soll, wissen vermutlich nicht einmal die Macher, die echsenhaften Vril sind auch nicht gerade der letzte Schrei und ihre Dinosaurier sehen im Gegensatz zu vielem anderen auf der Leinwand wenigstens leidlich schick aus – das ist reichlich dünn und leider alles andere als abendfüllend.


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Captain Marvel

Geschrieben von Armin , in Film 13 March 2019 · 276 Aufrufe

Wir erinnern uns: Am Ende von „Avengers: Infinity War“ (2018) sendet Nick Fury eine Nachricht, ehe er, wie die Hälfte der Lebewesen im Universum, nach Thanos‘ Fingerschnippen zu Staub zerfällt. Kenner der Marvel-Comics wussten dank des aufleuchtenden Symbols natürlich sofort, an wen die Botschaft gerichtet ist. Nun erfahren auch alle anderen Kinogänger, wer der Empfänger war: „Captain Marvel“, menschliche Kampfpilotin mit den Superkräften des Außerirdischen Mar-Vell, die jetzt ihren eigenen Film erhält, der in den neunziger Jahren angesiedelt ist und damit deutlich vor dem bösen Cliffhanger aus dem letzten Avengers-Streifen spielt.

Kree-Soldatin Vers (Brie Larson) trägt ein Geheimnis mit sich herum. Das beginnt sich zu lüften, als sie von Skrull, den Erzfeinden der Kree, erst gefangen genommen wird, dann fliehen kann und schließlich auf der Erde landet. Mit Hilfe der S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury (Samuel L. Jackson) und Phil Coulson (Clark Gregg) kommt sie nicht nur den wahren Beweggründen von Skrull-Anführer Talos (Ben Mendelsohn) auf die Spur, sondern auch ihrer eigenen Vergangenheit. Sechs Jahre zuvor hat sie als Testpilotin Carol Danvers eine allseits heiß begehrte Fracht transportiert, die auch ihr Kree-Mentor Yon-Rogg (Jude Law) unbedingt in die Finger bekommen will.

Die Neunziger liefern leider keine so tolle Kulisse wie es der Dekade davor (beispielsweise in „Ready Player One“ oder der Serie „Stranger Things“) immer wieder gelingt. Ein paar halbgare Songs von Salt ‘n‘ Pepa bis Nirvana, eine Videothek, in der ein Arnold-Schwarzengegger-Poster dran glauben muss, viel mehr an Nostalgie fahren die Macher um das Regie-Team Anna Boden und Ryan Fleck nicht auf. Mit ähnlich gebremster Begeisterung beginnt der Film recht lahm auf der Kree-Welt Hala, steigert sich dann glücklicherweise mit der Ankunft der Heldin auf der Erde und vor allem im Duett mit Fury, der hier mehr Leinwandzeit als in allen anderen Marvel-Filmen zusammen bekommt. Das tut dem Film ebenso gut wie das Wiedersehen mit Figuren wie Coulson oder den aus „Guardians of the Galaxy“ bekannten Ronan (Lee Pace) und Kree-Agent Korath (Djimon Hounsou). Schön auch der eigens für den im November 2018 verstorbenen Marvel-Allvater Stan Lee geschaffene Vorspann. Und trotzdem will „Captain Marvel“ nicht restlos überzeugen. Zu oft wirkt die Geschichte etwas schwerfällig erzählt, sind die Action-Szenen zwar nett anzuschauen, jedoch nicht übermäßig spektakulär gelungen und will der letzte Funke nicht so recht zünden. Kein schlechter, aber einer der schwächeren Marvel-Filme, der in den Abspannszenen immerhin noch den Übergang zum schon bald kommenden „Avengers: Endgame“ (25. April) hinbekommt, in dem Captain Marvel sicher keine unwesentliche Rolle spielen wird.

Das MCU hier im Blog:
Ant-Man and the Wasp (2018)
Avengers: Infinity War (2018)
Black Panther (2018)
Thor - Tag der Entscheidung (2017)
Spider-Man: Homecoming (2017)
Guardians of the Galaxy Vol.2 (2017)
Doctor Strange (2016)
The First Avenger - Civil War (2016)
Ant-Man (2015)
Avengers: Age of Ultron (2015)
Guardians of the Galaxy (2014)
The Return of the First Avenger (2014)
Thor - The Dark Kingdom (2013)
Iron Man 3 (2013)
The Avengers (2012)
Captain America - The First Avenger (2011)
Thor (2011)
Iron Man 2 (2010)
Iron Man (2008)

Nach wie vor keine Ahnung, wo meine Kritik zu Der unglaubliche Hulk (2008) abgeblieben ist ...


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Gelesen im Februar

Geschrieben von Armin , in Buch 01 March 2019 · 296 Aufrufe

George R.R. Martin – Texas Hold‘em (Tor, 2018)
Abschluss der „America Triad“ (wie geht‘s eigentlich weiter?) und je nach Zählweise Wild-Cards-Band 26 und 27 („Knaves over Queens, das nichts mit der aktuellen Trilogie zu tun hat, ist aus irgendeinem Grund zwischen „Low Chicago“ und „Texas Hold‘em“ erschienen). Von der Handlung her ist es schon ziemlich läppisch, gerade auch im Vergleich zum Vorgängerband: Dieses Mal geht es um einen Schüler-Bandwettbewerb, für den sich erstmals auch die Kids aus Jokertown qualifiziert haben, die beim Finale natürlich auf jede Menge Abneigung und Misstrauen stoßen. Wäre die Wild-Cards-Reihe nicht schon in den achtziger Jahren gestartet worden, könnte man sicher denken, die Konflikte zwischen Nats und Jokern mit all den Vorurteilen und Berührungsängsten, die es ja von Anfang an gegeben hat, seien auf die großen Themen der heutigen Zeit zugeschnitten – insofern passt das Buch in die Zeit, in Verbindung mit typischen Teenie-Problemchen wirkt manches hier aber harmloser, als es tatsächlich ist. „The Amazing Bubbles“, ihre Tochter Adesina und deren Joker-Bandkollegen stehen diesmal im Mittelpunkt des Mosaikromans, dessen wesentlichster Teil von Caroline Spector geschrieben wurde. Aber auch Wild-Cards-Veteranen wie Victor Milan und Walton Simons leisten ihren Beitrag. Natürlich gibt es auch hier ein Wiedersehen mit allerlei bekannten Figuren, unter anderem (wenn auch nur ganz kurz) mit Jay „Popinjay“ Ackroyd. Hat sich insgesamt recht flott gelesen, ist aber sicher kein Highlight der Reihe.

Ian McDonald – Time Was (Tor, 2018)
Unaufgeregte, gemächlich (nicht negativ gemeint) erzählte Novelle über einen Buchhändler, der im Buch „Time Was“ über einen Liebesbrief (von Tom an Ben) aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stolpert und in der Folge auf Spuren der beiden Männer in den unterschiedlichsten Zeiten aufmerksam wird. Seine eigene Rolle und der Zusammenhang mit dem Buch klärt sich am Ende auch auf. Lesenswert, auch ohne Action.

Jasper Fforde – Eiswelt (Heyne, 2018)
Eigentlich wäre ich mal wieder bereit für einen neuen Thursday-Next-Roman … Ist der letzte wirklich schon 2012 erschienen? Aber „Eiswelt“ ist kein schlechter Ersatz, sogar ein deutlich besserer als das zähe „Shades of Grey“ (2011, auch ein Alternativweltroman, hm). Fforde lässt sich in „Eiswelt“ eine mit vielen launigen Details ausgefüllte Alternativwelt einfallen, in der der ewige Winter herrscht, die „unsere“ Welt und Gesellschaft aber auch vielfach kritisch-satirisch aufs Korn nimmt. Es macht Spaß, das zu lesen, auch wenn die eigentliche Handlung gar nicht so prickelnd erscheinen mag. Störend sind nur die Fußnoten. Ich hasse das.

Dirk van den Boom – Tod einer Agentin (Wurdack, 2019)
Kein Monat ohne ein Buch von Dirk … Diesmal was Aktuelles, nämlich Band 20 der Serie D9E, die jetzt tatsächlich auf die Zielgerade einbiegt. Ich werd‘s vermissen, auch wenn ich es prinzipiell sehr gut finde, ein Ende vorzugeben, bevor sich die Serie irgendwann totläuft. Ich wurde auch dieses Mal wieder gut unterhalten, eine spannende Geschichte, launig erzählt, inklusive einer (an anderer Stelle meinerseits schon erwähnten) Entheete-Würdigung – was will man mehr?

Carrie Vaughn – The Wild Dead (Mariner, 2018)
Band 2 der Bannerless-Saga von Carrie Vaughn. Nachdem „Bannerless“, das den Philip K. Dick Award 2017 gewonnen hat, auf Deutsch übersetzt wurde („Die Banner von Haven“, Arctis), konnte ich für den zweiten Teil bisher noch keine deutsche Ausgabe erspähen – wäre schade, wenn‘s dabei bliebe. Denn auch „The Wild Dead“ ist wieder ein schön erzählter, spannender Roman, in dem sich Ermittlerin Enid mit einem neuen Kollegen an der Seite aufmacht, in ihrer postapokalyptischen Welt einen rätselhaften Mordfall zu lösen. Kann gerne noch weitergehen, weil es einfach gut und unterhaltsam geschrieben ist, sollte dann aber beim nächsten Mal (so es eine weitere Fortsetzung geben wird) vielleicht noch mehr Neues aus dieser zukünftigen Welt enthalten.

Andre Norton – Gefangene der Dämonen (Pabel, 1974)
Mal wieder was Älteres zwischendurch, der zweite Band der Terra-Fantasy-Reihe des Pabel Verlags, das erste Buch aus Andre Nortons Hexenwelt-Zyklus (im Original von 1963), leider aber doch schon ziemlich angestaubt. Mein Plan, mir die bisher noch nicht gelesenen Bücher der Reihe irgendwann einmal vorzunehmen, hat schon letztes Jahr (an einem steinigen italienischen Strand, vielleicht lag‘s daran) mit John Jakes‘ „Schiff der Seelen“ einen mittleren Dämpfer erhalten – irgendwie hatte ich Brak, den Barbaren prickelnder in Erinnerung. Ähnlich ging mir‘s jetzt mit der Hexenwelt, mal gucken, ob die Pause bis zum nächsten Band (könnte was von Robert E. Howard sein) ähnlich lange dauert ...

David G. Hartwell/Kathryn Cramer (ed.) – Year‘s Best SF 14 (Eos, 2009)
Und noch was Älteres, wenn auch nicht ganz so Altes. Tatsächlich habe ich an dieser Anthologie schon seit einigen Jahren gelesen, immer mal wieder ein paar Geschichten, und immer ist dann irgendwie was anderes dazwischengekommen. Jetzt habe ich die letzten circa hundert Seiten aber durchgepeitscht, um mal wieder ein bisschen Platz auf dem Nachttisch zu bekommen. Am positivsten in Erinnerung geblieben aus tiefer und nicht ganz so tiefer Vergangenheit sind mir die Geschichten von Neil Gaiman („Orange“), Paolo Bacigalupi („Pump Six“) und Ted Chiang („Exhalation“), vielleicht auch Alastair Reynolds („Fury“), aus dem Finale auf jeden Fall Mary Rosenblums „The Egg Man“. Kein schlechter Best-of-Band, die Herausgeber haben Geschmack (oder hatten: Hartwell ist 2016 gestorben, im selben Jahr hat er den World Fantasy Award für sein Lebenswerk als Herausgeber erhalten).

Mehr:
Gelesen im Januar


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Musik 2019 (Stand 24.2.)

Geschrieben von Armin , in Musik 24 February 2019 · 404 Aufrufe

(Vorheriger Eintrag zum Thema)

Erschienen:
  • Magnum – Live at the Symphony Hall (2CD, 18.1.)
  • Magnum – Live at the Symphony Hall (3LP, 18.1.)
  • Anubis – Lights of Change – Live in Europe 2018 (2CD, 18.1.)
  • In Continuum – Acceleration Theory (CD, 18.1.)
  • The Neal Morse Band – The Great Adventure (2CD, 25.1.)
  • Steve Hackett – At the Edge of Light (CD/DVD, 25.1.)
  • PFM – Celebration – Live in Nottingham 1976 (2CD, 25.1.)
  • Phil Collins – Serious Hits live (Remaster, CD, 1.2.)*
  • Phil Collins – A Hot Night in Paris (Remaster, CD, 1.2.)
  • Peter Hammill with the K Group – The K Box (4CD, 8.2.)*
  • Tobias Sammet's Avantasia – Moonglow (CD, 14.2.)
  • Dream Theater – Distance over Time (CD, 22.2.)
  • Jadis – Medium Rare 2 (CD, 22.2.)
  • O.R.k. – Ramagehead (CD, 22.2.)
  • John Mayall – Nobody told me (CD, 22.2.)*
  • Gary Clark Jr. – This Land (CD, 22.2.)*
* (noch) nicht gekauft


Noch nicht erschienen:
  • Queensryche – The Verdict (2CD, 1.3.)
  • Tim Bowness – Flowers at the Scene (CD, 1.3.)
  • Reese Wynans and Friends – Sweet Release (CD, 1.3.)
  • Whitesnake – Slide it in (Ultimate Edition, 6CD/1DVD, 8.3.)
  • U.K. – Night after Night: Extended (Remaster, 2CD, 8.3.)
  • RPWL – Tales from outer Space (CD, 22.3.)
  • The Mute Gods – Atheists and Believers (CD, 22.3.)
  • Peter Hammill – Not Yet Not Now (8CD, 29.3.)
  • Hans Lundin – The Solo Years 1982-1989 (6CD, 29.3.)
  • Jon Anderson – 1000 Hands (CD, 31.3.)
  • Chandelier – Timecode (Remaster, 2CD, Ende März)
  • Peter Gabriel – Rated PG (Record Store Day, LP, 13.4.)
  • Jordan Rudess – Wired for Madness (CD, 19.4.)
  • Van der Graaf Generator – The Aerosol Grey Machine 50th Anniversary Edition Deluxe Boxset (2CD/1LP/1Single, 26.4.)
  • Banco del Mutuo Soccorso - Transsiberiana (CD, 26.4.)
  • Lonely Robot – Under Stars (CD, 26.4.)
  • Arena – Double Vision (2LP, April)
  • Whitesnake – Flesh & Blood (CD/DVD, 10.5.)
  • Sammy Hagar & The Circle – Space Between (CD, 10.5.)
  • Fish – Vigil in a Wilderness of Mirrors (Remaster, 3CD,Sommer)
  • Fish – Internal Exile (Remaster, 3CD,Sommer)
  • Flying Colors - ? (Sommer/Herbst)
  • IQ – ? (CD, September)
  • Fish – Weltschmerz (2CD, September)
  • Yes Featuring Anderson, Rabin, Wakeman – ? (?)
  • Isildurs Bane/Peter Hammill – ? (?)
  • Sons of Apollo – ? (Live, ?)
... und sicher noch einiges mehr …


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Elvis lebt

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen, Buch 20 February 2019 · 331 Aufrufe

Elvis lebt.
Jetzt auch bei mir.

Und auch an dieser Stelle viel Vergnügen beim Lesen und allen Mitwirkenden - Autoren, Illustratoren, Verleger und den Mitherausgebern - ein dickes Dankeschön für die gelungenen Beiträge.

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Alita: Battle Angel

Geschrieben von Armin , in Film 17 February 2019 · 342 Aufrufe

Der japanische Cyberpunk-Manga „Battle Angel Alita“ stammt zwar bereits aus dem Jahr 1991, ist aber keineswegs angestaubt. Die Geschichte von Yukito Kishiro bietet genügend Zutaten für einen bildgewaltigen, spannenden Science-Fiction-Film. Nachdem dafür James Cameron („Avatar“) fast zwanzig Jahre lang Pläne schmiedete, ist er nun nur noch am Drehbuch beteiligt, während Robert Rodriguez („Sin City“) Regie führt. Das Ergebnis unter dem Titel „Alita: Battle Angel“ ist zwar optisch überzeugend, inhaltlich leider weniger.

Der Arzt Dyson Ido (Christoph Waltz) findet in der heruntergekommenen Stadt Iron City auf einer gigantischen Müllkippe den Kopf eines weiblichen Cyborgs, den er nicht nur mit einem neuen Körper ausrüstet, sondern auch auf den Namen Alita (Rosa Salazar) tauft. Die entdeckt schnell ihre besonderen Fähigkeiten und versucht sich als Kopfgeldjägerin und im Motorball, einer brutalen Mischung aus Inline-Skate-Rennen und Gladiatorenkampf. Erschwerend kommt hinzu, dass sie sich in Hugo (Keean Johnson) verliebt, der ausgerechnet für Bösewicht Vector (Mahershala Ali) arbeitet. Hugos Ziel: Er möchte irgendwann in der schicken Himmelsstadt Zalem leben, die gut sichtbar über Iron City schwebt, für den Normalsterblichen aber trotzdem unerreichbar bleibt. Und auch Alita, die nach Erinnerungen an ihr früheres Leben sucht, scheint Verbindungen zur Himmelsstadt zu haben.

Optisch ist „Alita: Battle Angel“ über jeden Zweifel erhaben: Das fängt beim ungewöhnlichen Look der Titelheldin an, mit ihren an die Manga-Vorlage erinnernden, unnatürlich großen Augen, geht über die vielen fantasievoll gestalteten, künstlichen Körper der unterschiedlichen Bewohner Iron Citys und bis hin zu den großartig in Szene gesetzten Motorball-Wettkämpfen, die für ordentlich Action und Dynamik sorgen.

Die Kehrseite: Alitas Coming-of-Age-Geschichte, die auch viele ruhigere Momente beinhaltet, ist weit weniger eindrucksvoll gelungen. Das gilt zum Beispiel für ihren Ziehvater Ido und seine arg naive, idealistische Weltsicht, deren spät nachgeschobene Begründung nicht wirklich überzeugen kann. Eine undankbare Rolle für Christoph Waltz, der kaum Akzente setzen kann. Alita selbst wirkt ebenfalls schwerlich plausibel, zu groß ist die Diskrepanz zwischen dem unschuldigen „Kind“ und der gnadenlosen Killer-Maschine. Auch die Frage, wer denn da nun im Hintergrund die Fäden zieht, will gar nicht so interessant erscheinen. Dementsprechend gelingt es dem Film nicht, das ganz große Drama zu entfalten, das eigentlich in seiner Geschichte steckt. Statt den Zuschauer emotional richtig zu packen, kommt vieles zu aufgesetzt wirkend, aber inhaltsleer daher. Das ist schade, aus diesem Stoff hätte man deutlich mehr machen können.

Mehr von Robert Rodriguez:
Sin City 2 - A Dame to kill for (2014)
Machete Kills (2013)
Machete (2010)


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Fundstück

Geschrieben von Armin , in Buch 13 February 2019 · 346 Aufrufe

Sie war eine Entheete

(ich verrate mal nicht, in welchem Roman ich über diesen Satz gestolpert bin ... Aber: Ich habe geschmunzelt.)


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Elvis: Erschienen

Geschrieben von Armin , in Veröffentlichungen, Buch 12 February 2019 · 353 Aufrufe

Im Begedia Verlag ist jetzt das Buch „Elvis hat das Gebäude verlassen“, eine weitere Sammlung von Science-Fiction-Kurzgeschichten, die ich gemeinsam mit André Skora und Frank Hebben herausgegeben habe (wie „Tiefraumphasen“, 2014, und „Gamer“, 2016). Meine eigenen Exemplare lassen zwar noch ein paar Tage auf sich warten, weil erst die Leser bedient werden und die Nachfrage hoch ist, aber das Buch soll tatsächlich schon gesichtet worden sein ...

Cyberpunk goes Fifties! ELVIS IS ALIVE!

Das Jahr 1957. Lederbekluftete Greaser präsentieren ihre chromfunkelnden Rocketcars und Jetpacks. Die Tolle ist immer auf Krawall gebürstet, den Girls vor den Eisdielen oder im Autokino imponierend, von dröhnender Musik aus den Boxen unterstützt. Rockabilly und Petticoats, Jukebox und Milchshakes, während der Kalte Krieg als greller Schädel zum Himmel hochwächst – ehe die Welt untergeht trotz Heimbunker im Garten unter dem gepflegten, grünen Rasen. Oder als Sputnik seine Radiosignale aus dem All funkt – und die Magnetbänder des Pentagon durchdrehen! Als Simon, der erste Heimcomputer, in den Hobbykellern und Garagen zusammengebastelt wird. Und Elvis lässt die Hüften kreisen zum Jailhouse Rock.

Elf Geschichten über Rebellen und Spione, über Helden und Antihelden, die den Großrechnern das Fürchten lehren, bis den Superschurken das breite Grinsen in der Sonne zerschmilzt. Die Finger vom Knopf: heile Welt! – Einmal Himmel und zurück. – Over and out!

Mit Geschichten von: Anja Bagus, Mario H. Steinmetz, Christian Vogt, Tobias Fromme, Armin Rößler, Andreas Flögel, Peter Hohmann, André Geist, Christian Künne, Kay Noa und Thorsten Küper.

Meine eigene Story trägt den Titel „Random Gunn und der Griff nach der Weltherrschaft“ und ist mal was ganz anderes: ein (hoffentlich) vergnügliches Zeitreise-Abenteuer.

Das Buch bei Amazon.


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Frank Hebben/André Skora/Armin Rößler (Hrsg.)
Elvis hat das Gebäude verlassen
Begedia Verlag, 2019
252 Seiten
ISBN-10: 395777117X
ISBN-13: 978-3957771179
15,90 Euro

Mehr:
Gamer (2016)
Tiefraumphasen (2014)


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The Lego Movie 2

Geschrieben von Armin , in Film 11 February 2019 · 341 Aufrufe

Ein Film mit Lego-Figuren? Eigentlich eine bescheuerte Idee und natürlich reines Marketing für die Spielzeugindustrie. Aber es kann tatsächlich funktionieren: „The Lego Movie“ (2014) war nicht nur für Kinder ein Heidenspaß, der Ableger „The Lego Batman Movie“ (2017) ebenfalls ein echtes Vergnügen. In beiden Fällen vor allem dank zahlreicher Anspielungen auf bekannte Bücher, Serien und Filme, die immer wieder zum Schmunzeln einladen. Davon lebt nun auch „The Lego Movie 2“, allerdings ist die Handlung diesmal noch deutlich dünner gestrickt, sodass dem Geschehen gleich mehrfach die Luft auszugehen droht und sich die Zeit bis zum Finale doch unangenehm ausdehnt.

Phil Lord und Chris Miller haben zwar noch die Story entworfen, die Regie-Verantwortung aber an Mike Mitchell („Trolls“) weitergereicht. Der konfrontiert die Lego-Helden Emmet und Lucy mit einer neuen Herausforderung: Die böse Königin aus dem Duplo-Reich zerstört die schöne Lego-Stadt. Als sie dann auch noch Emmets Freunde entführen lässt, macht er sich auf, diese zu retten.

Manches nutzt sich dann halt doch ab: Statt einem Liedchen („Alles ist so super ...“), das so sehr nervt, dass es schon wieder lustig ist, wird jetzt gefühlt ständig gesungen, Batmans selbstherrliche Macho-Attitüde gerät arg repetitiv und auch der eigentliche Konflikt ist letztlich nur eine Randnotiz und nullkommanull spannend. Zum Kontrast gibt es dann großartige Einfälle wie den durch Lüftungsschächte kriechenden Lego-Bruce-Willis („ich bin häufiger hier“) – das stimmt versöhnlich, rettet den Film aber nur ins Mittelmaß.

Mehr:
The Lego Movie (2014)






Aktuell

Aktueller Roman:
Die Nadir Variante

 

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Aktueller Nachdruck:

Argona

 

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Aktuelle Anthologie:

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Aktuelle Story:
Schwärzer als die Nacht, dunkler als der Tod

(in: Cantals Tränen)

 

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Romane:

Die Nadir-Variante
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2017

Argona
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2008/2017
(nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2009)

Andrade
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2007/2017
(nominiert für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis 2008)

Entheete
Science Fiction
Wurdack Verlag, 2006/2016
(nominiert für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis 2007)

Das vergessene Portal
Fantasy
Wurdack Verlag, 2004
(3. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

 

Collection:

 

Tausend Stimmen

Wurdack Verlag, 2019

(in Vorbereitung)

 

Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Anthologien:

 

Elvis hat das Gebäude verlassen

herausgegeben von Frank Hebben, André Skora und Armin Rößler

Begedia Verlag, 2019

 

Gamer

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2016

 

Tiefraumphasen

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2014

Emotio
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2011

Die Audienz
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2010

Molekularmusik
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2009

Lotus-Effekt
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2008

S.F.X
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Lazarus
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Tabula rasa
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2006
(2. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2007)

Golem & Goethe
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Überschuss
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005
(5. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

Walfred Goreng
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Wurdack Verlag, 2004
(4. Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2005)

Deus Ex Machina
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Story-Olympiade, 2004

Sekundärliteratur:

Carl Amerys Der Untergang der Stadt Passau. Eine Untersuchung der zentralen Themenkomplexe
EDFC, 2001

Kurzgeschichten:

 

Random Gunn und der Griff nach der Weltherrschaft

Elvis hat das Gebäude verlassen

herausgegeben von Frank Hebben, André Skora und Armin Rößler

Begedia Verlag, 2019

 

 

Der Große See

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Heimkehr

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Schwärzer als die Nacht, dunkler als der Tod

Armin Rößler: Cantals Tränen

Wurdack Verlag, 2016

 

Begegnung mit Erwin (oder: Ein Vorwort)

Uwe Sauerbrei: Erwins Reise

Verlag in Farbe und Bunt, 2016

 

Katar 2022

Gamer

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2016

 

El Dorado

Tiefraumphasen

herausgegeben von André Skora, Armin Rößler und Frank Hebben

Begedia Verlag, 2014

Fremd
Corona Magazine 300, 2014

Feuergeister
phantastisch! 49
herausgegeben von Klaus Bollhöfener
Atlantis Verlag, 2013

Die Straße
Space Rocks
herausgegeben von Harald Giersche
Begedia Verlag, 2011

Das Versprechen
Emotio
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2011

Auf der Flucht
Corona Magazine 250, 2011 (online)

Phönix
Die Audienz
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2010

Was Ernst schon immer über Argonomen und Meurg wissen wollte
Das ist unser Ernst
herausgegeben von Martin Witzgall
Wortkuss Verlag, 2010

Entscheidung schwarz
Weltraumkrieger
herausgegeben von Dirk van den Boom und Oliver Naujoks
Atlantis Verlag, 2010

Die Fänger
Molekularmusik
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2009

Das Mädchen, das niemals lachte
Siegergeschichte des Wettbewerbs der Bürgerstiftung Kunst für Wiesloch zur Brunnengalerie
Privatdruck für die Mitglieder der Stiftung, 2008

Barbieris Flucht
Andromeda Nachrichten 223
SFCD, 2008
Online-Ausgabe (17 MB)

Martys Weg
Corona Magazine Nr. 200
Online, 2008

Das Gespinst
Lotus-Effekt
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2008

Cantals Tränen
S.F.X
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Lilienthal
phantastisch! 27
herausgegeben von Klaus Bollhöfener
Verlag Achim Havemann, 2007

Lazarus
Lazarus
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2007

Sturmreiter
Die Jenseitsapotheke
herausgegeben von Frank W. Haubold
EDFC, 2006

Das Herz der Sonne
Tabula rasa
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Wurdack Verlag, 2006

Die Einladung
Pandaimonion VI – Tod
herausgegeben von Ernst Wurdack
Wurdack Verlag, 2006

Der Verlorene
Rattenfänger
herausgegeben von Bernd Rothe
Blitz Verlag, 2005

Der Gravo-Dom
Golem & Goethe
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Vergnügungspark
Der ewig dunkle Traum
(Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik Band 1)
herausgegeben von Alisha Bionda und Michael Borlik
Blitz Verlag, 2005

Barrieren
Überschuss
herausgegeben von Armin Rößler
Wurdack Verlag, 2005

Die Tränen des Blauen Gottes
Wellensang
herausgegeben von Alisha Bionda und Michael Borlik
Schreib-Lust Verlag, 2004

Eindringling
Pandaimonion IV – Das Gewächshaus
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2004

Faust
Deus Ex Machina
herausgegeben von Armin Rößler und Dieter Schmitt
Story-Olympiade, 2004
(6. Platz beim Deutschen Science Fiction Preis 2005)

Deus Ex Machina 'e', 2005

Corona Magazine Nr. 150, 2005

Mars
Strahlende Helden
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Gläserne Engel
Pandaimonion III – Für Daddy
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Sieben Gäste
Baden-Württemberg Aktuell 238
Science Fiction Club Baden-Württemberg, 2003

Menschenjäger
Future World
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2003

Griff nach der Macht
Griff nach der Macht
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Geheimnis der Höhlenwelt
Solar-Tales 11
herausgegeben von Wilko Müller jr.
Edition Solar-X, 2003

Beweisstück 84, fragmentarisch
Pandaimonion II
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2003

Das Land der Wolken
Francesco im Land der Delphine
herausgegeben von H.H. Dietrich und P.T. Rothmanns
Betzel Verlag, 2003

Die offene Schuld
Schwarzer Drache
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2003

Schatten der Vergangenheit
Pandaimonion
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Schöner Schein
Hexen, Magier, Scharlatane
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Code Arche
Düstere Visionen
herausgegeben von Ernst Wurdack
Story-Olympiade, 2002

Blitz Shorties, 2003

Tausend Stimmen, längst verstummt
Welten voller Hoffnung
herausgegeben von Barbara Jung
BeJot Verlag, 2002

Das temporäre Instabilitäts-Phänomen
Solar-Tales 9
herausgegeben von Wilko Müller jr.
Edition Solar-X, 2002

Amoklauf
Groschenstory Nr. 8
2002
(nicht mehr online)

Am Ufer des Sees
Jenseits des Happy ends
herausgegeben von Barbara Jung
Go & BeJot Verlag, 2001

Nachts
Spinnen spinnen
herausgegeben von Ernst Petz und Heinrich Droege
Aarachne Verlag, 2001

Die Verschwörung
Delfine im Nebel
herausgegeben von Udo Mörsch
Go Verlag, 2001

… und die Zeit steht still
Fantasia 148
herausgegeben von Franz Schröpf
EDFC, 2001

Homepage, 2002

Fließende Übergänge
Traumpfade
herausgegeben von Ernst Wurdack und Stefanie Pappon
Story-Olympiade, 2001

Homepage, 2002

Das vergessene Portal

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Armin Rößler
Das vergessene Portal
nominiert für den Deutschen Phantastik Preis 2005

Wurdack Verlag

Entheete

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Armin Rößler
Entheete
Science-Fiction-Roman
216 Seiten
ISBN 3-938065-16-8
9,95 Euro

Wurdack Verlag

nominiert für den
Deutschen Science Fiction Preis 2007
und den
Kurd Laßwitz Preis 2007

Andrade

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Armin Rößler
Andrade
2. Roman aus dem Argona-Universum
Wurdack Science Fiction Band 9
Taschenbuch
ISBN 3-938065-25-7

Hier bestellen:
Wurdack Verlag

nominiert für den
Deutschen Science Fiction Preis 2008
und den
Kurd Laßwitz Preis 2008

Leseproben:
Kapitel 1 (1/7)
Kapitel 1 (2/7)
Kapitel 1 (3/7)
Kapitel 1 (4/7)
Kapitel 1 (5/7)
Kapitel 1 (6/7)
Kapitel 1 (7/7)

Argona

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Armin Rößler
Argona
3. Roman aus dem Argona-Universum
Wurdack Science Fiction Band 13
Taschenbuch
ISBN 978-3-938065-30-3

Hier bestellen:
Wurdack Verlag